Südafrika Reisebericht:
Kapstadt und die Kapregion - Der schönste Platz auf Erden

„Südafrika – der schönste Platz auf Erden“ – So sprach schon Nelson Mandela über sein Heimatland.
Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents, umgeben von zwei Weltmeeren: Dem kalten Atlantik im Westen und dem warmen Indischen Ozean in Osten und besitzt eine Fläche von 1,3 Millionen Quadratkilometern.
Im südwestlichsten Teil Südafrikas liegt die Kap Provinz und ohne Zweifel, eine der schönsten Städte der Welt … Kapstadt…. Eine Stadt wie keine andere. Lebendig und gelassen zugleich. Eine Mischung aus Afrika, Europa, Karibik und Kalifornien.
{{g_ads}}
Die Lage von Südafrikas „Mutterstadt“ ist einmalig. Am Fuße des mächtigen Tafelberges, inmitten eines Nationalparks gelegen und umgeben vom Atlantik mit herrlichen ausgedehnten Sandstränden.
Mit einer Gondel, die sich während der Fahrt um sich selbst dreht und somit eine 360 Grad Panoramaaussicht bietet, geht es hinauf zum bekanntesten Wahrzeichen Südafrikas – dem Tafelberg.
Das oben abgeflachte Sandsteinmassiv ragt knapp 1100m über die Stadt und hat eine Länge von 3km.
Knapp 1500 verschiedene Pflanzenarten wachsen auf diesem Berg, mehr als in ganz Großbritannien.
Auf einem Rundwanderweg und zahlreichen Aussichtspunkten kann man die herrliche Aussicht auf Kapstadt und die Umgebung genießen.
Rund um Kapstadt befinden sich die großen Cape Flats, die Wohngebiete der Coloureds und Schwarzen
Ein Tour in die traditionellen Townships ist eine Exkursion von der Ersten in die Dritte Welt.
{{g_ads}}
Hier trifft man verschiedenste Menschen aller Kulturen und erfährt wissenswertes und erstaunliches über das Leben der hier ansässigen Menschen.
Ein erfahrener Reiseleiter, der selbst in den Townships aufgewachsen ist, begleitet diesen Besuch der anderen Seite Südafrikas.
In Kapstadts Hafenviertel befindet sich das weltberühmte Two Oceans Aquarium.
Begehbare Glastunnel vermitteln dem Besucher den Eindruck eines Tauchers beim Erforschen der Unterwasserwelt der Kapküste.
Auf 4000m2 sind rund 3000 Meeresbewohner aus Indischen und Atlantischem Ozean zu bewundern. Von Seepferdchen über farbenfrohe kleine und große Fische, bis hin zu Pinguinen.
Die kleinen unter uns, können im Touchpool Meeresgetier mit der Hand ertasten oder mit einem Mikroskop beobachten.
Rund um die historischen Hafenbecken von Kapstadt liegt heute die berühmte Flaniermeile der Victoria und Alfred Waterfront.
Das vollkommen restaurierte Werftviertel mit seinen zahlreichen Geschäften, Theatern, Cafes` und Restaurants lädt zum Bummeln und Entspannen ein.
{{g_ads}}
Zurück im gemütlichen Gästehaus am Sunset Beach kann man den Tag mit einem ruhigen Spaziergang am Strand und in den Dünen ausklingen lassen.
Die Abendsonne wird ganz dem Namen des Ortes gerecht und taucht den Strand in ein goldenen Schimmer.
Weiter geht es auf der Kap-Halbinsel in Richtung Süden zum Cape Point Nature Reserve.
Auf dem Weg dorthin kommt man am 160m hohen Aussichtspunkt Chapman`s Peak vorbei.
Von hier aus bietet sich ein fantastischer Blick über die Hout Bay, mit dem gleichnamigen Ort, bis hin zum 300m hohen Berg Sentinel.
Über die legendäre und wohl spektakulärste Küstenstrasse der Welt, dem Chapman`s Peak Drive, kommt man anschließend zum Cape Point, der südlichsten Spitze der Kap-Halbinsel.
Zu Fuß über eine Treppe aus Naturstein, mit über 125 Treppenstufen geht es die letzten steilen Meter hinauf zum höchsten Punkt.
Aus einer Höhe von 230m über den Meeresspiegel bietet sich eine grandiose Aussicht über die False Bay.
Als Aussichtspunkt dient das Fundament des 1857 erbaute alten Leuchtturms.
Das windige und oft stürmische Kap, mit seinen straffen Felsen steckt voller Legenden, wie die vom Fliegenden Holländer. Sein Schiff verschwand im Jahre 1680 spurlos, als er versuchte, das Kap der Guten Hoffnung bei rauer See zu umrunden.
Seit dem spukt dieses Schiff mit zerrissenen Segeln und zerborstenen Mast am Kap umher.
Über einen wunderschönen Wanderweg, durch die Fynbos-Vegetation, gelangt man nach knapp einer Stunde zum historischen Kap der guten Hoffnung.
Entlang dieser Strecke lassen sich mit etwas Glück einige wildlebende Tiere beobachten. Oder man genießt einfach die atemberaubende Küste.
Von hier aus geht es weiter Richtung Norden nach Simons Town.
Dieser elegante, im viktorianischen Stil erbaute Küstenort, hat eine enge Verbindung zur Marine.
Sein Gründer und Namensgeber war Jahre 1687 der tatkräftige
Kap-Gouverneur Simon van der Stel.
Eine der schönsten Strände des Ortes trägt den Namen seiner zahlreichen runden Granitfelsen - Boulders Beach.
Er bietet einen weiteren Höhepunkt dieser Reise…
Afrikanische Brillen-Pinguine leben hier in einer großen Kolonie.
{{g_ads}}
Diese putzigen Vögel verhalten sich Menschen gegenüber durchaus zutraulich.
Kein bisschen schüchtern, watscheln sie am Strand herum.
In der Vorstellung der meisten Menschen leben Pinguine in vorwiegend frostigen Regionen, deren Heimat die Antarktis ist.
Jedoch in Wirklichkeit leben mehrere der 17 Arten der Pinguinfamilie deutlich außerhalb der antarktischen Zone. Bis hin zur Äquatornähe lassen sich die Tiere finden.
Der afrikanische Brillenpinguin wurde 1497 während einer Expedition Vasco da Gamas entdeckt.
Brillenpinguine sind im Wasser, wie auf Land sehr gesellige Tiere. Sie jagen ihre Nahrung in Gruppen und brüten auch zusammen. Und Paare die sich einmal gefunden haben , bleiben oft ihr ganzes Leben zusammen.
Der nächste Anlaufpunkt der Reise liegt weiter in Richtung Osten. Die so genannte Overberg Region beginnt jenseits einer großen Bergkette, die in der heutigen Zeit problemlos durch den spektakulären Sir Lowrys Pass zu erreichen ist.
Bekannt wurde diese Region durch eine Vielzahl von Badeorten und malerischen Fischerdörfern.
Bei einen Zwischenstop ist es nicht selten, dass man neugierige
Kap-Pavianen begegnet.
Eine Besonderheit der dort lebenden Paviane ist ihre Nahrung, die neben Pflanzen und Insekten auch Muscheln und Krustentiere beinhaltet.
Gefüttert werden sollten diese zutraulichen Tiere jedoch auf keinen Fall. Ihre Zähne sind lang und messerscharf.
Prominentester Ort dieser Küste ist Hermanus, „Die Walhauptstadt der Welt“.
Er zählt zu den ältesten Seebädern Südafrikas.
{{g_ads}}
1830 gegründet, inmitten der Walker Bay, kann man in den Monaten Juli bis Dezember, die sich dort tummelnden südlichen Glattwale, mit etwas Glück,vom Ufer aus beobachten. Manchmal sind es bis zu 70 von ihnen.
Wenige Minuten vom lebendigen Zentrum des kleine Fischerortes befindet sich unser gemütliches Gästehaus.
Die Abalone Guest Lodge ist sehr geschmackvoll eingerichtet und bietet von den Zimmern aus einen atemberaubenden Blick auf die Walker Bay.
Helle freundliche Zimmer und eine exquisite Küche machen den Aufenthalt zu einem Genuß.
Neben Walen lassen sich hier an der Küste vor Gansbaai noch andere -erheblich gefährlichere Meeresbewohner hautnah erleben… Weiße Haie.
Vor Südafrikas Küste (zwischen dem Kap der guten Hoffnung und Danger Point) leben mehr weiße Haie als an jeder anderen Küste der Welt.
Ursache dafür sind unterschiedlich warme Strömungen und eine ausgedehnte Pelzrobben Kolonie auf Geyser Island.
Ein Paradies für Meeresräuber.
{{g_ads}}
Auf einer 5-6stündigen Bootstour geht es zusammen mit erfahrenen Meeresbiologen auf das offene Meer hinaus.
Nach ca. 20 Minuten erreicht man den Bereich zwischen Dyer und Geyser Island. In dieser so genannten Shark Alley wimmelt es nur so von riesigen weißen Haien, und an kaum einem anderen Ort auf der Welt lassen sich die Räuber besser beobachten.
Durch einen Köder angelockt kreisen die von Natur aus neugierigen Haie oft schon nach wenigen Minuten um das Boot herum.
Meistens sieht man die große Dreiecksflosse durch das Wasser schneiden. Mutige steigen mit Schnorchel und Neoprenanzug ausgestattet in einen stabilen Spezialkäfig, der im Meer versenkt wird.
Unter Wasser lässt sich das Schauspiel noch intensiver genießen.
Der weiße Hai live!
Nach einer atemberaubenen Erfahrung unter Wasser geht es auf dem Rückweg noch vorbei an Geyser Island.
Hier auf den Felsen leben ca.: 30 000 Robben.
Beide Inseln, Geyser und Dyer Island stehen unter Schutz der Naturschutzbehörde der Kap Provinz.
{{g_ads}}
Solange sich die Jungtiere in der Nähe der Felsen aufhalten oder in der starken Brandung spielen, können ihnen die weiße Haie nicht gefährlich werden, denn diese sind anatomisch nicht in der Lage gegen starke Brandungswellen anzukommen.
Anschließend und voll aufregender Eindrücke geht es zurück nach Hermanus.
Hier in Hermanus kann man den Tag mit einem entspannenden Spaziergang entlang dem Klippenpfad ausklingen lassen.
12km lang schmiegt sich der Pfad mit seinen herrlichen Aussichtpunkten entlang der Küste.
Und mit etwas Glück entdeckt man sogar einige Wale in der Bucht.
Die nächste Etappe der Reise führt weiter in Richtung Süden zum Cape Aghulas, dem südlichsten Ende des afrikanischen Kontinents.
In Arniston, einen kleinen Fischerdorf unweit vom Cape Agulhas befindet sich die sagenumwobene Wagenhaushöhle.
Eine große Grotte in den Klippen, die durch ihre Größe in der Lage ist, mehrere Ochsenwagen aufzunehmen und die man nur bei Ebbe durch eine kleine runde Öffnung erreicht.
{{g_ads}}
Hier am Cape Agulhas und nicht am Kap der guten Hoffnung, treffen beide Weltmeere aufeinander.
Der Indische und der Atlantische Ozean.
Der 1848 erbaute Leuchtturm ist dem von Pharos, außerhalb von Alexandria, im alten Ägypten nachempfunden, der zu den sieben Weltwundern gehörte.
Mit einst einer Leuchtkraft von 4500 Kerzen und der heutigen Intensität von knapp 12 Mio. ,schien er im Laufe der letzten
150 Jahre immer heller und wies somit den Schiffen den richtigen Weg um das berüchtigte windumtoste Nadelkap.
Entlang der mächtigen 1600m hohen Bergkette, der Langeberg und Outeniqua Mountains, geht es weiter in Richtung Osten, über Mosselbay auf der Garden Route bis nach Kuysha.
Zahlreiche Nationalparks befinden sich auf dieser wunderschönen Strecke. So auch die Botlierskop Farm.
Auf einer mehrstündigen Safari bekommt man die Gelegenheit die großen Tiere Afrikas aus nächster Nähe zu beobachten.
Nashörner, Löwen Giraffen, Wasserböcke, Antilopen und das seltene Schwarze Impala kann man hier finden.
In Plettenberg Bay, geht es noch ein letztes Mal aufs offene Meer, um die sanften Riesen der Ozeane zu bewundern.
Mit einem erfahrenen Kapitän und einem Meeresbiologen geht es entlang der wunderschönen Küste zu den Lieblingsplätzen der südlichen Glattwal, auch „Southern Right Wale“ genannt.
Schon nach kurzer Zeit werden erste typische Blasfontänen gesichtet.
Der Motor wird abgestellt und nun heißt es warten.
Zwischen Juni und Oktober kommen die Wale zur Paarung aus ihren planktonreichen, eiskalten Antarktisgewässern in die subtropischen Regionen.
Die seichten Küstengewässer Südafrikas eignen sich dafür hervorragend.
Während der Paarung versucht das Männchen, das Weibchen auf den Rücken zu drehen. Und mit etwas Glück kann man dann den weißen Bauch der Wale erspähen.
Am Cape Seal gibt es noch einmal die Möglichkeit viel wissenswertes über Robben und ihre Kolonien zu erfahren.
Allein diese verspielten und flinken Tiere im Wasser zu beobachten ist ein unvergessliches Erlebnis.
Im Laufe der Generationen hat sich diese Robbenkolonie an das Erklimmen der steilen Felsküste angepasst und ist somit in sicherer Höhe vor den Räubern der Meere.
{{g_ads}}
Cape Seal bildet die Spitze einer wunderschönen 4km langen Halbinsel, auf der sich das Robberg Nature Reserve befindet.
Mit einer letzten Wanderung durch Dünen und Küstenfywos entlang der schroffen Felsenküsten endet diese atemberaubende Reise.
Südafrika ist eines der schönsten und zugleich spannendsten Länder der Welt, so weit und ungezähmt, und mit einer Naturschönheit, die auf dem afrikanischen Kontinent ihres gleichen sucht.
Ein Land der Wiederkehrer, denn wer es einmal erlebt hat, wird für ewig ein Teil dessen in sich tragen.


