Madagaskar Reisebericht: Madagaskar & Lemuren erlebenLandschaft Madagaskar, Isalo Nationalpark, Afrika Savanne

„Wie ein kostbares Stirnband schlingt sich eine Reihe von Inselketten um Afrika herum. Der Diamant darunter ist Madagaskar.“

oder

„Madagaskar – die Perle des indischen Ozeans“

Der sechste Kontinent und Die drittgrößte ozeanische Insel der Erde liegt inmitten des indischen Ozeans etwas 400 Kilometer östlich des afrikanischen Festlands, von dem er durch die Straße von Mocambique getrennt ist. Durch Ihre völlig andersartige Tier- und Pflanzenwelt könnte man sie auch für den 6. Kontinent halten.

(Die Insel erstreckt sich über 1600 Kilometer vom 12. bis zum 25. Grad südlicher Breite. Dies entspricht etwa der Entfernung Berlin-Moskau. Die breiteste Stelle erreicht jedoch nur knapp 600 Kilometer. Mit einer Größe von rund 590 000 km2 entspricht Madagaskar einer Fläche von Frankreich und der Schweiz zusammen.)

In Antananarivo, der Hauptstadt von Madagaskar beginnt die 16-tägige Tour Reise durch einen Kontinent ein Land voll ungewöhnlicher Tierarten.

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 „Tana“, wie die Stadt liebevoll von ihren Bewohnern genannt wird, ist unumstritten das Zentrum von Kultur, Industrie, Handel und Politik. Heute zählt Tana rund 1,5 Millionen Einwohner und überall in den Straßen herrscht buntes Treiben.

Besonders exotisch muten die unzähligen Märkte an, auf denen man alles kaufen kann, was in Madagaskar produziert oder dorthin importiert wird. Der größte Markt dabei ist der „Zoma“ – der Freitagsmarkt am Südende der „Avenue der Unabhängigkeit“      („Avenue de l´Independance“). An diesem Tag quillt der Markt von frischem Obst und Gemüse über und der eigentliche Marktplatz reicht nicht mehr aus. Die Waren werden dann entlang der Bürgersteige zu Bergen aufgetürmt, so dass man zu Fuß kaum mehr durchkommt. Ein Erlebnis, welches der Besucher sich nicht entgehen lassen sollte.

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Von hier aus geht es nun etwa 140 Kilometer in Richtung Osten nach Périnet. Die Ostküste Madagaskars ist gekennzeichnet durch steil ansteigende Gebirge, welche anschließend in das zentrale Hochland übergehen. Bedingt durch diese Bergkette, fällt dort der meiste Niederschlag in Madagaskar. Durchschnittlich 2000 mm Regen bilden ein feuchtwarmes Küstenklima, in dem man noch große Teile des Primär- Berg- und Küstenregenwaldes finden kann.

Périnet ist eines der bekanntesten Schutzgebiete Madagaskars und umfasst einen 810 ha großen Teil des Ostküstenhöhenzuges. In einer Höhe von 800 - 1000 Meter über dem Meeresspiegel ist das hügelige Gelände mit tropischem Bergregenwald bedeckt.

 


 

Direkt am Rand des Regenwaldes befindet sich auch die erste Unterkunft dieser Reise. Die im madagassischen Stil errichtete Hotelanlage ist terrassenförmig angelegt und besitzt 37 großzügige Bungalows, ein Restaurant, sowie eine kleine Snackbar.

Bereits im Morgengrauen geht es mit einem deutschsprachigen, einheimischen Reiseleiter, der die gesamte Reise begleitet und einem lokalen Führer mitten hinein in den dichten Bergregenwald.

Unzählige Lemurenarten und etwa 40 Reptilienarten leben hier in diesem Park, darunter 6 Arten von Erdchamäleons, die seltenen Blattschwanzgeckos sowie 13 meist nachtaktive Schlangenarten. Aufgrund der perfekten Tarnung ist das Auffinden der insgesamt 7 Arten „Echter Chamäleons“ nicht einfach, doch mit etwas Glück lassen auch sie sich durch das dichte Blattwerk bewundern.

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Bekannt ist das Schutzgebiet jedoch vor allem durch die größte noch lebende Lemurenart der Welt, den Indri. Innerhalb der Familienverbände von 3–6 Tieren kommunizieren sie mit ohrenbetäubend lauten Rufen, die man bis zu drei Kilometer weit hören kann. Sie sind damit die lautesten Tiere der Erde.

 


 

Nach diesem Erlebnis kann jeder Besucher glaubhaft nachvollziehen, dass diese Tiere vor langer Zeit einmal, eine ganze französische Garnison in die Flucht geschlagen haben sollen.

Die bizarrsten Tiere des Waldes, die man ohne einen geschulten Blick nie zu Gesicht bekommen würde, sind sicherlich die rein nachtaktiven Blattschwanzgeckos. Sie hängen tagsüber perfekt getarnt an glatten, dünnen Baumstämmen und verschmelzen so ganz und gar mit der Natur.

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Bis zu 100 Indri-Familien sollen heute noch in der Umgebung von Périnet existieren. Dass es diese Lemuren überhaupt noch gibt, hängt wahrscheinlich mit einer Legende zusammen, die erzählt, dass von einem alten Stamm, der einst hier lebte, zum einen der heutige Volksstamm der Betsimisaraka und zum anderen diese Indris abstammen. Deshalb verbietet ein strenges Tabu, jemals einen dieser Lemuren zu töten.

Rund 4-5 Stunden dauert solch eine Wanderung, in der man nicht nur etwas über Lemuren und Chamäleons erfährt, sondern auch über die kleinsten Bewohner des Regenwaldes. Allein 75 Termitenarten, von denen 71 nur auf Madagaskar vorkommen, kann man begegnen. Begleitet von örtlichen Führern, entdeckt man dabei möglicherweise auch die kleinste Froschart der Welt, welche ausgewachsen nur eine maximale Größe von 10-12 mm erreicht. Ebenso faszinierend und bizarr wirken die kleinen, meist braunen Erdchamäleons. Jedoch ohne naturkundliche Hilfe würde man diese hervorragend getarnten Tiere nie erblicken, denn sie leben zudem noch gut versteckt in der Laub- und Krautschicht des Regenwaldes.

 


 

Bis 1975 war Französisch die wichtigste Sprache in Madagaskar. Nicht nur was Bildung und Wirtschaft anging, sondern auch bezüglich geographischer Namen. Heutzutage versucht man wieder madagassisch im Land durchzusetzen und so findet man oft unterschiedliche Ortsnamen und Schreibweisen für ein und denselben Ort.

Das heutige Andasibé, früher von den Franzosen Périnet genannt, liegt direkt an der 1911 fertiggestellten Bahnlinie, welche von Tana, der Hauptstadt, zur wichtigsten Hafenstadt Madagaskars führt. Jedoch findet hier seit einigen Jahren wegen zunehmender Gleisschäden kein regulärer Bahnverkehr mehr statt, und somit ist der Ort und sein Bahnhof seit dieser Zeit in ein Dornröschenschlaf verfallen.

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Nach etwa 40 Minuten Fahrt über unbefestigte Gebirgsstraßen erreicht man den Mantadia Nationalpark. Er ist touristisch kaum erschlossen und wird wegen der schweren  Begehbarkeit und vieler Landblutegel häufig gemieden. Jedoch birgt er ein weiteres Highlight der Madagaskar Reise in sich, das man nicht verpassen sollte. Die wunderschöne Diadem Sifaka Lemurenart.

 


Der Diadem Sifaka ist ein sehr zurückgezogen lebender Bewohner der östlichen Regenwälder. Fast nirgends bekommt man ihn besser zu Gesicht als hier. Diese Halbaffen leben, ebenso wie die Indris, in kleinen Gruppen von 4-8 Tieren hoch oben in den Kronen der Urwaldriesen und ernähren sich hauptsächlich von Blüten und Früchten. Bekannt sind sie für ihre einzigartigen Warnrufe. Nähert sich ein Greifvogel der Familie werden die jungen Tiere durch laute Warnrufe aufgefordert, die Baumkronen zu verlassen, um so vor dem Angreifer aus der Luft geschützt zu sein.

 

In solch einem Moment bietet sich dann die einmalige Gelegenheit, sich den Tieren mit Vorsicht und Ruhe zu nähern, um sie so aus nächster Nähe betrachten zu können. Die rein tagaktiven Tiere erreichen eine Kopf-Rumpf Länge von 55 cm und besitzen meist schwarz-braun schimmerndes Fell mit weißen Flankenflecken.

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Am Ende eines Tages, nach Einbruch der Dunkelheit lohnt es sich, eine Nachtwanderung am Rand des Reservats mitzuerleben. Ausgerüstet mit einer Taschenlampe kann man so, dank ihrer verhältnismäßig großen Augen, welche im Lichtschein leuchten, die einzige nachtaktive Lemurenart aus der Familie der Indridae, den Wollemur, mit etwas Glück entdecken.

Ebenso leicht erblicken lassen sich Chamäleons, denn sie klettern auf der Hut vor Schlangen, zum Schlafen auf die äußersten Zweigspitzen. So können sich ihre Fressfeinde nie unbemerkt nähern.

 


Nach 3 Tagen erlebnisreicher Erkundungen östlicher Küstenregenwälder, geht es nun vorbei an Tana über die zentrale Hochebene in Richtung Süden.

 

Mit einer Höhe von durchschnittlich 800 Metern ist das zentrale Hochland von Reisfeldern und Reisterrassen geprägt. Der Volksstamm der Betsileos lebt in dieser Region. Betsileos lassen von allen madagassischen Stämmen mit am deutlichsten ihre asiatische Herkunft erkennen. Sie sind hervorragende Landschaftarchitekten und haben die Gebirgsregion südlich von Tana selbst in engen Tälern und an steilen Hängen terrassiert und bauen dort Reis und Gemüse an. So begegnet einem eine Hügellandschaft, in der man sich schnell nach Südostasien versetzt glaubt.

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Knapp 400 Kilometer südlich von Tana erreicht man nach zwei Tagen den Ranomafana Nationalpark. Das 40 000 Hektar große Schutzgebiet liegt an der östlichen Flanke des zentralen Hochplateaus und besteht hauptsächlich aus tropischem Nebelwald durchschnitten von zahlreichen Wasserläufen.

2900 Baumarten, 124 Vogel- und 27 Säugetierarten machen ihn zum artenreichsten Nationalpark Madagaskars. Doch seine Berühmtheit erlangte der Park erst im Jahre 1984, als der deutsche Primatenforscher Bernard Meier, auf der Suche nach dem „Großen Bambuslemur“, einen bis dahin unbekannten Lemuren entdeckte, den „Goldenen Bambuslemur“.

Zudem existieren aber in den Waldgebieten Ranomafanas elf weitere Arten, darunter der „Große“ und der „Graue“ Bambuslemur, der „Rotbauchlemur“, der „Schwarzweiße Vari“ sowie das „Fingertier“. Fünf der insgesamt zwölf Arten sind davon nachtaktive Tiere.

 


Bei ausgedehnten Wanderungen kann man jedoch noch einiges mehr entdecken.           52 Reptilienarten und nicht weniger als 130 Froscharten machen den Park zu einem Eldorado für Herpetologen, denn ständig werden neue Arten entdeckt. Hier dürfen sich die Forscher noch als Entdecker fühlen.

 

Von Ranomafana geht es weiter in den Südwesten Madagaskars. Entlang schier endloser Steppen, Savannen und riesiger Granitfelsen, vorbei am Fuß des Andringitra Massivs.    Die faszinierendste Landschaft Madagaskars beginnt.

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Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Madagaskar ausschließlich aus Holz gebaut. Entsprechend hat sich im Laufe der Zeit aus dem Holzhandwerk eine ausgeprägte Schnitzkunst entwickelt. Als Besucher dieses Landes sollte man daher die Gelegenheit nutzen, einmal eine der zahlreichen Holzwerkstätten zu besuchen.

Ebenfalls kunstvolle Fertigungen kann man in Ambalavao betrachten, denn der Volkstamm der Antaimoro stammt ursprünglich aus dem arabischen Raum und brachte die arabische Schrift aus ihrer Heimat mit. Um ihre Kenntnisse niederschreiben zu können, fertigten sie mit eingelegten Blumen kunstvoll geschmücktes Papier an. Bis heute stellen die Antaimoro in diesem traditionellen Verfahren Papiere her, welche heutzutage auch als Wandschmuck, Lampenschirme und Briefpapier Verwendung finden.

Dem Sonnenuntergang entgegen, geht es nun noch knapp 50 Kilometer bis Ranohira, dem Ausgangspunkt für Touren in den landschaftlich beeindruckenden Isalo Nationalpark.

 


Unweit von Ranohira, am Rand des Isalo Massivs gelegen, befindet sich die elegante Lodge „Relais de la Reine“ – Residenz der Königin.

 

Die mit allen Annehmlichkeiten ausgestattete Anlage verteilt sich großzügig inmitten roter triassischer Sandsteinfelsen. Gemütliche Zimmer mit Terrasse oder Balkon, ein großer Außenpool, eine Tennisanlage, sowie ein vornehmes Restaurant laden hier zum Entspannen und Wohlfühlen ein. Ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in den Isalo Nationalpark.

Mit einer Fläche von knapp 82 000 Hektar umfasst der Park das gesamte Isalo Massiv und gehört dank zahlloser bizarrer Felsformationen zu den eindrucksvollsten Landschaften Madagaskars. Eine Wanderung in das Tal der Affen ist daher ein Muss für jeden Besucher dieser Region.

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An Grassavannen und reißenden Gebirgsbächen vorbei, gelangt man kletternd, über im Flussbett liegende Gesteinsbrocken, in das Tal der Affen, einem Canyon, der stellenweise nur wenige Meter breit ist. Den Namen verdankt das Tal drei hier vorkommender Lemurenarten. Dazu zählt der braune Lemur, der Katta, sowie vielleicht die schönste aller Halbaffenarten, der Sifaka. Er besitzt ein weißes Fell mit einigen braunen Partien und einer schwarzen Gesichtsmaske. Von einem erwachsenen Weibchen geführt, leben sie in Gruppen von 3 bis 13 Tieren und ernähren sich ebenso wie ihre Verwandten von köstlichen Blättern und Früchten.

 


Nach einem kurzen Aufenthalt geht es entlang des Wasserlaufs tiefer hinein in das von steilen Felswänden umgebene Tal.

 

Einige dieser Taleinschnitte haben eine Länge von mehr als 20 Kilometern und ihre steilen, mit Moosen und Farnen bewachsenen Wände, erreichen durchaus eine Höhe von mehreren Metern. Inmitten dieser schattenspendenden tiefen Schluchten ist der Fluss Lebensgrundlage für eine Vielzahl Libellen und der 55 hier vorkommenden Vogelarten. Den leuchtend blauen Eisvogel entdeckt man oft sitzend auf Zweigen in der Nähe der Wasserläufe. Bei passender Gelegenheit stürzt er sich wie ein Pfeil in das Wasser, um dort seine Beute zu erhaschen.

Folgt man den Wasserläufen der Täler bis zum Ende, gelangt man meist zu paradiesischen Wasserfällen, die in ihrer Schönheit und Unberührtheit einmalig sind und sich von Tal zu Tal unterscheiden.

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Dabei begegnen dem Reisenden oft die riesigen Fangnetze der für den Menschen ungefährlichen Radnetzspinne. Wunderschöne Konstruktionen, die selbst kleinere Flüsse, von bis zu 5 Metern Breite überdecken, sind für diesen Webkünstler keine Seltenheit.

 


Immer wieder begegnet dem Besucher während der Wanderungen der Sifaka. Ihr Lebensraum sind hohe Bäume, in deren Baumwipfeln sie mit ausgestreckten Armen in den frühen Morgenstunden sitzen, um möglichst viel wärmende Sonnenstrahlen aufzunehmen.

 

Dieser äußerst schöne und bemerkenswerte Bewohner des gesamten Südwesten Madagaskars ist jedoch hauptsächlich durch dessen Sprungkünste bekannt. Geduldet man sich als Besucher etwas und beobachtet aufmerksam die Lemuren, bekommt man mit etwas Glück ihre Sprungkünste, über Distanzen von 10 Metern und mehr, zu Gesicht.

Als Ergänzung einer Tour durch diese Täler bietet sich für geübte Wanderer der Aufstieg in die Bergwelt des Isalo Gebirges an. Lockerer Sandsteinboden und rutschiges Geröll erschweren dem Reisenden den Weg. Eine gute Kondition ist hier erforderlich, denn Höhenunterschiede von 300 bis 400 Metern müssen dabei bewältigt werden. Dafür wird man allerdings mit einer herrlichen Aussicht von den Tafelbergen belohnt.

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Ein komplett anderes Landschaftsbild eröffnet sich dem Wanderer beim Erreichen der oberen Gebirgsregionen. Sukkulenten, wie der endemische Elefantenfuß mit seinen leuchtend gelben Blüten, sowie zahlreiche Aloengewächse bedecken fast das gesamte obere Bergmassiv.

 


Ganz in der Nähe eines malerischen Wasserfalls kann man eine weitere Lemurenart entdecken. Der Katta, oder auch oft wegen seines auffälligen Schwanzes, Ringelschwanzlemur genannt, ist wahrscheinlich die bekannteste Halbaffenart Madagaskars. Unverwechselbar ist ihr an Waschbären erinnerndes Gesicht, die schwarze bis in den Nacken reichende Scheitelkappe, sowie der buschige, schwarz-weiß geringelte Schwanz. Die großen aus bis zu 25 Tieren bestehenden Gruppen, werden ebenso wie die Sifakas von erfahrenden Weibchen geführt. Sie bestimmen ihren Partner und führen so die gesamten Familienverbände an.

 

Am Ende eines anstrengenden und erlebnisreichen Tages im Isalo Nationalpark bietet sich noch die Gelegenheit an, im nicht weit entfernten Süßwasserpool, malerisch umrahmt von Felsenschluchten und Palmen, ein erfrischendes und vitalisierendes Bad zu nehmen.

 


Die Zeit in diesem Park neigt sich dem Ende und man nimmt nach zwei Tagen am berühmten Tor zum Süden, Abschied von dieser einmaligen Gegend. Die Unberührtheit der Natur dieses wunderschönen Gebirgsnationalparks wird jedem Reisenden sicherlich lange in guter Erinnerung bleiben.

 

Von hier aus geht es zum letzten Abschnitt dieser Reise. Zur Westküste Madagaskars.

Das wunderschöne „Hotel le Paradisier“ befindet sich rund eine Stunde von Tuléar, der zweitgrößten Hafenstadt Madagaskars entfernt, direkt am indischen Ozean. Der Besucher übernachtet hier in komfortablen, zweigeschossigen Häusern, welche sich großzügig entlang des paradiesischen Strandes verteilen. Mit Balkon und Terrasse ausgestattet kann man von dort direkt auf den indischen Ozean schauen. Genauer gesagt ist es die Straße von Mocambique. Sie trennt Madagaskar vom afrikanischen Festland und ist an der engsten Stelle knapp 400 Kilometer breit.

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Bevor man nach 16 erlebnisreichen Tagen die Perle des indischen Ozeans verlässt, sollte man noch den letzten Tag nutzen, um die für dieses Land berühmten Affenbrotbäume, die sogenannten Baobabs, aus der Nähe zu besichtigen.

Von diesen majestätisch aussehenden Baumriesen mit ihren plumpen, flaschenförmigen Stämmen und den vergleichsweise kleinen Kronen, kennt man heute acht Arten, von denen eine in Ostafrika vorkommt. Die anderen sieben hingegen, existieren nur hier in Madagaskar, einem einzigartigen Mikrokontinent voll ungewöhnlicher Tier- und Pflanzenarten.

Diese Reise wurde organisiert vom Reisebüro Colibri, dem Spezialisten für Madagaskar Reisen.