Borneo Reisebericht:
Frühstück mit Makaken
Das erste Mal Asien! Nach ausgiebiger Lektüre von Reiseführern und –prospekten sowie Internetrecherche haben wir, 2 Freundinnen, uns für Borneo entschieden.
Kuching, die Katzenstadt
Als wir auf dem Flughafen Kuching ankamen, wurden wir schon von einem Taxifahrer erwartet, der uns zu unserem ersten Hotel brachte. Dies war zwar von außen ein nicht gerade schön anzusehender Klotz, aber die Lage an der „Waterfront“ und direkt gegenüber einem farbenprächtigen Tempel war einmalig.
Den Jetlag missachtend machten wir uns sofort auf und flanierten erstmal an der „Waterfront“, einer sehr schönen Promenade am Fluss, entlang. Schon da wusste ich, dass mir Asien, jedenfalls Borneo, gefällt. Und das war sogar noch bevor ich das leckere Essen und das ebenso leckere Tiger-Bier probiert hatte. Die warme Luft mit ihren exotischen Düften, die bunten Tempel, die Läden in Chinatown, sogar die kitschigen Katzenstatuen (Kuching heißt auf malaiisch „Katze) versetzten mich in Urlaubsstimmung und ich fühlte mich sofort gut. Abends aßen wir an der Waterfront, unglaublich schmackhaft und billig.
Am nächsten Morgen schliefen wir in unseren bequemen Betten erstmal aus und genossen dann das reichhaltige Frühstücksbuffet im Hotel. Das Wetter sah recht trübe aus, aber das konnte uns die gute Laune nicht verderben und wir buchten gleich im Hotel einen Tagesausflug zum „Cultural Village“. Dieses Freilichtmuseum befindet sich in Santubong, der Weg dauerte mit einem Minibus ca. 40 Minuten.
Hier konnten wir die traditionellen Wohnhäuser der verschiedenen Stämme Borneos besichtigen und noch eine Show mit Tänzen ansehen. Sehr nett die Idee, dass wir am Eingang einen „Pass“ erhielten, in den wir an jedem besichtigten Haus einen schön gestalteten Stempel machen konnten. 2 Studentinnen aus Kuala Lumpur sprachen uns an und wir unterhielten uns eine Weile. So erfuhren wir gleich zu Beginn unserer Reise, wie offen, freundlich und interessiert die Menschen in Malaysia sind. Dies sollten wir in den folgenden 3 Wochen noch oft erleben. Die Toleranz und Offenheit, mit der hier verschiedene Kulturen mit unterschiedlichen Religionen und Traditionen neben- und miteinander leben hat uns immer wieder erstaunt und gefreut.
Nach so viel Kultur erholten wir uns nach einem kurzen Spaziergang am Damai Beach mit Mangojuice und Blick aufs Meer.
Abends zum Sonnenuntergang ließen wir uns mit einem der kleinen überdachten Boote auf dem Fluss in Kuching herumfahren. Unterwegs ging uns der Sprit aus, aber der Bootsführer hatte noch einen Benzinkanister „unter Deck“ und konnte nachtanken. Für große Erheiterung sorgte dann meine Frage auf malaiisch (oder jedenfalls etwas, was ich für malaiisch hielt), ob ich ein Foto von dem Boot machen dürfe. Sofort rief der Bootsführer seine Kollegen herbei, die mich dann alle neugierig ansahen und lachten. Hm, lachen die mich jetzt aus oder freuen die sich, dass jemand versucht, ihre Sprache zu sprechen?
Danach suchten wir uns wieder einen netten Essensstand und freuten uns schon auf den nächsten Tag, an dem es in den Bako-Nationalpark gehen sollte.
Bako Nationalpark
Superpünktlich wurden wir an unserem Hotel abgeholt. Diese Pünktlichkeit fiel uns auch im weiteren Reiseverlauf immer wieder angenehm auf. So machten wir uns nach zwei Wochen dann schon mal richtig Sorgen, als der Minibus erst 2 Minuten nach vereinbarter Zeit ankam…
In Bakovillage ging es auf ein kleines Boot und nachdem wir Schwimmwesten angelegt hatten fuhren wir über den Fluss durch traumhafte, sattgrüne Landschaft zum Nationalpark. Es ging an Stelzenhäusern, interessanten Felsen und weißen Stränden vorbei, und dann waren wir auch schon da. Das letzte Stück wateten wir durch das flache Meer an den Strand.
Sofort machten wir uns mit unserem „Privatguide“ Taylor auf zu unserer ersten Wanderung. Diese führte nicht nur an sehr schönen Aussichtspunkten vorbei, wir sahen auch Pitcher Plants, fleischfressende Kannenpflanzen in beeindruckender Größe, und eine freche Makakenhorde. Taylor konnte uns viel zu Flora und Faune erzählen, und so verging die Zeit wie im Fluge bis wir nassgeschwitzt den Traumstrand Kecil Beach erreichten, wo wir uns natürlich sofort ins Wasser stürzten. Dies bot zwar keine wirkliche Abkühlung, da es sehr warm war, aber trotzdem war es eine angenehme Erfrischung. Nach einem entspannenden Sonnenbad ging es dann ganz bequem mit dem Boot zurück zum „Hauptquartier“, wo wir im offenen Restaurant ein leckeres Essen in Buffetform zu uns nahmen. Witzigerweise gab es an dem Buffet immer dasselbe zu essen, egal ob es morgens, mittags oder abends war. Der einzige kleine Unterschied war, dass es morgens zusätzlich noch Eier und Toast gab. Es schmeckte alles sehr gut, und ich gewöhnte mir gleich an, Nudeln zum Frühstück zu essen, was ich dann den ganzen Urlaub beibehielt.
Nach dem Essen bezogen wir unsere kleine Holzhütte, die sogar mit einem Kühlschrank ausgestattet war. Von der Veranda konnten wir Makaken, Nasenaffen und Touristen beobachten, die wiederum großes Interesse an einem Baum direkt vor unserer Haustür hatten. Wie wir später feststellten, lag dort eine Green Viper…giftig!
Nachmittags machten wir einen Spaziergang durch die Mangroven und am Strand entlang, wo wir uns einen Spaß daraus machten, Mudskipper zu fangen, was uns natürlich nicht gelang. Das Tigerbier zu einem wunderschönen Sonnenuntergang am Strand hatten wir uns dann aber auch redlich verdient.
Nach dem Abendessen machten wir noch eine Nachtwanderung. Obwohl wir mindestens 20 Leute waren sahen wir erstaunlich viel: Catfish, Frösche, Skorpione, riesige Spinnen, Stick-Insects und verschiedene Nachtfalter.
Leider mussten wir am nächsten Tag aus unserem schönen Häuschen in ein 4er-Hostelzimmer umziehen. Die sanitären Gemeinschaftseinrichtungen entsprachen nicht wirklich unseren europäischen Reinlichkeitsansprüchen, aber Augen zu und durch, schließlich waren wir nicht zum Duschen in den Nationalpark gefahren.
Sondern zum Beispiel zum Wandern, was wir auch am 2. Tag wieder ausgiebig taten, wobei auch diesmal wieder ein schöner Strand unser Ziel war. Nachmittags wanderten wir zu einem Aussichtspunkt und sahen dann noch eine Herde Nasenaffen in den Bäumen am Strand, aus nächster Nähe. Diese Tiere sahen in echt viel besser und süßer als auf Fotos aus. Wir beobachteten lange, wie sie geschmeidig durch die Bäume turnten und mit ihren langen Armen Blätter pflückten.
Bei einigen Tigerbieren am Strand ließen wir den Tag ausklingen.
Noch vor dem Frühstück erlebten wir am nächsten Morgen das nächste Highlight: Diesmal unterhielt uns einer Gruppe Silverleafmonkeys, die in den Bäumen am Strand unterwegs waren. Sie hatten sogar ein Baby dabei, was noch nicht die typische silbergraue Farbe der Erwachsenen hat sondern oranges Fell hat.
Nach dem Frühstück hatten wir noch Zeit für eine letzte Wanderung zu unserem „Lieblingsstrand“, ließen uns zur Mittagessenszeit ganz faul per Boot zurück zum Restaurant bringen und dann hieß es auch schon Abschied nehmen vom Bako-Nationalpark.
Zurück in der „Zivilisation“, sprich Kuching, brachten wir Sonjas Schuhe, die sich durch die strapaziösen (ähem) Wanderungen langsam auflösten, zur Reparatur zu einer der zahlreichen offenen Straßenwerkstätten. Tatsächlich waren die Schuhe nach 2 Stunden für weniger als umgerechnet 3 Euro super geflickt. 2 Stunden, die wir für eine ausgiebige Shoppingtour nutzten. Zu verlockend waren aber auch die vielen kleinen Läden, zu günstig die Preise. Nur mangels Platz im Rucksack konnten wir uns beherrschen, alles leer zu kaufen.
Noch einmal genossen wir die entspannte Atmosphäre und das äußerst gute Essen an unserer geliebten Waterfront. In Kuching fühlten wir uns nun schon fast zu Hause. Zwar eine große Stadt, aber trotz viel Verkehr sehr relaxed. Wir haben nie ein Auto hupen hören, und auch wenn die Verkehrsteilnehmer die Ampeln eher als unverbindliche Vorschläge ansahen, war das allgemeine Verhalten sehr rücksichtsvoll. Gut, wenn die Ampel rot war und niemand zu sehen, wurde durchgefahren, aber wenn man die Straße überqueren wollte, hielten die Autos auch bei „Grün“.
Schon früh am nächsten Morgen ging es dann zum Flughafen und weiter nach Sandakan zum Similajau Nationalpark.
Similajau Nationalpark
Auch hier wurden wir wieder pünktlich von unserem Guide Paul am Flughafen abgeholt. Im Gegensatz zum Bako Nationalpark ist Similajau nicht von Touristen überlaufen. Tatsächlich waren wir die einzigen. Erst war noch ein holländisches Paar da, die aber dann schon abreisten. Wir hatten ein richtig schönes großes Haus mit Terrasse für uns alleine. Es gab sogar eine Küche, war aber nicht nötig, da wir äußerst gut verköstigt wurden. Morgens gaben wir unsere Essensbestellung für Abends auf und erhielten dann ein liebevoll extra für uns zubereitetes Abendessen.
Aber wir aßen natürlich nicht die ganze Zeit, sondern wanderten mit Pauls sachkundiger und humorvoller Leitung durch den Regenwald. Offenbar machten wir aber doch einen ziemlich verfressenen Eindruck, denn immer wenn wir Paul fragten, was dies und jenes denn für eine Pflanze sei rief er immer zuerst: „Das kann man nicht essen!“
Es gibt für mich fast nichts schöneres, als durch den feuchtheißen Regenwald zu gehen, die fremdartigen Düfte in der Nase und vielfältigen Geräusche im Ohr. Ein überwältigendes Fest der Sinne. Oft wurden wir von Schmetterlingen begleitet und einige Male konnten wir auch Affen in der Nähe hören, die sich aber gut vor uns versteckten. Einen Hornbill konnten wir nachdem wir seine markanten Rufe gehört hatten sogar auch kurz sehen. Auf dem Weg zum Strand konnte ich ein Paar „Black Hornbills“ beobachten.
An einem Abend machten wir eine Bootsfahrt über den Fluss. Wenn am Ufer rote Lichtpunkte zu sehen waren, steuerten wir diese an und entdeckten dann ein kleines Krokodil oder einen Frosch. Am besten gefielen mir die zahlreichen Glühwürmchen.
Da wir wieder direkt am Strand wohnten konnten wir auch hier jeden Abend einen schönen Sonnenuntergang bei Tigerbier genießen. Das Bier hatten wir Paul zu verdanken, da es im einzigen Restaurant keinen Alkohol gab. Paul war aber so nett, uns ein paar Dosen mitzubringen, als er die Holländer zum Flughafen fuhr. Natürlich nahmen wir das Bier immer diskret außer Sichtweite des Restaurants zu uns. Nachts konnten wir das Meer rauschen hören. Theoretisch jedenfalls, da wir einfach zu gut schliefen…
Die flatternden Fledermäuse von Mulu
Mulu Nationalpark
Über Miri flogen wir nach Mulu. Am Flughafen Miri hatten wir 5 Stunden Aufenthalt, die wir aber recht angenehm in einem Starbucks verbrachten. Der Flug nach Mulu ging über Regenwald, in den aber erschreckend große Schneisen geschlagen worden waren.
In Mulu wurden wir nicht nur pünktlich abgeholt sondern auch gleich im Eiltempo zum Nationalpark gefahren und über einen Plankenweg zu den ersten Höhlen gescheucht. Diese Eile war vermutlich erforderlich, damit wir den „Ausflug der Fledermäuse“ aus der Höhle nicht verpassten. Auf dem Weg zu den Höhlen gab es aber schon ganz viel zu sehen und natürlich zu fotografieren. Die Mini-Eichhörnchen „Pygmy Squirrels“ rissen uns zu wahren Begeisterungsstürmen hin, und immer wieder waren auf dem Holzgeländer des Plankenweges interessante Insekten zu sehen wie bunte Raupen und Käfer. Wir schafften es dann aber doch rechtzeitig durch die imposant großen Höhlen und zum Aussichtspunkt, wo schon viele andere Touristen auf das Highlight warteten: die Fledermäuse. Eigentlich kann man es nicht beschreiben, man muss es wohl gesehen haben. Die Fledermäuse fliegen in Form einer sich windenden Schlange aus der Höhle und verschwinden dann auf der anderen Seite hinter Bäumen. Dies wiederholt sich wieder und wieder, so ein bis zwei Stunden lang. Man kann sich also vorstellen, wie viele Fledermäuse in der Höhle wohnen! Die Schlangenformation soll Feinde abschrecken.
Wir hatten Glück, denn die Fledermäuse fliegen nur bei gutem Wetter aus.
Danach fuhren wir weiter zu unserer Unterkunft: Dem Royal Mulu Resort. Im Dunkeln ging es über eine Brücke, dahinter wie ein leuchtender Märchenpalast aus Holz das Resort. Eine wahre Luxusunterkunft, mit Pool. Unser Gepäck wurde mit einer Art Fahrradrikscha zu unserem Zimmer gebracht. Die Zimmer sind in Holzhäusern, die mit Stegen und Plankenwegen verbunden sind, so dass sich alles recht natürlich in die Umgebung einfügt. Die abendliche Show war sehr laut und touristisch und nicht so unser Geschmack, ebenso die Karaokeshow, die aber wohl typisch für Asien ist. Aber wir fanden ein angenehmes Plätzchen auf der Veranda Richtung Fluss und genossen die wunderschöne Aussicht und die Nachtmusik des Regenwaldes bei einem kalten Tigerbier.
Am nächsten Tag ging es per Langboot erst zu einem Dorf, in dem extra für die Touristen ein Souvenirmarkt aufgebaut wurde und wo auch wir natürlich wieder etwas kauften, zum Beispiel die von den Dorfbewohnerinnen angefertigten Rindenarmbänder. Einen etwas schalen Beigeschmack erhielt dieser Besuch für mich, da ich vorher gelesen hatte, dass die Dorfbewohner eigentlich zu einem Stamm gehören, der durch den Regenwald zieht und die dann „zwangsweise“ in diesem Dorf sesshaft gemacht wurden.
Nach dem Dorfbesuch besichtigten wir dann noch zwei Höhlen, die wieder ganz unterschiedlich und jede auf ihre Art sehr interessant waren. Nach einem Picknick vor der letzten Höhle, der Clearwatercave, kam dann der Höhepunkt des Tages, denn wir konnten in dem klaren kalten Fluss schwimmen, mitten im Regenwald, entspannt auf dem Rücken im Wasser dümpeln, überall bunte Schmetterlinge. Ein Traum.
Im Mulu Nationalpark hätte ich es noch viel länger ausgehalten, es gibt dort noch sehr viele schöne Wandermöglichkeiten, aber leider mussten wir weiter nach Kota Kinabalu.
Kinabalu Nationalpark- Der Berg ruft
Nach einer Zwischenübernachtung in der Stadt Kota Kinabalu, die mir auf den ersten Blick jedenfalls nicht gut gefiel und für die man als Fußgänger Nerven wie Drahtseile braucht, ging es dann per Minibus nur für uns allein zum Kinabalu Nationalpark.
Sonja blieb dann „unten“, während ich mich gegen 9 Uhr aufmachte zur Besteigung des höchsten Berges Südostasiens, des Mount Kinabalu, 4095 Meter hoch!
Ich hatte einen Guide für mich alleine, Dawat, der mir während des Aufstieges einiges über die Tier- und Pflanzenwelt erzählte, bzw. alle meine Fragen beantwortete. In Wahrheit stellte ich diese Fragen meist nur, um meine zahlreichen Pausen zu überspielen („Ohhh, schnaufschnauf, was ist das denn für ein interessanter Vogel? ächzröchel).
Es ging sehr steil bergauf! Sehr sehr steil! Trotzdem erreichte ich um 13:00 Uhr die „Mittelstation“ Laban Rata, ein großes Hostel am Berg, in dem übernachtet wird. Eher gesagt, in dem eigentlich übernachtet wird. Leider war diese Unterkunft schon voll, und so musste ich tatsächlich noch weitere 300 Meter aufsteigen zu einer anderen, kleineren Unterkunft. Eigentlich nicht so tragisch, aber zum Abendessen musste ich wieder runter, danach natürlich wieder rauf. Jedenfalls hatte ich so am nächsten Morgen, sprich um 2:45 Uhr, den Vorteil, dass ich schon etwas näher am Gipfel war. Die Aussicht war jedenfalls super und den Seidenschlafsack, den ich extra mitgenommen hatte, da ich nicht wusste, wie die hygienischen Verhältnisse in den Betten waren, hätte ich mir sparen können. Die Betten waren mit einwandfrei sauberem Bettzeug ausgestattet.
In meinem Zimmer war noch ein älteres Ehepaar aus Deutschland einquartiert, das sich freute, mit mir deutsch sprechen zu können. Beim Aufstieg hatte ich die beiden schon bemerkt, weil sie ihre Rucksäcke von einem Träger schleppen ließen. Von der Frau erfuhr ich dann, dass ihr Mann Rückenprobleme hat, also war das wohl der Grund. Aber auch andere Wanderer nahmen den Trägerdienst in Anspruch. So konnte ich oft mit 7 oder mehr Rucksäcken beladene Guides sehen, die immer noch wesentlich fitter aussahen als ihre Kunden. Ich glaube, wenn ich nichtmal in der Lage gewesen wäre, meinen eigenen Rucksack zu tragen hätte ich mir die Bergbesteigung doch besser geschenkt.
Das Abendessen in Buffetform war reichhaltig und lecker. Man muss bedenken, dass alles von Trägern und Trägerinnen auf den Berg geschleppt wird. Erstaunt konnte ich beobachten, wie diese Leute leichtfüßig mit Riesengepäckbergen auf dem Rücken den steilen Weg hochspurteten.
Naja, jedenfalls hatte ich zumindest keine Höhenkrankheit, mein Appetit ließ wie üblich nichts zu wünschen übrig und schlafen konnte ich auch sehr gut, obwohl die Nacht etwas kurz war, denn um 2:45 Uhr ging es wie gesagt los Richtung Gipfel, zusammen mit weiteren ca. 190 Touristen, von denen ich allerdings fast nur die Lichtkreise der Stirnlampen sehen konnte, denn es war stockdunkel. Und kalt. Dann fing es auch noch an zu regnen und zu stürmen. Durch den eisigen Wind war meine rechte Gesichtshälfte bald völlig taub und meine Augen so gut wie zugefroren. Meine Hände in den klatschnassen Handschuhen fühlten sich an wie abgestorben. Aber ausziehen wollte ich die Handschuhe auch nicht, denn ich musste mich an Stricken den Berg hochziehen. Ich wusste gar nicht, wie viele phantasievolle Flüche ich kenne! Interessanterweise kam ich auch nur im Schneckentempo vorwärts, ein Grund dafür fiel mir nicht ein. Es ging nur einfach nicht schneller. Irgendwann machte ich mir Gedanken darüber, ob ich vielleicht einen Schlaganfall erlitten hatte, weil meine rechte Gesichtshälfte gelähmt war und ich auch mein rechtes Auge nicht mehr öffnen konnte. Seltsamerweise war mein Willen doch stärker als gedacht, mal ganz zu schweigen von meiner Leidensfähigkeit, denn ich dachte gar nicht ans Aufgeben. Vielleicht war ich auch einfach nur blöd. Viele Flüche und Pausen mit rasendem Puls später hatte auch ich mich auf den Gipfel gequetscht. Auf dem obligatorischen Gipfelfoto kann man (zum Glück?) dank des Sauwetters nicht viel erkennen, sieht mehr nach Arktisexpedition aus. Die Aussicht war gleich Null. Und es hieß auch gleich im Eiltempo wieder über das schlüpfrige Felsplateau absteigen, da es mittlerweile schüttete wie aus Eimern und die Felsen sich in Wasserfälle verwandelten. Dank Dawat schaffte ich es tatsächlich heil runter. Und kam sogar in den Genuss einiger gar nicht gebuchter aber sehr spannender Canyoning-Einlagen, während der ich mich durch Wasserfälle senkrecht nach unten abseilen durfte. Was für ein Spaß (das ist jetzt nicht ironisch gemeint sondern gefiel mir wirklich! Vielleicht war das doch ein Anzeichen von Höhenkrankheit). Bei Laban Rata angekommen war ich dermaßen durchnässt, dass ich mich dort nicht lange aufhielt und nach einem rasanten Frühstück sofort diesen kalten und nassen Ort verließ und runterspurtete. Je tiefer ich kam desto fitter wurde ich auch wieder und als ich am Startpunkt ankam fühlte ich mich zwar etwas verfroren aber längst nicht so angeschlagen, wie einige der Leute ausgesehen hatten, die ich während des Aufstieges am Vortag den Berg runterkriechen sah…Immerhin konnte ich noch ganz normal gehen und hatte keine weiteren Beschwerden.
Noch nicht! Die nächsten 2 Tage wurde ich dann nämlich von einem üblen Muskelkater heimgesucht und konnte Treppen nur noch rückwärts runtergehen. Jedenfalls war der Weg runter auch wieder sehr kurzweilig, da Dawat mir freimütig aus seinem Alltagsleben erzählte, mir interessante Tiere wie z.B. einen riesigen blauen Regenwurm und einige Frösche zeigte und es auch bald wieder angenehm warm wurde. Da nahm ich auch in Kauf, dass der Weg durch den Regen glatt wie Schmierseife war.
Unten angekommen zeigte Sonja mir erstmal unser Luxuszimmer, eine richtige Suite, mit einer wundervollen warmen Dusche und vom Balkon Blick auf DEN BERG! Den wollte ich erstmal ein paar Stunden nicht sehen und gönnte mir lieber ein Mittagessen.
Sonja kannte sich ja in der Umgebung nun schon super aus und zeigte mir erstmal bei einem Spaziergang die Highlights wie eine riesige Rafflesia aus Plastik und eine Hängebrücke.
Heiße Quellen
Während unseres weiteren Aufenthaltes im wunderschönen Kinabalu Nationalpark mit seinem milden angenehmen Klima fragte wir uns oft, ob wir vielleicht mit prominenten Gästen verwechselt wurden? Denn wir wurden behandelt wie VIPs.
Unser Guide Raynold und Fahrer Josh erfüllten jeden Wunsch, bevor wir ihn überhaupt geäußert hatten. Sie taten wirklich alles, um unseren Aufenthalt zu einem einmaligen Erlebnis zu machen. Als sie z.B. bemerkten, dass wir auf der Fahrt zu den heißen Quellen sehr interessiert an den Märkten waren, fuhren sie am letzten Tag extra noch mit uns zu einem sehr schönen Markt und erklärten uns die verschiedenen exotischen Früchte, die dort verkauft wurden, natürlich mit Kostproben. Raynold war immer sehr besorgt um uns und fragte mich bei unserem Ausflug zu den Quellen mit Canopy und Spaziergang zu den Wasserfällen oft, ob ich es denn auch nach der Gipfelbesteigung am Vortag schaffen würde, zu dem Wasserfall zu gehen oder auf die Canopy –Hängebrücke, und ob das Essen uns denn auch schmecken würde (eigentlich keine Frage, so wie wir immer reinhauten) usw..
Im Restaurant wurden wir wie Stars zu unserem Tisch geleitet. Als ich meine klatschnasse, schmutzige Bergbesteigungskleidung zum Waschen abgab, war sie innerhalb von 2 Stunden frisch gebügelt wieder auf dem Zimmer. Unser Zimmer war wie gesagt eine richtige Suite mit 2 Badezimmern, Balkon mit Blick auf den Berg, geschmackvollen Holzmöbeln und richtig zum Wohlfühlen.
Die bergige Landschaft und die Dörfer mit den schönen Stelzenhäusern gefielen mir unglaublich gut. Die halbe Fahrt zu den Quellen drehte ich mit meiner Kamera Filme aus dem Autofenster. Manchmal standen Wasserbüffel und Schlappohrkühe am Straßenrand. Von Raynold erfuhren wir viel Interessantes über das Leben und die Kultur der Menschen hier.
Hier hätte ich mich gerne noch eine Woche oder mehr aufgehalten und mich sicher keine Sekunde gelangweilt. Vielleicht wäre ich auch noch mal auf den Berg gestiegen und hätte eine Aussicht gehabt. Irgendwann mache ich das bestimmt. Allerdings würde ich das nächstemal erst einige Tage im Nationalpark verbringen, um mich an die Höhe zu gewöhnen. Von 0 auf 4000 in weniger als 20 Stunden war doch zu anstrengend.
Orang-Utans, Schildkröteneier und Dschungelbootcruise
Nach einer Übernachtung in unserem Kota Kinabalu Luxushotel mit Swimmingpool und dem interessanten Ausflug auf den Nachtmarkt von Kota Kinabalu flogen wir nach Sandakan und wurden dort zu unserer nächsten Tour abgeholt. Diesmal waren wir in einer größeren Gruppe unterwegs.
Das war auch mal ganz lustig. Unser Guide war ein Freund ausführlicher „Briefings“. Sein gespielt munterer Weckruf „Wakey Wakey“ sollte uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Im Sepilok Orang Utan Center gingen wir nach mehreren Briefings (vom Toilettengang bis zur Getränkeaufnahme wurde uns alles vorgeschrieben) einen kurzen Weg über Holzstege zu der Fütterungsplattform der Orang Utans. „Vorgruppe“ war eine Horde lustiger Makaken, dann kam der „Top Act“, die Orang Utans. Wir hatten Glück und konnten erst eine Mutter mit Kind, dann einen älteren Orang Utan und dann noch einen „Teenager“ beobachten, wie sie sich lässig an Seilen zu der Plattform schwangen und Bananen nahmen. Es war sehr beeindruckend, die Tiere mit ihren verschiedenen Charakteren zu beobachten. So war die Orang Utan Mutter recht ruhig und selbstbewusst, während der Teenie schüchtern und neugierig zugleich wirkte. Natürlich war es sehr voll, auf der Aussichtsplattform waren bestimmt so 100 Leute oder mehr versammelt, aber das wussten wir ja vorher.
Dann ging es weiter zum Jetty in Sandakan. Um diesen zu erreichen mussten wir zu unserer erstaunten Freude ein auf das Wasser gebaute Dorf durchqueren. Das war sehr interessant und wir hätten gerne noch weiter dieses Dorf angesehen, aber leider fuhr dann schon unser Boot, erst ein Stück über das Meer und dann über den Fluss.
Wir machten einen Mittagsstop an der sehr schönen Abai-Lodge, die mit blühenden Pflanzen geschmückt war, Hibiskus, Bougainvillea, ein wahrer Farbenrausch. Das Essen war wie immer super. Nach dem Essen hatten wir noch Zeit für einen kleinen Streifzug durch die Lodge-Anlage. Hinter den Gebäuden war ein Holzplankenweg durch den Regenwald angelegt.
Nach einer weiteren Stunde angenehmer Fahrt mit dem Boot erreichten wir dann unsere Unterkunft, eine schöne Lodge mit Holzhäusern, direkt am Fluss im Regenwald. Unser Guide hatte uns vorher gewarnt, dass alles sehr „basic“ sei. Das fanden wir aber nicht! Es gab warmes Wasser und unser Häuschen war schön eingerichtet, mit großen bequemen Betten.
Nachmittags machten wir noch mal eine Bootstour über den Fluss und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn zuerst sahen wir 2 freilebende Orang Utans an ihrem Schlafnest und dann ganz viele Nasenaffen! Bei der ersten Gruppe waren wir schon ganz begeistert und dann etwas enttäuscht, weil wir weiterfuhren. Da wussten wir noch nicht, dass wir während der ganzen Tour immer wieder Nasenaffengruppen sehen würden!
Diese Tour hatte unsere Erwartungen mal wieder bei weitem übertroffen!
Zum Abendessen gingen wir in ein offenes Restaurant, bekleidet mit einem Sarong, denn das war Pflicht. Sehr lustig... Einigen stand der Sarong wirklich besser als die vorherige Kleidung. Nach dem Essen wurden dann noch zwei informative und unterhaltsame Filme über Nasenaffen und Orang Utans gezeigt. Den über Nasenaffen, meine Lieblinge, habe ich dann günstig auf DVD gekauft.
Hier hätten wir gut noch einen Tag verbringen können, leider ging es am nächsten Tag zurück nach Sandakan, wo wir auf ein anderes Boot umstiegen und zur Schildkröteninsel Selingan fuhren.
Schon von weitem sah sie paradiesisch aus: Palmen und weiße Sandstrände. Kaum waren wir da und hatten unser Zimmer bezogen stürzten wir uns gleich ins Meer und schnorchelten ausgiebig. Mit so vielen verschiedenen bunten Fischen hatten wir nicht gerechnet!
Nachmittags war denn Ebbe und Schnorcheln und Schwimmen nicht mehr möglich. Dafür konnte Sonja beobachten, wie zwei Babyschildkröten sich aus dem Sand buddelten und zum Meer krabbelten. Ein einmaliges Erlebnis.
Nach dem Abendessen besuchten wir das kleine Museum oben im Restaurant und sahen einen Film über die Meeresschildkröten, dann warteten wir in 2 Gruppen, dass eine Schildkröte am Strand ihre Eier legt. Gegen 23:00 Uhr durfte dann die erste Gruppe los und eine Stunde später auch wir in der zweiten Gruppe. Wir konnten beobachten, wie die riesige Schildkröte ihre Eier legte. Die Eier wurden eingesammelt und dann in einer sogenannten „Hatchery“, einem umzäunten Gebiet, das bewacht wird, wieder eingegraben. Zum Abschluss durften wir dann zusehen, wie Babyschildkröten, die schon in einem Eimer warteten, am Strand rausgelassen wurden und ins Meer liefen.
Diese ganze Aktion sahen wir mit gemischten Gefühlen. Einerseits ist es sicher wichtig, dass durch die Touristen, zu denen wir ja auch gehören, Geld für das Schildkrötenprojekt eingenommen wird. Allerdings gefiel mir einiges nicht. So durfte man z.B. eine Fotoerlaubnis kaufen und einige schafften es nicht, ihren Blitz auszustellen oder ihr leuchtendes Kameradisplay abzudecken, was natürlich die Schildkröten stört. Als die Babyschildis ins Meer liefen waren sie durch die Lichter sogar so irritiert, dass manche wieder zurückkrabbelten und zwischen unsere Füße gerieten. Während der Wartezeit machten viele junge und teils alkoholisierte Besucher (Mittags wurde bereits Dosenbier mit dem Strohhalm getrunken) draußen vor dem Restaurant Party mit lauter Musik und Fotosession mit Blitzlichtgewitter. Dabei hatten wir gerade vorher im Film erfahren, dass die Schildkröten sehr licht- und lärmempfindlich sind. Auch gefiel es mir persönlich nicht, dass alles sehr reißerisch-showmäßig aufgezogen war. Die Schildkröten wurden meines Erachtens zu einer bloßen Touri-Attraktion degradiert. Es gelang den ständig rauchenden, gelangweilt wirkenden Guides nicht, den Respekt vor den Tieren zu vermitteln. So gingen wir mit einem eher unguten Gefühl schlafen.
Schlammbad im Paradies
Am nächsten Vormittag hatten wir noch Zeit für etwas Sightseeing incl. Besuch des Marktes in Sandakan. Besonders empfehlenswert ist der Fischmarkt in der großen Markthalle. Sonja fragte einen der Fischverkäufer, ob sie Fotos von den Fischen machen durfte, und der Verkäufer bot sich gleich als Fotomodell an und präsentierte seinen größten Fisch. Nun wollten auch seine Kollegen alle mit ihrem größten Fisch fotografiert worden, bis auf einen, der augenzwinkernd mit einem Minifisch posierte.
Bis zu unserem Flug konnten wir in einem Luxushotel mit Pool entspannen und auch sehr gut zu Mittag essen. Ein bisschen Shopping war natürlich auch noch drin…
Dann waren wir doch ganz froh, den ständigen Briefings entronnen zu sein und nannten uns von da an „The Unbriefables“.
In Kota Kinabalu genossen wir ein letztesmal unser Luxushotel und den Nachtmarkt und die netten Kneipen an der Waterfront.
Morgens fuhren wir dann mit einem Minibus Richtung Süden und stiegen dann auf ein Boot um, das uns zur Insel Pulau Tiga brachte. Survivor Island! Wir als „Survivor-Women“ fühlten uns natürlich gleich wohl dort. Zu unserer freudigen Überraschung hatten wir das schönste Häuschen, mit einer Veranda und Blick aufs Meer, nur 20 Meter bis zum Strand!
Nun war nur noch entspannen angesagt, in der Hängematte, auf dem Liegestuhl oder dem Bootssteg. Besonders kurzweilig war es auf dem Bootssteg, denn durch die Planken konnten wir jede Menge Fische beobachten. Natürlich auch beim Schnorcheln am Hausriff, dass direkt neben dem Steg lag. Dort gab es unglaublich viele verschiedene Fische, bunte Korallen, Haie, Blaupunktrochen und vieles mehr.
Wir dachten schon, dass wäre toll, aber noch besser war unser Ausflug zur Snake Island. Auf der Insel konnten wir zwei Wasserschlangen ansehen und wer wollte auch anfassen. Fand ich ja nicht so toll…Die Tiere wirkten ziemlich dösig und lieb. Danach aber kam das eigentliche Highlight: Wir wurden auf einer Sandbank abgesetzt und konnten eine Stunde im türkisblauen, klaren Wasser an einem wunderschönen Riff schnorcheln. Den Vergleich mit den Seychellen hat dieser Schnorchelspot glatt gewonnen!
Natürlich war ich hier auch einige Male Tauchen und konnte sogar eine Riesenmeeresschildkröte beobachten, die ich erst für einen Fels hielt, so groß war sie!
Die Tauchbasisleute waren sehr nett und fuhren sogar mit mir alleine mit dem Boot raus. Für mich als Tauchanfängerin war es ideal, da ich so in den Genuss eines eigenen Diveguides kam. Erst hatte ich ja einige Bedenken, denn einige der Leute, die dort Schnorchelequipment geliehen hatten kamen nach einigen Minuten wieder und beschwerten sich: Eine Flosse war gebrochen und die Tauchmaske löste sich in Wohlgefallen auf (das war noch vor deren Schnorchelgang, wohlgemerkt). Aber das Tauchequipment machte dann doch einen ganz guten Eindruck und was mich auch für die Tauchbasis einnahm war, dass einer der Divemaster mit mir einen Checkdive vom Strand aus machte, weil ich längere Zeit nicht getaucht hatte. Dabei wurden die wichtigsten Übungen wiederholt und der Mann hatte wirklich Ahnung und war auf Sicherheit bedacht.
Der Schwerpunkt der Tauchbasis lag allerdings eindeutig bei den täglichen Touren zur Snake-Island, und als Taucher kam man erst an zweiter Stelle. Aber an sehr guter zweiter Stelle.
Während wir also so faul in unseren Hängematten lagen und endlich auch mal unsere Bücher lesen konnten sahen wir immer wieder graue Gestalten Richtung Meer traben. Des Rätsels Lösung: Es waren Besucher des Schlammvulkans. Das mussten wir auch ausprobieren. Erst liefen wir 1km durch den Regenwald, in Bikini und Badeschlappen, bis zu einem grauen Loch, aus dem blubbernde Blasen aufstiegen. Nachdem wir uns endlich reingetraut hatten war es sehr lustig! In dem „Vulkan“ hat man nämlich richtig Auftrieb und kann nicht untergehen, es ist ein Gefühl als hätte man ein Luftkissen unter den Füßen.
Wie „Die Dinger aus dem Sumpf“ marschierten wir dann völlig mit grauem Schlamm bedeckt zurück zum Meer, wo wir uns dann wieder abwaschen konnten. Zeit für die Hängematten!
Eine weitere Attraktion der Insel waren riesige Leguane, die überall herumliefen und morgens auch in dem Fluss bei uns am Haus badeten, und Riesenkrabben, die in kratergroßen Löchern wohnten (natürlich auch bei uns am Haus). Angenehmer waren da schon die Eichhörnchen, die in den Bäumen (bei uns am Haus) herumturnten.
So vergingen die Tage leider sehr schnell mit Strandspaziergängen, Hängemattenliegen, Fische gucken, Essen und ganz allgemein das süße Nichtstun genießen.
Fazit:
Dieser tolle Urlaub hat wirklich von allem etwas geboten: tolle Natur, super Essen, nette Leute, interessante Kultur, Spannung und Abenteuer (Aufstieg auf den Mt. Kinabalu!), Erholung, Tierbeobachtungen, Tauchen, Abwechslung, unterschiedliche aber alle sehr schöne Unterkünfte, lecker Tiger Beer, also alles (und noch mehr) was wir uns nur wünschen konnten.
Ein richtiger Traumurlaub, an den wir noch lange zurückdenken werden. Das einzig Negative: Obwohl wir 3 Wochen netto zur Verfügung hatten, wären wir sehr gerne noch länger geblieben! Dies war unsere erste Asienreise und es hat uns so gut gefallen, dass ich schon gerade meine nächste Reise in asiatische Gefilde plane.

