Südost-Asien Reisebericht:
9 Länder in 8 Wochen

 
Nun also die ersten Zeilen von unseren Asien Reisen. Am 20.08 ging es ja los über London nach Hongkong. Die Einreise nach London war recht lustig da auf Grund der Sicherheitsbestimmungen alles etwas länger dauerte und auch alles etwas genauer unter die Lupe genommen wurde. Für Matthi das erste Hindernis, denn Feuerzeuge mussten abgegeben werden und waren auch in London am Flughafen nicht zu erwerben - wie also rauchen ohne Feuer? :-)

Barfuss durfte man dann zu guter letzt auch noch durch die Sicherheitsschranke damit man ja nix im Schuh versteckt - angenehme Düfte wehten da durch die Hallen sag ich euch :-) Wie gut dass wir 4 h Zeit hatten unseren Anschlussflieger nach Hongkong zu kriegen, da alleine der Check 1,5h in Anspruch genommen hat. Dann also noch 12 h Überflug nach Hongkong - an Schlaf nicht wirklich zu denken, wenn  Kleinkinder und 2 Babies an Bord sind – denn ein Kind schreit garantiert immer! Aber dann doch wohlbehalten wenn auch etwas zerknittert in Hongkong gelandet.
 
 
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Saunahafte Grüsse aus dem feuchtwarmen Hongkong!
 
Was gibt es zu Hongkong zu sagen: eine Stadt der Superlative: mega laut, mega voll und mega große Häuser. die alten Hochhäuser um die 20 Etagen die neuen Wohnbatterien mit bis zu 50 Etagen dicht an dicht gequetscht. Aber dennoch ist die Stadt wie geleckt. Jeden Abend werden die Strassen und Fußwege mit Wasser und großen Schrubbern auf Hochglanz poliert. Ansonsten kann man Shoppen bis zum umfallen; Einkaufpassage reiht sich an Einkaufspassage jede größer als unser neuer Hauptbahnhof in Berlin. Nun also im Shoppingparadies schlechthin. Gestern auch in ein wahren Kaufrausch verfallen *Fashion Victim* Caro ist nun um 3 Calvin Klein Uhren reicher und das Konto um ganze 7 Euro geschrumpft - na wenn das mal kein gesundes Preis-Leistungs-Verhältnis ist!!


Die Parks hingegen kleine Oasen im Großstadt-Dschungel - mit viel Liebe zum Detail angelegt. Springbrunnen, Gewächshäuser und Vogel-Volieren laden zum entspannen ein.
 
 Morgen geht es nach Macao - hoffentlich machen meine Füße mit. Nach einem heutigen Rundgang auf dem Victoria Peak von knappen 3 km, reihen sich bei mir die Blasen am Fuß aneinander. Augen zu und durch. Gleich wird in Schale geworfen, da es ins 5 Sterne Hotel geht. Oben in der Felix-Bar soll man einen zweifelhaft schönen Ausblick haben zumal die Klos völlig aus Glas sind. Da werden wir uns also mal ne Cola gönnen, damit wir dann so richtig mit Ausblick strullern können *grinz*
 
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Good Morning Vietnam!
 
Einen wundervollen guten Morgen aus Vietnam. Während ihr noch in den Betten liegt ist bei uns schon fast wieder Mittagszeit (naja fast: es ist 11.00 Uhr).

 
Dennoch bin ich nun froh dass wir gestern in Vietnam gelandet sind. Es erinnert mich doch mehr an Thailand- scheint natürlicher und nicht so anonym wie im Großstadt-Dschungel von Hongkong. Hier herrscht auf der Straße das Recht des lauteren: wer die lauteste Hupe hat, hat Vorfahrt. Erstaunlicherweise nur neue Wagen und keine Kleinwagen auf der Strasse; Toyota und Co. in Minivan-Größe und größer.

Das Straßenbild beherrschen dennoch die Roller die hier zu tausenden auf den Straßen entlang rollen. Es scheint als habe hier jeder eine Vespa. Selbst kürzeste Wege werden hier erfahren - ergo: die Fußgängerwege sind in schlechtem Zustand. Wenn man als Tourist hier mal lang spaziert wir man schon komisch angeschaut - ist wohl ungewöhnlich wenn man hier Strecken und Wege zu Fuß hinlegt.
 
Sonst das ganze Gegenteil zum sauberen Hongkong. Überall findet sich Zivilisationsdreck auf den Gehwegen oftmals riecht es auch recht muffig an Straßenecken - Gott sei Dank ist es nicht so wie in Thailand, dass die ihre Essensreste einfach auf den Gehweg schmeißen, obwohl die Ratten hier in Saigon doch sehr gut im Futter sind, ist ihr Anblick nicht so ekelig wie der der Riesenkakerlaken in Thailand :-)

Heute steht eine Stadttour an - wir werden wohl wieder zu Fuß gehen :-) Morgen dann ein Ausflug ins Mekong-Delta bevor wir Übermorgen Richtung Phnom Penh (Kambodscha) aufbrechen.

 
zwei kurze Sätze zum Essen:
1.lecker, lecker, lecker wie immer
2. zum Thema Schadenfreude: habe leider bereits am 2. Tag etwas mit dem Chili Übertrieben (der ist nun mal hier wesentlich schärfer als bei uns)
 
Fazit: noch am selben Abend ne verbrannte Zunge - am Tag darauf ein brennender Hintern -))

In diesem Sinne passt auf euch auf und esst vorsichtig - ich lass erstmal die Finger vom Chili

Bleibt gesund und munter
allen liebste Grüsse und bis bald!!!


 
Alles Roger in Kambodscha!
 
Hallo ihr lieben zu Haus und in der Heimat,

nun ist es schon wieder eine ganze weile her, seit euch die letzten Zeilen von mir erreicht haben, aber wir waren auch schwer unterwegs, deshalb also erst heute die neusten Updates.

Letzte Woche hatte ich mich ja aus Vietnam verabschiedet. Wir haben am nähtest Tag tatsächlich mal Saigon erobert und nein! Wir sind nicht zu Fuß gelaufen. Ganze 100 Meter hat es gedauert da hat sich Matthi in ein Gespräch verwickeln lassen und ganze 5 Minuten später saß jeder von uns hinten auf einem Mopped - in Anbetracht des dort vorherrschenden Verkehrs hatte ich ganz schön weiche Beine. Aber alles gut gegangen - wir haben viel gesehen und irgendwann hat es sogar mir Spaß gemacht und ich konnte auch mal die Hände zum fotografieren statt zum festkrallen in den Rücken meines Fahrers nutzen :-)

Am nächsten Tag haben wir dann eine Mekong-Delta-Tour gemacht. 7.00 Uhr bereits Abfahrt - man is dat früh und da soll man im Urlaub gute Laune haben? aber die kam dann doch noch:
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1. Station eine Honigbienen Farm wir haben uns Pythons um den Hals legen lassen obwohl ich bis heute nicht verstehe was die auf ner Bienenfarm zu suchen?! Haben dann noch lecker Honigwein getrunken. Für die ganz Harten gab es dann noch Snakewine zur Verkostung. In dem Wein waren nicht nur Schlangen sondern alles was wir Frauen so gar nicht lecker finden eingelegt, wie Spinnen, Skorpione und anderes Getier. Auch abgefüllt in kleine Flaschen mit Fleischeinlage als Mitbringsel zu haben. Ich hoffe ihr seid nicht böse, dass ich weder gekostet habe noch ein Glas von diesen Scheußlichkeiten gekauft habe...

…weiter ging es dann zum Fruchtmarkt hier konnten die armen Touris mal alles an Obst probieren was das Land saisonmäßig so hergibt - und Jan wir haben das alles schon in Thailand probiert - nix neues hier: Babybananen , Papaya, Lychees, Rabutans und Drachenfrüchte....

 
dazu dann traditionelle Musik – Gott sei dank muss man leider sagen haben die nur 5 Lieder gesungen - denn für europäische Ohren ist dies Weißgott nicht gemacht - die Laute sind einfach unangenehm...

…danach was für Schlabberschnuten - Kokosnussbonbons – frisch, warm, lecker, süß und vor allem schön klebrig in den Zähnen - da hab ich das Mittag gleich ausfallen lassen weil ich so voll gestopft war :-)

 
…die Rücktour dann mit einem Boot. Ein wenig Plaste, keine Schwimmwesten und 10 Sitze - das war alles. Die fahrt allerdings knapp 5 h - was mir zu nem roten Gesicht verhalf - ergo wir stoppten in der Wallachai zwischen hier und nirgendwo und klein Caro musste sich ne große Palme suchen :-)
 - danach war die Fahrt aber auch entspannt!



Am 26. dann wie geplant die Überfahrt nach Phnom Penh- die Überfahrt:
ein Land in allen Grünvariationen. Reisfeld mit Palme, Reisfeld ohne Palme, Reisfeld mit Kuh, Reisfeld ohne - auf die dafür etwas ermüdend aber Matthi der diese Ausblicke ja noch nicht kannte war fasziniert - meiner Meinung nach vom grün sogar leicht paralysiert *grinz*.

Ansonsten war der Bus voll gestapelt bis unter die Decke – die Leute schleppen da wohl ihren ganzen Hausrat mit - im Gang Matratzen und Stühle - der Durchgang nicht mehr betretbar - das Klo mit Rucksäcken bis unter die Decke zugestapelt - ein wenig wie im Viehtransport...

 
…nun sind wir also in Kambodscha gelandet....

Nach 8 h Fahrt abends dann noch ein nettes Restaurant gesucht - all you can eat Berbeque - die Rechnung statt 5 $ dann fast 15$ weil all you can eat hier heißt - wir stellen dir einmal nen Teller hin von dem kannst du soviel essen wie du willst - Nachschlag kostet. Das essen war dennoch reichlich und lecker und bei Matthias von  durch-schlagendem Erfolg.....mehr sag ich dazu nicht. *grinz*
 
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Phnom Penh ist eine kleine Stadt - 2 Tempel ein paar Kolonialbauten alles ganz nett und nicht so aufdringlich dafür viele französische Restaurants. Um 14.30 haben wir uns dann wieder in einen Bus stapeln lassen und sind in den Süden nach Shianouk-ville - an den Strand.

Leider den ganzen Vormittag Regen, nachmittags sind wir dann mit einer Honda Z50 durch den Ort geheizt. Haben ein schönes Fischrestaurant direkt am Wasser gefunden und bis weit nach Sonnenuntergang dort 1 kg Langusten geknabbert - man war das ein herrschaftliches Essen zu einem durchaus annehmbaren Preis - dann nach hause und ins bett gerollt - weil schlichtweg Überfressen!

Der Morgen wieder nur Regen...wir verlegen das Frühstück ins Bett und beschließen wieder zurück nach Phnom Penh zu fahren ohne Sonnenbad und Wasser plantschen :-(

Phnom Penh dafür völlig unter Wasser - hier hat es die 2 Tage nonstop geschüttet - die Straßen überflutet, einige gar nicht mehr befahrbar, in vielen Stadtteilen kommt der Gulli hoch und das Wasser steht einem förmlich bis zum Halse und stinkt! Wir werden nur heute Nacht hier bleiben und morgen gleich weiter - hoffentlich mal ins trockene...??


 
6.00 Uhr ist Abfahrt – eine Fähre bringt uns nun in 6 h nach Siem Riep der Stadt vor der Toren Angkors - bitte wohin ??

 
Angkor wat heißt unsere nächste Station - eine riesige alte Tempelstadt siehe: 
  oder  de.wikipedia.org/wiki/Angkor für alle Neugierigen.

 

Gestern also satte 10 h - durch Tempel, Durchgänge, Brücken Trepp auf, Trepp ab und über Stock und über Stein- bis die Füße qualmten und die Blasen faustgroß waren - aber tief beeindruckt!

Heute noch einmal 6 h den Rest der Anlage angeschaut - damit wir auch ja jeden Tempel gesehen haben - nun haben wir das was man schlichtweg unter dem *templed out-syndrom* bezeichnet - kurzum keine Tempel mehr!

Morgen bringt uns dann ein Bus von hier weg - in einem 11h Ritt geht es nun nach Koh Chang - einer kleinen Insel unterhalb Bangkoks - und Holzauge sei wachsam: wieder ein neues Land.
 
Die nächsten Grüße werden euch also aus meinem geliebten Thailand erreichen....

 
für alle die bereits in den Genuss meiner Sammlung aus Thailand gekommen sind
und für alle die neu hinzugekommen sind...
 
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wieder ein abschnitt zum Thema leichte Unterhaltung:
bereits 2004 haben wir in Thailand Kuriositäten gesammelt
auch in diesem Urlaub soll diese Belustigung nicht fehlen, deshalb anbei:

Kapitel 1 & 2 der Urlaubs-Kuriositäten


Chapter1
Hong-Kong-Mysterien:

- morgen schlürfen die Alten auf der Strasse rum, ab mittags belagern Frauen die Shoppingmeilen, erst abends erscheinen die Männer im Stadtbild
-  Schlussverkauf mal anders, denn man unterscheidet hier drei Stufen
                   1. Sale
                   2. final Sale
                   3. last call
         und was kommt dann wohl danach?
- die Leute hier haben mind. 1 Handy am Ohr, ein 2. in der Hand und noch nen iPod um den Hals
- selbst in den Aufzügen hat man mit den Handys Empfang - auch die U-          Bahnen unterbrechen den Redeschwall nicht - man hat manchmal das Gefühl die fahren nur U-Bahn um mal wieder *ungestört* telefonieren zu können

 
Chapter 2
Kambodscha-Kuriositäten:

         - den Marktplatz regieren die Schweine - Schweine regieren den Marktplatz
         - kein Mopped - keine Freundin
         - Sie essen und schmatzen wie die Schweine und hinterher reihern sie
         - unbenötigter Ballast z.B. in Form von Müll o. ähnlichem wird bequem über
         die Fenster des Busses bei voller Fahrt entsorgt
         - Häuser baut man von unten nach oben - Tempel von oben nach unten!
         - Khmer Curry wird mit Erdnusssoße verfeinert

und für die Empfänger der Kuriositätensammlung aus 2004 ein Insider:
         - *Same, same - but different* gibt es auch hier :-)


Sawasdee aus Thailand
 

Wie versprochen nun ein morgentliches Sawasdee (Hello!) aus Thailand.

Haben die Überfahrt aus Kambodscha mit leichten Einschränkungen gut überstanden. Alleine diese Reise ist fast ein ganzen Reisebericht wert und verdient den Titel *Abenteuer des Monats* für euch in Kurzfassung- damit ihr nicht ganz so leiden müsst wie wir:

Gut 1h hinter Phnom Penh hörte einfach die Straße auf - sie wich einer roten staubigen Geröllpiste.
-         Der Bus: ohne Klimaanlage klein, voll gestopft und heißen Sitze wie immer aus Kunstleder - ergo nach 30 Minuten hattest du eigentlich schon ne nasse Hose.
-         Die Sitze: nicht für Europäer gemacht viel zu schmal für meinen Kugelpo und das Wort Beinfreiheit hier gänzlich unbekannt.
 
Da wir leider als Letzte eingesammelt wurden durften wir 2 uns in verschiedene Reihen aufteilen, weil natürlich alle, aus nun später nachvollziehbaren Gründen einen Fensterplatz ergattern wollten - die wussten wahrscheinlich schon dass Klimaanlage oder Frischluft einfach hier nicht ist.
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So landete ich also neben einer dezent nach Fisch riechenden Dame die die ersten 1.5 h der Fahrt schmatzend, sabbernd und kleckernd neben mir verbrachte und danach einschlief und anfing mit mir zu kuscheln weil sie immer mehr bedrohlich mir auf den leibe Rückte.

Die Tortour bis zur Grenze hielt 5 h an- nur 3 Fenster im Bus waren zu öffnen der Rest wegen des Staubes einfach nicht machbar. An  der Grenze angekommen waren wir alle mit ner roten Staubschicht überzogen; Nase dicht, Poren verstopft und ein ekelig klebriges Hautgefühl. Dann also mal wieder warten auf einen Bus der uns 500 Meter weiter zur Passkontrolle brachte.
 
Kontrolle Kambodscha mit Gepäck 500m in der Mittagsglut zur Thaiseite wieder warten und dann unseren Bus suchen. Noch knappe 1,5 warten dürfen und dann ging es endlich los auf befestigten Dingern die man Straße nennen konnte im Minibus mit Aircon allerdings nem kaputten Schaltgestänge.
 

Also nochmal 3 Werkstätten angefahren bis einer mal kurz mit einem Hammer das Auto so bearbeitet hatte, dass es endlich weitergehen konnte. Das Ziel Fähre nach Koh Chang vor Augen mussten wir feststellen dass wir die letzte Fähre um knapp 1,5h verpassen wüdern.
 
 Was danach kam war Filmreif; Wie zufällig wusste der Busfahrer natürlich ein gutes Hotel wo wir die Nacht verbringen konnten (es war inzwischen 21.00 Uhr - um 7.00 waren wir losgefahren!), die Fährtickets für den nächsten Tag hat er uns nicht gegeben. Wir wurden morgens dann von einem Shuttle abgeholt nur die Fährtickets wollten sie uns nicht geben, da wir ja nun keine Tickets oder andere belege mehr hatten. Lange Diskussionen dann aber doch noch alles gut und nun sind wir endlich auf Ko Chang- die Sonne scheint dass Wasser 25+ und wir haben uns ein herrlich uriges Camp gesucht. Allerdings mit einsetzen der Flut am 15.00 Uhr bis Mitternacht nicht mehr trocken zu erreichen - somit ist Spaß garantiert.
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3 Vormittage Strand und die Haut hat endlich mal ne angenehme Farbe (nur der hintern leuchtet jetzt) *grinz*. Am dritten Tag dann Regen - wir beschließen weiter zu ziehen. Nun also nach erneuter 8 h Tour in Bangkok - und hier sind wa nun.
 
32 Grad und Dunstglocke über der Stadt. Heute nun zum Königspalast und abends dann schon wieder weiter. Wir haben einen Nachtzug mit Liegewagen gebucht der uns morgen früh an der Grenze zu Laos wieder ausspuckt.

Laotische Verhältnisse
 
Während wir am 07.09 ja nach in der Thailändischen Hauptstadt den Königspalast im Regen bewundern durften haben wir uns aber auch gleich nachts noch auf den weiteren Weg nach Norden gemacht. Mit dem Nachtzug mit nettem Zugbegleiter, einigen Kakerlaken und einem Liegebett ging es nach Nong khai an die thailändische Grenze zu Laos.
 
Über die laotisch - chinesische Friedensbrücke ging es dann ins Land der Laoten. Mit einem abenteuerlichen Lokalbus ging es dann von der Grenze aus über Vientiane nach Vang Vieng. (in Laos gibt es nur drei mit dem Bus zu erreichende Städte *grinz*) ansonsten gibt es einfach keine weiteren Straßen dafür aber wunderschöne und wilde Natur.
 
Üppiges grün lässt hier das Auge des Betrachters nicht ermüden so wie in Thailand. Felder,  Wiesen, Wälder und Regenwald formen neben flachen Ebenen sanften Hügeln und schroffen Felsen hier die Landschaft. Überall fließt es- kleine Rinnsale aus den Reisfeldern oder wilde Wasserfälle die die Berge hinabstürzen. Es ist atemberaubend schön hier.
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Wir haben direkt unten am Wasser ein kleines Gasthaus bezogen und gleich am nächsten Tag uns in Abenteuer Tubing gestürzt  - in einem alten Traktorreifen ging es gute 4,5 km den Fluss runter - hätte aber ruhig noch ein wenig schneller sein können :-)

Tags darauf mal wieder mit einem Roller die Gegend unsicher gemacht. Viele Wasserfälle und Höhlen liegen in unserer näheren Umgebung. Einige laden zur Erkundung ein - andere sollte mal besser nicht betreten. Auch hier wieder ein Abenteuer wie im schlechten Roman;
 
In der Kurzfassung: Wir in die Schneckenhöhle mit 2 Guides. Das Licht ausgebaute Rollerbatterien die wir um den Hals gehangen kriegten ne Glühbirne auf dem Kopf und 2 provisorisch befestigte Kabel - so ging es über Stock und Stein durch Wasserterrassen unterirdische Pools bis uns das Wasser im wahrsten Sinne des Wortes zum Halse stand. Und dann fiel eine Lampe nach der anderen raus. Batterie alle, Lampe durchgeschmort und dann knappe 50 min. später war es dann ganz dunkel. Irgendwie haben sie es dann aber doch geschafft eine Lampe wieder zum laufen zu bekommen im Schneckentempo sind wir 4 dann mit einer Funzel den Weg zurück gekrochen. Wir waren nass, dreckig und mehr als froh als wir endlich wieder draußen waren. Höhlenforschung? Nein danke das war genug Abenteuer!



 
Am 11. dann wieder den Weg zurück nach Thailand angetreten. Wieder abenteuerlicher Schlafwagen, mit ungebetenen Gästen. Nach einem Liter Singha Bier (auch kurz Maurertod genannt) kann ich wenigstens gut schlafen :-).
 
 
Insel-Hopping
 
06.55 Uhr landen wir wieder in Bangkok und beschließen gleich wieder raus hier aus dem Mief. Kurzum schröpfen wir unsere Urlaubskasse und buchen abends noch einen Flug nach Ko Samui. Der Shuttlebus zum Airport braucht statt 1h ganze 4 h! Im Dauerlauf rennen wir zum check-in. 20 min vor Abflug erreichen wir noch unseren Counter. Nun also zum strand!!
 
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Von jetzt an beginnen die lazy days. Geschätzte 32 grad Außentemperatur, 28 Grad warmes Wasser- da kann man es schon aushalten. Wir mieten uns einen Roller und machen ne Inseltour. Zum Big Buddha, zum Grandfather und Grandmother-Stone (diese Fotos zeig ich euch gerne für den, der diesen Spaß noch nicht kennt- da nicht jugendfrei und deshalb in keinem Reisekatalog der dt. Urlaubsanbieter als Sehenswürdigkeit genant) *grinz* und zum Kurzbesuch zu dem Resort, wo ich bereits 2 Jahre zuvor mit Jan war. Nichts ist mehr so wie es ist, der Strand voll gebaut, Überall diese grausamen Anzugschneider als R.Mani, B.Boss oder Cerrutti1991 es ist unerträglich dazwischen Mietboote und Kajaks - kaum noch Platz zum schwimmen!

Wir flüchten. Abends dann lecker Seafood am Strand; Red Snapper und Kingprawns - lecker sag ich nur!

 
Am 15.09 verlassen wir Ko Samui in Richtung Ko Phangan. Wir mieten uns wieder in unserem altbekannten Greenpeace Resort ein. Auch hier hat sich viel verändert aber es ist immer noch ruhig und entspannend am Strand auch wenn nun kaum noch Sandstrand übrig ist. Da wir dieses Jahr nicht nach Ko Thao übersetzen werden, buchen wir einen herrlichen langen Schnorcheltag vor der Insel- dem Tauchparadies schlechthin.
 
Am 18.08 geht es weiter Richtung Khao Sok Nationalpark. Wir reisen wieder aufs Festland. Hier werden wir eine Nacht in einem Baumhaus direkt unter den Stromschnellen verbringen bevor es morgen über Khao Lak zur  Phnag Nga Bucht geht.
 
In Khao Lak herrscht gähnende Leere am Strand. Keine Palme hat der Tsunami gelassen nichts ist nachgepflanzt. Es ist gespenstisch. Die neu gebauten Resorts machen erst ab Oktober wieder auf. Überall wird gebaut und gehämmert. Ein paar Bungalows sind bereits bezogen doch die den Weg säumenden Tsunami-Warn-Schilder reißen einen wieder zurück in die Einöde die hier herrscht. Nach kurzem Zwischenstop reisen wir weiter.
 
 
In Phnag-Nga werden wir wieder eine kleine Bootstour machen. Hier gibt es ein schwimmendes muslimisches Dorf zu sehen, Höhlen, Mangrovenwälder und den James Bond Felsen;  bekannt aus „der Mann mit dem goldenen Cold“.
 
 
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Abends machen wir uns noch auf den Weg nach Phuket wo wir nur eine Nacht halten werden. Mit dem Bus fahren wir zum Patong-Beach. Hier herrscht schon wieder Touri-Troubel, man wird schlichtweg in die Läden gezerrt. Nichts was es hier nicht gibt.  Taschen, Uhren, CDs -  man muss nur fragen und wenn nicht im Laden, wird man hinten ins Lager gebracht- da haben die dein gesuchtes Objekt bestimmt. es ist Wahnsinn!

Vom Tsunami hier nicht mehr viel zu sehen. Alles neu & schön; weißer Strand der ordentlich Abends gesäubert wird. Nur die neu angepflanzten Palmen erinnern still daran dass hier vor knapp 2 Jahren auch kein Stein mehr auf dem anderen stand. Im Gegensatz zu Khao Lak ist hier aber Leben und wieder neues grün!


 
Auf zu Phi Phi

Am 21.09 ist es endlich soweit. Die Fähre bringt uns vom Festland nach Ko Phi Phi - natürlich sind wir wieder am Long Beach. Unser altes Resort steht noch. Statt 24 Bungalows nun 89 es ist etwas voller geworden. Mittags werden jetzt Tages-touristen angekarrt, aber es gibt dennoch ein paar ruhige Strandecken. Nur die Stadt bietet auch hier wieder einen traurigen Anblick.
 
Gleich hinter dem Hafen steht nix mehr. Ein paar provisorische Zelte beherbergen ein paar Garküchen- der Rest einfach weg. Vom 7 eleven - dem Minimarkt auf Phi Phi stehen nur noch die Außenmauern. Dafür hat man jetzt auf die Schnelle hinter dem Hafen ein hässliches Betonhotel hochgezogen, damit nicht alles so trostlos aussieht. Auch hier der gesamte Tsunamistreifen frei von Vegetation. Links vom Hafen baut man jetzt ein 5* Resort, rechts hat man hässlich kleine Häuser schnell hingestellt damit die Fischer wieder ein Dach über dem kopf haben. Die Strandpromenade wieder voll mit Ramsch und Plünnen. Der schöne Tonsaistrand jedoch hat überlebt. Hippiebar und das Apache stehen noch und feiern abends nette Parties mit Feuershow. Schön das wenigstens einige schöne Sachen überlebt haben.


 
Wir buchen für den nächsten Tag eine Bootstour um PhiPhi nach Bamboo Island und PhiPhi Lee zum Beachbeach zum Schnorcheln. Herrliches Wetter und kristallblaues Wasser - leider wird es langsam voll im Paradies!

Am 24.09 heißt es dann Abschied nehmen. Mit der Fähre geht es nach Krabi.
Am Mangrovenstrand liegt das Yaya-Resort. Nochmal für einen Tag Strand schnuppern. Leider macht das Wetter einen Strich durch die Rechnung es regnet....
 
Um 5.00 heißt es schon wieder aufstehen. Mit der Fähre und dem Minibus geht es über Hat Yai (Südthailand) zur Grenze. Eine Fähre bringt uns auf die Insel Langkawi in Malaysia. Dies ist nun der vorletzte Stempel in unserem Reisepass. Mein Urlaub nähert sich nun schon mit bedrohlichen Schritten dem Ende. Doch auch in den letzten 7 Tagen haben wir noch volles Programm..
 
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Selamat aus Malayisa
 
schon wieder eine ganze Weile her, seid euch unsere letzten Grüße erreicht haben. Wie ihr seht haben wir uns inzwischen bis nach Malaysia durchgekämpft und sind weit ab von Bangkok und dem Militärputsch...

 
 
Back in Berlin
 
Ja mit der Mail kurz vor dem Abflug ist es dann wohl nix mehr geworden und nun sind wir beide schon wieder wohlbehalten im kalten Deutschland gelandet. Ich seit dem 3.10 frierender weise hier, Matthi mit einer Woche Bali-Verlängerung nun auch schon wieder seit dem 11.09 voll im Arbeitsleben.

deshalb nur kurz:
wir sind gesund und munter - vom kleinen Schnupfen mal abgesehen :-)

nun heißt es also Bilder anschauen, sortieren und Diashows basteln. 1300 Fotos sind es doch in den 7 Wochen geworden - da gibt es also mächtig viel aufzuarbeiten. Und wer wissen will, was wir in unserer letzten Urlaubswoche in Malaysia, Kuala Lumpur und Singapur noch so alles erlebt haben - der möge sich einfach bei mir zur Fotobeschauung einladen.

Es grüßen euch allerliebst die 2 braunen Frostbeulen