Italien Reisebericht:
Reisebericht Südtirol 

Spätsommer in Südtirol – (10/2007)

Es ist Anfang Oktober, als sich eine kleine Reisegruppe am Bus trifft, um noch einmal ein paar Tage der südlichen Sonne zu folgen. Erster Halt sind die Christallwelten von Swarowski in Wattens nahe Innsbruck. Weitläufig empfängt das von André Heller entworfene Märchenland die Besucher. Immer wieder an „Ah“, wenn sich Neues auftut. Am Ende sind alle so begeistert, dass sie gern die geschmackvoll zum Kaufen angebotenen Kunstwerke mitnehmen.

Weiter geht es über die Brennerautobahn, vorbei an der Landeshauptstadt Innsbruck, Richtung Süden. Und am frühen Nachmittag ist das gemütliche Familienhotel am Montiggler See nahe Eppan erreicht. Nach dem Bezug der schönen Zimmer und dem ersten Rundgang durch die Anlage lädt die Reiseleitung zur Weiterfahrt ein. Ziel ist eine Weinprobe in Kaltern am gleichnamigen See.

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In der Winzergenossenschaft folgt eine Orientierung über die Weinlandschaft Südtirol, über die Rebsorten und die Anbaupraxis. Im großen Weinkeller lagern in riesigen Fässern die überall geschätzten Weine. Es folgt natürlich eine ausführliche Weinprobe mit weiteren Erklärungen zu den einzelnen vorgestellten Tropfen, ergänzt mit frischem Bauernbrot und Käse. Nach all dem Erfahrenen wollen viele Gäste noch einen kleinen Spaziergang durch die Reblandschaft zum See unternehmen. Die Sonne und das milde Klima locken zu dieser körperlichen Bewegung.

Dann folgt ein ausgezeichnetes Abendessen im Hotel mit südtiroler Spezialitäten – natürlich auch mit den passenden Weinen. Der Anfang ist gemacht, und alle freuen sich auf die kommenden Tage. Ein konzentriertes und abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm erwartet unsere Reisegruppe.

Linktipps:

Flughafen München Hotel


 

Dolomiten-Rundfahrt

Vom Montiggler See geht es am Morgen über die Autobahn nach Bozen und dann hinauf in die Dolomiten.

Durch das Eggental erreichen wir über Welschnoven, das auf eine ladinische Gründung zurückgeht,

den ersten Halt am Karer See. Das türkisblaue, klare Gebirgswasser sieht wie verzaubert aus. Und so glauben wir der Reiseleiterin aus Bozen, dass sich um diesen See viele geheimnisvolle Geschichten und Märchen ranken. In ihm spiegeln sich die Türme der Latemar. Sicher zählt der Karersee zu den schönsten Seen der Dolomiten.

Auf 1514 m liegt das ehemalige Grandhotel Karersee, ein Nobelhotel der Belle Epoque. Heute ist es ein vonTouristen viel besuchter Ort. Wir hatten Glück, schon am Morgen vor dem Ansturm dagewesen zu sein.

Aber wir hatten noch ein umfangreiches Tagesprogramm vor uns, und so geht es schnell weiter über die kühnen Gebirgsstrassen. Der Busfahrer muss richtig arbeiten. Und wir genießen die prachtvolle Bergwelt. Die Gebirgsstrasse zählt zu recht zu den schönsten der Alpen.

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Über den Karerpass und den Falzaregopass kamen wir nach Cortina d´Ampezzo. Unterwegs ein Denkmal für den Radsportler ---- der ohne die heutige technische Ausrüstung die Giro d´Italia ---- gewann. Die Reiseleiterin erzählt uns, dass die Dolomiten mit Südtirol und dem Trentino dreisprachig ist: deutsch ist die verbreitetste Sprache, dann kommt italienisch und in einigen Tälern noch ladinisch, einer rätoromanischen Sprache z.B. im Grödnertal. Nach einer Mittagspause erreichen wir über Canazei und das Sellajoch die Heimat von Louis Trenker. Bekannte Urlaubsorte wie St. Ultrich, St. Christina und Wolkenstein liegen in diesem Tal der Dolomiten.

In St. Ulrich am 4. Oktober 1892 geboren, ist er auch heute noch für sein aufregendes Leben, seine Bücher und Filme weltweit bekannt. Mit 97 Jahren starb er am 12. April 1990 in Bozen, in seiner Heimatgemeinde St. Ulrich ist er beigesetzt. Viele Tpuristen besuchen heute den für seine Bildschnitzerkunst bekannten Ort, in dem ein Denkmal an den nicht unbestrittenen Sohn erinnert.

Aber die Seiseralm, vorbei am Schlern, kamen wir durch Kastelruth und dann über die Autoboahn zurück an den Montiggler See. Der Tag, die ausführlichen Erklärungen über die Dolomiten, die Entstehung vor 230 Millionen Jahren als Ur-Meer und die Auffaltung vor ca. 80 Millionen Jahren, die kunstgeschichtlichen Informationen, den heutigen Tourismus im Sommer und Winter und Geschichten über Land und Leute waren die Grundlage für die nächsten Urlaubstage.


 

Meran und die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Am nächsten Tag erreichen wir bei strahlendem Sonnenschein mit Meran in die zweitgrößte Stadt Südtirols. Wenn auch die glanzvollen Zeiten als weltberühmter Kurort an der Passer längst vorbei sind, ist die Ausstrahlung und das südliche Flair der lebendigen Metropole heute noch für viele Besucher anziehend.

 

Die Stadt liegt ein einem weiten Talkessel auf rund 325 m Höhe. Der Bus lässt uns an den Thermen heraus, und entlang der vielen kleinen Springbrunnen geht der Blick gleich auf die Bergriesen, die Meran umschließen. Nur nach Süden öffnet sich der Kessel weitflächig im breiten Tal der Etsch. Und durch die Gebirgskette wird Meran gegen die oft kalten Nordwinde geschützt und hat so ein mildes, fast schon mediterranes Klima.

Merans Innenstadt ist überschaubar, und so konnten wir leicht zu Fuß zu den Sehenswürdigkeiten gelangen. So erreichten wir am verkehrsreichen Theaterplatz das Stadttheater, das Ende des 19. Jahrhundert erbaut wurde und eines der wenigen erhalten gebliebenen Jugendstiltheater Europas ist. Wir folgen dem Rennweg mit prächtiger Vegetation, vorbei am Städtischern Museum und kommen am nahen Kornplatz in die Banken- und Kirchenwelt. Im heutigen Gebäude der Volksbank war bis 1782 das im 14. Jahrhundert gegründete Klarissenkloster untergebracht. Durch einen Seiteneingang erreicht der Besucher einen frei zugänglichen Teil des mit schönen, spätgotischen Fresken schmückten Kreuzgangs der Marienkirche, die früher zum Kloster gehörte.

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Am Kornplatz beginnt auch die schöne Laubengasse. Die ältesten Häuser der engen Straße mit den schönen schattigen Arkadengängen wurden in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhundert erbaut. Sie spiegeln noch heute den Reichtum des aufstrebenden mittelalterlichen Städtchens wider. Mit ihren reich ausgestatteten Läden war der Aufenthalt in diesem exquisiten Einkaufszentrums für die kleine Reisegruppe besonders schön. Doch weiter ging es in die Landesfürstliche Burg, seit dem 15. Jahrhundert Stadtsitz der Herren von Schloss Tirol. Heute ist hier eine Art Museum der Wohnkultur untergebracht. Die Räume sind mit gotischem Mobiliar ausgestattet.

Weiter geht es vorbei am Frauenmuseum zum Ende der Laubengasse. Am Pfarrplatz steht die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus aus dem frühen 14. Jahrhundert. Sie fällt sofort mit ihren zwei Turmuhren auf, von denen die untere die Stunden mit dem großen Zeiger verkündet. Die reiche Innenausstattung vereinigt die Kunstfassungen von der Gotik bis zum Barock. Die Barbara-Kapelle hinter der Kirche ist ein achteckiger Bau mit einem Sterngewölbe, der neben zwei Barockaltären einen gotischen Flügelaltar enthält. Die Passeiergasse führt durch das älteste Stadtviertel zum Passeier Tor, das bereits im Jahre 1325 erwähnt wurde.

Auf der Winterpromenade, einem Teil der Kuranlagen, geht es entlang der Passer wieder stadteinwärts. Hier beeindruckte uns die offene Wandelhalle mit Gemälden und Gedenkbüsten, mit denen sich der Charme vergangener Kurtage bewahrt hat. An der Kurpromenade stehen nebeneinander das Alte und das Neue Kurhaus, die die Bauelemente des Klassizismus und des Jugendstils vereinigen. Über die Theaterbrücke erreichten wir wieder die erst jüngst neu gestalteten Thermen und unseren Bus.


 

Schloss Trauttmansdorff

Nach kurzer Fahrt ereichte die Reisegruppe das schon außerhalb der Stadt Meran gelegene Schloss Trauttmansdorff, dessen Name auf eine Adelsfamilie aus er Steiermark zurückgeht. Nach einer langen Planungs- und Bauzeit und unter immensen Kosten wurde der riesige Garten in einen beeindruckenden botanischen Park mit verschiedenen thematischen Gärten und Pavillons umgewandelt. Das Schloss selbst beherbergt das Museum für Tourismus, das die Geschichte des Südtiroler Fremdenverkehrs von 1800 bis zur Gegenwart präsentiert.

Dieses war aber nicht das Ziel des Besuchs. Vielmehr führte uns die örtliche Reiseleiterin durch einige besonders eindrucksvolle Teiles des Parks.

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Durch Laubengänge, die abwechselnd mit roten und grünen Rebstöcken angenehmen Schatten spendeten ging es vorbei an uralten Olivenbäumen zu Terrassen mit großen Wasserbecken, in denen Seerosen und Lotuspflanzen den Goldfischen Versteckmöglichkeiten und Schatten spendeten. Sitzbänke luden zwischendurch zu kleinen Pausen ein, bevor es für einen kleinen Teil der Gruppe hinauf zu einem wunderschönen Aussichtspunkt ging. Der weite Blick über das Tal entschädigte für den etwas mühsamen Aufstieg. Und farbenfrohe Papageien setzten einen besonderen Akzent.

Nach dem umfangreichen Besichtigungsprogramm erreichten wir über die Autobahn wieder unser gemütliches Hotel. Am Abend wurde bei gutem Essen und Trinken der Tag noch einmal vertieft, um am kommenden Morgen den nächsten Ausflug zu starten.



 

Bozen, die lebendige Metropole Südtirols

Die zweite besuchte südtiroler Stadt war Bozen. Die Anfahrt vom Montiggler See war nicht allzu lang, die schöne historische Altstadt bot deshalb viel Zeit für eine Führung und anschließendem Bummeln. Beides war beeindruckend und ein weiterer Höhepunkt der Reise.

Die Gründung der Stadt geht auf die Römer zurück, die auf ihren Eroberungsfeldzügen nach Norden schon im Jahre 15 v.Chr. hier ein Militärlager aufschlugen. Hier teilte sich die wichtige römische Heer- und Handelsstraße Via Claudia Augusta und führte einerseits über den Reschenpass, andererseits über den Brenner in die Provinzen nördlich der Alpen.

Als Stadtgründer gilt Bischof Ulrich II. aus Trient. Der Kirchenfürst erhielt 1027 vom deutschen Kaiser zur Sicherung der Nord-Süd-Verbindung das Etschtal einschließlich dem Bozener Talkessel als Lehen. Ulrich ließ die Häuser der Laubengasse errichten und die Siedlung befestigen, die sich rasch zu einer bedeutenden Kaufmannsstadt entwickelte. Der Angriff des Tiroler Grafen Meinhard II. im Jahr 1277 und die weitgehende Zerstörung der bischofstreuen Stadt endete mit der Trientiner Vorherrschaft über den Bozener Raum. Sie war nun ein Teil des Landes Tirol.

Der Bus ließ die Sindelfinger Reisegruppe in der Nähe des Bahnhofs aussteigen. Der Weg führte zuerst auf den Waltherplatz und zur Dompfarrkirche. Den Platz beherrscht ein Denkmal des Minnesängers Walther von der Vogelweide. Er ist einer der lebendigsten Punkte der Stadt. Mit dem 62 m hohen Turm beherrscht die mächtige Dompfarrkirche die gesamte Altstadt. Für einen Dom hat das Gotteshaus aber eher bescheidene Ausmaße.

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Auf den Grundmauern einer normannischen Vorgängerkirche wurde es im 13. und 14. Jahrhundert von einer lombardischen Bauhütte errichtet. Durch Zerstörungen im zweiten Weltkrieg blieb von der ursprünglich prächtigen Innenausstattung wenig übrig. Erhalten blieben die schöne gotische Kanzel, einige wenige Wandfresken und die romanische Marienstatue in der barocken Kapelle.

Durch eine kleine Gasse erreichten wir den Kornplatz, an dem wir die Grundmauern der alten Stadtbefestigung besichtigen konnten. Das Waaghaus aus dem Mittelalter gilt mit seiner freskengeschmückten Fassade und dem Doppelbogen als einer der schönsten Häuser der Altstadt. Durch die enge Waaggasse gelangen wir in Lauben, die seit über 900 Jahren die Haupteinkaufsstraße der Stadt sind..

Schattige Arkadengänge der einzelnen Häuser aus dem 17. Jahrhundert säumen die zumeist autofreie Straße. An den Stirnseiten sind diese Gebäude schmal, ziehen sich aber mit engen Fluren, verwinkelten Treppen und Lichthöfen weit in die Tiefe bis zur Gasse dahinter. Diese Laubengasse war nach der offiziellen Führung noch mehrmals Ziel zum Bummeln, Einkaufen und zur Stärkung in den gemütlichen Restaurant und Cafés. Der stattliche Merkantilpalast wurde besucht, in dem die Genossenschaft der südtiroler Werkstätten kunsthandwerkliche Produkte anbietet. Am Ende erreichten wir den Obstmarkt, der sich seit dem Ende des 13. Jahrhunderts dort befindet. Nirgendwo in Südtirol ist die Auswahl der Früchte zu jeder Jahreszeit reichhaltiger als hier.

Am Dominikanerplatz steht das 1272 gegründete Dominikanerkloster, das nach starker Zerstörung im letzten Krieg wieder instandgesetzt wird. Die gut erhaltenen Fresken italienischer Wandermaler aus der Mitte des 14. Jahrhunderts begeistern durch eine vollendete perspektivische Darstellung und zarte Farbnuancen und wurden wegweisend für die Kunstrichtung der Bozener Schule. Der Gang in den ebenfalls reich dekorierten Kreuzgang rundete diesen Besuch ab.

Ein informativer und beeindruckender Stadtbesuch der südtiroler Hauptstadt ging zu Ende – am Abend wurde im Hotel noch viel über den Tag gesprochen.

Diesmal ging es auf wenig befahrenen Landstraßen durch die Apfelplantagen und Weinberge nach Süden. Ziel war der Gardasee, wo wir mit einem kleinen Schnellboot vorbei an Riva zu Städtchen Limone am Westufer des Sees gebracht wurden. Auf dem glitzernden wasser tummelten sich die Surfer und Segler – ein herrlicher Anblick vor der beeindruckenden Gebirgskulisse.

Schon vom boot aus sahen wir die Terrassen in Limone, in denen Zitrusgewächse seit alten Zeiten prächtig gedeihen. Durch enge Gassen ging es vom Hafen aufwärts. Oben angekommen, wurden wir von einem örtlichen Führer empfangen und in die Welt der Zitronen und Apfelsinen eingeführt. Wissenswertes über die Früchte, die Bäume und die Pflege. In den auch im Winter oft niedrigen Temperaturen werden die Terrassen abgedeckt. Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass an die Pflanzen gleichzeitig Blüten und Früchte in allen Reifestufen zu finden sind. Der Besuch einer kleinen Gemäldegalerie rundet den Besuch ab, bevor wir wieder zum Hafen zurück fanden.

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Mit dem Boot ging es nun über den See hinüber nach Malcesine. Herrlich diese Fahrt bei sommerlichen Graden. Hoch über unserem Zielort thront die stolze Burg, im Hafen lag ein schönes großes Segelschiff für Ausflüge auf den Gardasee. Ein kurzer Weg vom Schiff führte uns in ein gemütliches kleines aber versteckt liegendes Restaurant. Hier erwartete uns ein echt italienisches Essen, ergänzt durch südtiroler Weine. Und zur Krönung konnten wir von den Fenstern ein großes Hochzeitsessen am See beobachten. Der große Segler fuhr seine erste Runde in Richtung Riva.

Bis auf ein Paar folgten unserer Reiseleiterin alle auf die Burg hinauf, mit einem Abstecher in einen alten Palast. Ein wunderschöner Blick über den See und die Boote, Surfer und Segler. Abgerundet wurde dieser Besuch in einem kleinen Geschäft, wo die Herstellung von Olivenöl erklärt wurde – natürlich auch mit der Einkaufsmöglichkeit von Öl, Wein, und Pasta. Groß war dann der Schreck, als wir das zurückgebliebend Paar nicht an der vereinbarten Stelle vorfanden. Die Gruppe ging deshalb zum Bus, Reiseleiterin und ich machten uns auf die Suche im Ort.

In einem reinen Wohngebiet fanden wir dann den Mann – die Frau hatte sich inzwischen auf suche nach der Gruppe gemacht. Ärgerlich, denn nun mussten wir weiter nach ihr suchen. Ganz zerknirscht fanden wir sie dann am Hafen. Auf der Rückfahrt entschädigte sie alle Teilnehmer mit einer Tüte frisch gepflückter Äpfel und dem Versprechen, sich künftig an Verabredungen strikt zu halten.

Rückreise vom Montiggler See über den Reschenpass nach Deutschland

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Schnell war der letzte Tag angebrochen. Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem kleinen Rundgang um den See fuhr unser Bus durch Obstplantagen und Weinberge nach Norden. Bei der zweiten Rast waren wir am Reschensee angelangt und sahen den einsam im Wasser stehenden Kirchturms des gefluteten Tales als Wahrzeichen. Auf der Höhe des Passes änderte sich dann das Wetter schlagartig. Nebel und Regen empfing uns, und es wurde empfindlich kalt. Die Erinnerung an sonnige, warme Tage in Südtirol blieben bei allen Teilnehmern aber noch lange erhalten. Und das Betrachten der Bilder frischte so manche Erinnerung später wieder auf.

14. Oktober 2009/tr.

 

Abschlussfahrt an den Gardasee