Australien Reisebericht:
Ostküste auf eigene Faust
Einführung:
Nach wochenlanger Vorbereitung und Vorfreude, genau wie bei diesem Bericht, ging es endlich los. Mit einer sehr guten Freundin, namens Susi, begab ich mich am 11. September 2009 für 3 Wochen nach Australien. Unser Ziel war als erstes der Airport Brisbane. Dadurch das Thai Airways Ende August 2009 das Kulturfest feierte, bekamen wir einen unglaublichen Preis für den Flug nach Brisbane. Für sagenhafte 761 Euro + 20 Euro Reisebürogebühren buchten wir einen Flug über Bangkok und Sydney, mit jeweils nur 2 Stunden Aufenthalt in den Städten. Über Thai Airways kann ich nur gutes schreiben. Wir hatten eine super Beinfreiheit in der Economy Class und sehr leckere Mahlzeiten. Die Bordcrew war nett und erfüllte einem jeden Wunsch.
Wir landeten also nach angenehmen 23 Stunden in Brisbane. Dort erwarteten uns auch schon unsere guten Freunde Florian und Marvin. Sie waren der eigentliche Grund für unsere Australienreise. Die Jungs sind für 1 Semester ihres Handelsmanagementstudiums an die University of the Sunshinecoast gegangen. Wir besuchten Sie also in dem keine 10 km von Mooloolaba entfernten Studentenwohnheim.
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1.Tag:
Die erste Nacht blieben wir hier, um am darauf folgenden Tag mit unserer 11 Tägigen Cämperreise in den Norden nach Cairns zu beginnen. 1700 km, ein Haufen toller Traumstrände, Inseln, Wildnis, Abenteuer, Kultur und eine Menge Spaß liegen nun vor uns.
Um diese lange Strecke heil und ohne Komplikationen zu meistern, mieteten wir uns einen 4.Personen Camper der „Firma Britz“ für 700 Euro. Den Preis geteilt durch vier macht gleich 175 Euro für jeden von uns. Wieder ein Schnäppchen, wenn man bedenkt das der Camper eine komplette Küche, ein Sofa, Schlafcouch und Camperstühle beinhaltet.
Nachdem wir uns mit ausreichend Flüssigkeit(kalte Coca Cola) und Essen eingerichtet hatten, begaben wir uns auf den perfekt asphaltierten einspurigen, jeweils in eine Fahrtrichtung, Bruce Highway. Keine dreißig Minuten unterwegs erblickten wir das erste große Buschfeuer in der Nähe der Noosa Heads. Die Landschaft, welche an uns vorbeizog, war atemberaubend schön. Ich hätte nicht gedacht das es in Australien so viele Bäume gibt. Kilometer für Kilometer erstreckten sich die Baumwälder zu unserer rechten und linken. Stehen bleiben mussten wir, als ich eine Gruppe Wildpferde im Wald entdeckte. Das Foto musste sein.
Große und kleine Kängurus und leider auch viele tote Kängurus kreuzten den Weg zu unserem Ziel, dem Rainbow Beach. Der Sprit kostete immer 0,78 A$, also ca. 1,30 Euro pro Liter. Durch unsere Sprit und Nahrungs A$ Dose, die jeder von uns wieder füllte, wenn sie leer war, konnten wir gut leben. Als ich Rainbow Beach so gegen 3 Uhr Nachmittags das erste mal erblickte, stockte mir der Atem. So einen schönen Strand hatte ich noch nie zuvor gesehen. Ich erinnere mich an das Gefühl als ich in die fast zwei Meter hohen Wellen des Meeres hinein sprang, es war unglaublich. Ich stand endlich im Pazifischen Ozean an der Ostküste Australiens...ein Traum.
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Nach ein paar Bechern des guten Australischen Weins aus dem Tetra Pak, gingen wir am Abend in der stockfinsteren Nacht wieder runter zum Strand und entdeckten unter dem sagenhaften Sternenhimmel ein Lagerfeuer mit einer Gruppe von Menschen drum herum. Wir fragten freundlich ob wir uns denn dazu setzen dürften. Selbstverständlich sollen wir uns setzen und dem Australischen Bewohner, welcher mit einem Didgeridoo in der Mitte stand, zuhören. Er erzählte eine Geschichte über das Didgeridoo und Australien. Am Ende durfte jeder mal auf dem Aborigines Ur-Musikinstrument spielen. Als steifer Tourist hätte man für so eine Show bestimmt mehrere Dollars bezahlen müssen, aber wir waren mitten im Backpacker leben gelandet und saßen dann dort am Rainbow Beach, die Milchstraße über unseren Köpfen, rechts und links unterhielten sich junge Menschen aus allen Ecken dieser Erde über Gott und die Welt.
Leider durfte unser Camper nicht auf dem öffentlichen Parkplatz über Nacht stehen bleiben und wir mussten uns leider mitten in der Nacht auf die Suche nach einem Campingplatz machen. In der Dunkelheit und mit der Landkarte in der Hand fanden wir schon bald einen geeigneten Campingplatz und stellten uns einfach auf einen freien Platz über die Nacht. Das Office war schon geschlossen, wir entschieden aber zu bleiben und am nächsten Morgen zu bezahlen. So kulante Gastgeber gibt es auch nicht überall, wüsste nicht wo außer in Australien. Zu unserer Überraschung war der Campingplatz wunderschön, so im Morgenlicht am frühen Tag. Wir konnten unsere Camperbatterie laden, die Sanitäranlagen benutzen und wurden von den Stammcampern gleich nebenan überaus freundlich behandelt. Beim Verlassen, bezahlten wir 30A$ für unsere spontane Nacht. Durch vier geteilt war das wieder ein Schnäppchen. Es lief einfach alles super für uns, oder es lag einfach an den netten Australiern. In jeder Situation und an jedem Ort bekamst du ein freundliches Lächeln und ein „Hey, how you doin?“, das von Herzen kam. Selbst in der abgelegensten Tankstelle , wo ein Typ arbeitet der aussieht ob er Leichen im Keller versteckt, begrüßt und bedient dich als wärst du mit ihm verwandt.
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Wenn wir uns dann mal nicht mit Domino´s Pizza oder Rooter´s voll gegessen haben, zauberten wir uns ein herrliches Barbecue an einem der überall im Land stehenden Barbecue Grillstationen. Es ist einfach kaum zu glauben das du nur auf den Knopf drückst, die Herdplatte wird heiß, du brätst dein Fleisch, du isst, machst sauber und der nächste kommt ran, völlig umsonst. In diesem Land denkt nicht mal jemand daran etwas zu beschädigen. In Deutschland wäre dies unvorstellbar.
2.Tag:
Nach mehreren Stunden Fahrt erreichten wir Hervey Bay. Eine wundervolle Kleinstadt mit einer bunten Promenade und einem großen Hafen, von welchem man Inseltouren und sonstige Attraktionen buchen kann. Berühmt sind die Wal-Besichtigungstouren, die wir aber nicht machten sondern die Fraser Island Tour, das Ziel für den nächsten Tag. In einem netten Reisebüro buchten wir eine Tagestour für 159A$ zu der Insel.
Nachdem wir das erledigt hatten ruhten wir uns am Shelly Beach aus um gleich darauf einen Banana Boat Trip übers Meer zu machen. Für 15 min. auf einer riesen Banane von einem Jet Ski gezogen zu werden kostete uns nur 15A$. Das war ein lohnender Spaß.
Nach einer weiteren günstigen Campingnacht und Beobachtungen der freilebenden Opossums, machten wir uns am 3.Tag frühst um sieben Uhr auf zum Hervey Bay Harbour um pünktlich die Fähre nach Fraser Island zu kriegen. Die Überfahrt auf dieser riesigen, mit Autos und Menschen beladenen Fähre, verlief überaus angenehm. Die Sonne wurde immer heißer und der kühle Meereswind rundete alles perfekt ab. Beim einfahren in die Inselbucht dachte ich im ersten Moment wir wären am Amazonas gelandet. Das satte Grün auf der Insel und mit dem breiten Fluss ins Inselinnere rein, lies es wie in Südamerika aussehen. Es war wunderschön wie die Möwen, sitzend auf dem flachen Wasser, uns entgegen schauten.
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Die Tour war echt Abenteuer lustig. Mit einem riesen Passagierbus, vergleichbar mit unseren deutschen Reisebussen, aber mit großen Offroadreifen ging es auf den komplett aus Sand bestehenden Straßen auf Fraser Island quer durch die Walachei. Wie auf einem Rodeoochsen hüpften wir auf unseren Sitzplätzen hoch und runter wenn der lustige Tourfahrer mit hohem Tempo unseren Zielen hinterher jagte. Wirklich erstaunlich das es auf der weltgrößten Sandinsel keine einzigen Teerstraßen gibt. Einfach super Natur lieb diese Australier. Unsere Ziele waren zum Fotos schießen der im Insel innern liegende Regenwald, die Pinnacels und das „Maheno Schiffswrack“ am Nordstrand ( besser als bei Fluch der Karibik), die Süßwasserbucht und zum entspannen+schwimmen der schönste Süßwassersee der Welt, dem „Lake Mc Kenzie“.
5/6.Tag:
Um vor lauter schönen Plätzen auf der Insel nicht die Verpflegung zu kurz kommen zu lassen, gingen wir für die 159A$ auch noch in eine schöne Inselkantine in einem Strandresort. Um ca. 20Uhr legte unsere Fähre wieder am Hervey Bay Harbour an.
Weiter ging es durch die Nacht Richtung Airlie Beach um dort am 4.Tag eine zweitägige Segeltour für 280A$ zu buchen. Airlie Beach ist eine wundervoll gekrümmte Bucht, umgeben von vielen hohen Palmen, einer Partymeile, Shops, Restaurants und alles was zuinem Strandort so dazugehört. Es war super um dort Party zu machen und auf einem kleinen aber feundlichen, von Palmen durchsähten Campingplatz, seine Wäsche, sich selbst und den Camper zu säubern.
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Um 8 Uhr morgens ging es los, mit dem Segelboot „Siska“, auf eine zweitägige Segeltour um die Whitsunday Islands herum. Wie soll ich es euch beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt hat ist es nur halb so schön. Du stehst am äußersten Ende des Buges, lehnst dich über die Rehling, der Wind bläst dir um die Ohren, die Sonne küsst deinen Nacken und das salzige Meerwasser spritzt dir immer wieder auf deine trockenen Lippen.
Wir wurden von der aus zwei Männern und einer Frau bestehenden Crew frisch bekocht und für mehrere Stunden immer wieder an den schönsten Inseln zum relaxen von Bord gelassen. Zum schnorcheln fuhren wir an die schönsten Korallenriffe der Inseln. Das Highlight sollte nach einer Sternenklaren Nacht auf dem Meer, am nächsten Morgen der White Heaven Beach sein.
Er ist mit Abstand der weiseste Strand den ich je gesehen habe. Mit 99% Quarzanteil des Sandes, strahlt er dir entgegen als ob du wirklich im „Weißen Himmel“ angekommen wärst. Das tolle ist, dass die Australier sehr darauf achten so wenig Menschen wie möglich auf einmal an die Strände zu lassen. Das tut der Natur unheimlich gut, sie sieht einfach unberührt aus.
7Tag:
Wir kamen dann nach weiteren mehreren Stunden Fahrt durch die Steppe Australiens in Townsville an. Eine süße etwas kleiner Stadt, wo wir uns entspannten um am 8.Tag mit der Fähre nach Magnetic Island zu fahren. Dort leihten wir uns jeweils einen Roller aus und erkundeten die Insel, genau wie die Ostküste „auf eigene Faust“!
Wunderschöne Hochebenen und lange Sandstrände mit riesigen Granitfelsblöcken am Meeresufer ließen uns die Insel nie wieder vergessen. Nach einem spritzigen Tube Riding und nem fettigen, saftigen Rindfleischburger ging es zurück zum Camper. Noch bevor es Dunkel wurde, fuhren wir die lange Strecke Richtung Mission Beach an. Alle waren immer heilfroh, wenn wir und der Camper unbeschädigt am nächsten Zielort ankamen. Denn so ganz ungefährlich ist es ja doch nicht in den zwar wunderschönen, aber stockfinsteren Australiennächten auf dem Highway zu fahren. Mega Trucks die dir auf der entgegengesetzten Spur mit Highspeed entgegen rasen, wilde Tiere welche über die Straße spazieren und die Müdigkeit durch das ständige stupide gerade ausfahren machen so eine Tour schon mal zur Tortur. Nichts desto trotz erreichten wir am 9.Tag unbeschädigt den Mission Beach.
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Der Weg hat sich gelohnt, weil der Strand für uns wieder ein absolutes Highlight zum Abschluss unserer Camperreise bot. Meiner Meinung nach der schönste Strand der Welt, wie aus dem Fernsehen. Abgebogene Palmen, Kokosnüsse und ein altes Ruderboot direkt am Goldfarbenden 20 Meter breiten und unendlich langen Sandstrand, machte uns mal wieder klar wie schön das Leben sein kann wenn man etwas „auf eigene Faust“ wagt. Die schönsten Plätze entdeckt man ja dann doch spontan beim vorbeifahren in einer Ortschaft. Die ganze Nacht saßen wir mit unzähligen Backpackern am Strand-Lagerfeuer, spielten Gitarre oder Didgeridoo und schliefen irgendwann unter dem Oriongürtel am Himmel ein. Das Kängurusteak vom Barbecue Grill stärkte mich, um am nächsten Morgen den Weg nach Cairns anzugehen.
10.Tag:
Ankunft in Cairns. Das Klima ist sehr tropisch geworden so weit im Norden Australiens. Wie schon vorige Woche abgemacht und gebucht, checkten wir im Backpackerhostel „Calipso Inn“ für 25A$ die Nacht ein. Es ist ein super freundliches Hostel mit Pool, Palmen und allen möglichen Tourreise Angeboten, welche wir auch nutzen wollten für unsere 5 geplanten Tage in Cairns. Diesen Abend verbrachten wir an der Poolbar und feierten ausgelassen die spontane Poolparty mit und inklusive Palmenweitsprung in den Pool.
11.Tag:
An diesem Morgen blickte ich verwundert die aufgehende Sonne an, denn Sie war von einem bräunlichen, nebelartigen Schleier umgeben, genauso wie der Rest des eigentlich immer blauen Himmels. Ich dachte mir nichts dabei, bis ich kurze Zeit später erfuhr, dass der rote Wüstensand von dem berühmten Sandsturm weiter im Süden uns den Himmel verdunkelte. Wir hatten echt Glück das wir schon so weit im Norden waren. Ich hätte keine Lust auf eine Rallye Dakar gehabt.
Stattdessen machten wir eine Tour zum North Rainforest in der Nähe von Port Douglas. Wir gingen zu den Waterfalls, machten einen Rivercruise mit und einen catch and eat Lehrgang mit Maori´s, die Ureinwohner Neuseelands.
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12.Tag:
Ab in die Innenstadt zum einkaufen. Neue Billabong Badehose um Abends beim Wakeboarden eine gute Figur zu machen. Um für 2 Stunden auf dem Outdoor Wasserski-See mit dem Wakeboard übers Wassr zu reiten, bezahlten wir 39A$. Muskelkater im kompletten Körper gab es inklusive, denn nach einigen Runden, wenn du gut bist bleibst du auf dem Brett, sich am Voranfahrenden Seil festzuhalten macht einem mächtig zu schaffen. Für mich war Wakeboarden das beste Fitness-Workout das ich je gemacht habe und es macht einfach jede Menge Spaß. Später am Abend gingen wir noch mit einigen angefreundeten Backpackern in die Discoscene von Cairns.
13.Tag:
Noch ein Programm für unseren heutigen Tag, welches wir in unserem Hostel gebucht haben. Diving and snorkeling at Great Barrier Reef war für heute angesagt. Vom Hostel abgeholt worden, ging es mit dem Highspeedboat aufs offene Meer zum Great Barrier Reef raus. Wenn du dann nach 2 Stunden Fahrt ganze 360 Grad um dich herum nichts siehst außer die unendlichen weiten des Pazifischen Ozeans und dann noch im Meer tauchen und schnorcheln sollst, wird dir schon bissl mulmig in der Magengegend. Aber vielleicht lag das auch nur an dem vielen Alkohol von der letzten Nacht. Wie auch immer, aber ich hatte nicht umsonst ein ungutes Gefühl bei der ganzen Sache gehabt. Als ich die Farbenprächtige Unterwasserwelt (die euch zu beschreiben würde Tage dauern) etwas abseits vom Boot genoss, konnte ich meinen Augen im ersten Moment nicht trauen. Mir stockte der Atem, als ich wahrhaftig einen Hai sah. Ich war mir nicht ganz sicher ob doch nicht ich von ihm erblickt wurde. Aber ich bewegte mich keinen Meter mehr und beobachtete ihn, wie er mich auch, in nur unglaublichen 5 Metern Entfernung. Nach ein paar Sekunden stillen Schweigens und Bewegungslosigkeit, machte ich erst langsam einen Schlenker nach hinten und dann schwamm ich immer schneller werdend zurück zum Boot.
Dort erfuhr ich dann, dass es ein grauer Riffhai gewesen war und die wären ungefährlich. Nun gut es war für mich ein unglaubliches Erlebnis und irgendwie auch ein Kick mit Adrenalinzufuhr. Ich kann mich seit dem damit brüsten mit einem Hai Auge in Auge gestanden zu haben. Mann, der war aber auch echt riesig!
14.Tag:
Noch mal einen Abstecher in die Innenstadt von Cairns, wo wir ein bißchen an der Lagune
relaxt haben (Die Lagune ist eine künstlich angelegte Wasserstelle zum schwimmen für die Stadtbewohner, denn im Meer schwimmen ist nicht erlaubt und auch nicht gerade empfehlenswert. In Cairns leben die 10 Giftigsten Tiere der Welt, auf Land und im Wasser).
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Ich kaufte mir dann noch ein aus original Eukalyptusholz geschnitztes Didgeridoo für 295A$. Es steht jetzt bei mir im Wohnzimmer und wird ab und zu gespielt. Eine angenehme Art um zu entspannen, wenn das Summen der Töne im ganzen Körper zu spüren ist.
Der Botanische Garten am Stadtrand von Cairns, ist mit seinen unzähligen tropischen Pflanzen natürlich nicht mit dem Palmengarten in Frankfurt am Main zu vergleichen. Einfach eine wunderschöne Natur . Riesige Palmen, Mammutbäume, freilebende Pelikane und Papageien, Lagunen und ein tropischer Regenwald inmitten einer modernen Stadt.
Am 15.Tag flogen wir zurück nach Brisbane um am 16.Tag Party im Studentenwohnheim und in Mooloolaba zu machen.
17.Tag:
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fuhren wir in den Süden Richtung Surfers Paradise. Die Zugkosten in Australien sind nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen. Für eine 150km Strecke bezahlten wir nur15A$. Ich kannte diese Glitzerstadt an der Gold Coast nur aus dem Internet und hatte bis vor 2 Monaten noch nie von ihr gehört. Sie ist speziell diese Stadt. Der Ausblick von dem zehnt höchsten Gebäude der Welt und dem höchstenWohnhochhaus der Welt, dem Q1, ist mit nichts zu vergleichen.
In den 323 Metern Höhe schaut man die Strandpromenade entlang und meint im Süden sogar Sydney sehen zu können. Diese Stadt ist mit Miami Beach zu vergleichen, obwohl Surfesr Paradise, glaube ich, noch mehr Hochhäuser an der Strandpromenade stehen hat. Es ist einfach die schönere Stadt, das muss man sagen.
Nach einer wilden Nacht in der Partystadt machten wir uns am 18.Tag wieder Richtung Norden in die Innenstadt von Brisbane. Brisbane ist eine Banken-und Geschäftsstadt. Man sieht es alleine schon an den ganzen Schlipsträgern, die wie in England durch die Straßen und U-Bahnen flitzen. Sie hat sogar auch ein Riesenrad wie „the eye“ in London am Brisbane-River stehen. Aber eine Fahrt damit wird durch eine wundervolle Aussicht über die Stadt belohnt.
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Bevor wir uns auf dem Heimweg machten besuchten wir noch den Australia ZOO. „TheHome of the Crocodile Hunter“ ist der schönste, sauberste und vielfältigste Zoo den wir je besucht hatten.
Mit seinen einzigartigen Tierarten Australiens, den spektakulären Shows im „Crocoseum“ und der Gedenkstätte an den verstorbenen Besitzer des ZOO´s. Steve Irwinaka. Mr. Crikey war ein toller Mensch gewesen und seine Frau und seine zwei Kinder leiten den ZOO heutzutage weiter. All diese Eindrücke machte den Zoobesuch, genauso wie unsere komplette Australienreise „auf eigene Faust“, zu unserem besten und unvergesslichsten Urlaub den wir je erlebt hatten
Ach ja bevor ich es vergesse, das Wetter war natürlich die kompletten 3 Wochen lang ein Traum. Immer ab 30 Grad steigend Richtung Norden.
Ich wünsche euch allen einen Urlaub in Australien,
Euer Denis
