Finnland Reisebericht: Die Schnauze im Eiswind
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Copyright: Adrienne Friedlaender   
TUESDAY, 17 NOVEMBER 2009 12:05

Die Schnauze im Eiswind

Mit dem Huskygespann durch die finnische Wildnis         

Von Adrienne Friedlaender

Kilometer um Kilometer schlängelt sich die Landstraße durch verschneite Fichtenwälder. Windschief hängt ein verotteter  Briefkasten an einem Holzpfeiler am Wegesrand und durch die Bäume ist ein kleines rotes Saunahaus zu erkennen – die einzigen Zeichen menschlichen Lebens in den wenig bewohnten Wäldern. Nur einige Kilometer von Kemi, der unscheinbaren  Stadt am Bottnischen Meerbusen entfernt, ist man bereits mitten drin in der weißen Wildnis Lapplands.

„Nichts oder so wenig wie möglich von Nachbarn zu sehen und zu hören ist kein Grund zur Beunruhigung, sondern ein ersehnter Zustand für die Finnen, habe ich neulich irgendwo gelesen.

Das gilt vor allem auch für Ulla. Die 52jährige Finnin lebt allein mit ihren Hunden auf ihrer Husky Farm in Keminma, eine Gemeinde im finnischen Teil Lapplands. Vor 25 Jahren war sie eine der ersten die Husky-Touren für Touristen in Finnland anbot.



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