Indonesien Reisebericht: Von Singapur, der multikulturellen Löwenstadt, ins Inselparadies
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Indonesien Reisebericht: Von Singapur, der multikulturellen Löwenstadt, ins Inselparadies
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Geschrieben von: Sandra Hoffellner   

Von Wien aus, über Dubai, nach Singapur starten wir am 14.September 2009 die große Reise in Richtung Indonesien. Nach über 13 Stunden Flug- und 18 Stunden Reisezeit, mit Umsteigen und nächtlichem Zwischenstopp im 40 Grad heißen Dubai, landen wir nun endlich in der Löwenstadt.

Das moderne Singapur wurde 1819 vom britischen Pionier Sir Stamford Raffles entdeckt, welcher bei seiner Ankunft glaubte einen Löwen an dieser Stelle gesehen zu haben und somit das kleine Fischerdorf kurzerhand umtaufte. Der Name entstammt dem Sanskrit und setzt sich aus Singha, was Löwe heißt, und Pura - Stadt zusammen. Diese Ankunftsstelle am Singapore River ist bis heute mit einer Statue von Sir Stamford Raffles versehen. Aber auch das Wahrzeichen der Stadt, der Merlion, stellt zumindest einen halben Löwen dar und ist ein Fabelwesen mit Fischkörper und Löwenkopf.
 
 
 

Happy Deepvali
 
Unsere Unterkunft liegt inmitten des chaotisch, lebendigen indischen Viertels - Little India. Anscheinend sind wir gerade rechtzeitig zum alljährlichen Happy Deepvali-Festival eingetroffen, denn das ganze Viertel ist bunt geschmückt und abends warten die Männer, unter heiligen Banyan-Bäumen, auf den Beginn der Zeremonie. Deepvali ist ein hinduistisches Fest und symbolisiert den Sieg des Lichtes über die Finsternis, des Guten über das Böse und der Weisheit über die Unwissenheit.
 
Wir spazieren zwischen farbenprächtigen Hindutempeln mit den Figuren der indischen Gottheiten wie Vischnu, Shiva, dem Affengott Hanuman, Elefantengott Ganesha und wie sie alle heißen vorbei und erkunden das Viertel. Jeden Abend drängen Menschenmassen in die Tempel um ihren Göttern zu huldigen. Ich nehme die Herausforderung an und stürze mich mit ihnen in den Tempel, um am eigenen Leib die Geschehnisse zu erleben. Dicht gedrängt stehen die betenden Männer vor den Götterfiguren oder beobachten den Priester bei der Rauch-Zeremonie. Frauen sind nur wenige zu sehen. Ist dies der erste Vorgeschmack auf das ebenfalls hinduistische Bali?

 
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