11.03.07   1.Tag            Von Ulm über Frankfurt, Dallas nach San Francisco 

Heute geht es endlich los!
Frauke hat heute Morgen Joe und Torsten pünktlich abgeholt, (was natürlich gar nicht so einfach war, denn sie hatte ja auch Karle mit dabei), und fuhr uns nach Ulm auf den Bahnhof. In Laupheim haben wir an der Tankstelle noch schnell ein Sixpack für die Zugfahrt gekauft und uns von Karle alle Reisedokumente zeigen lassen. Warum wohl ???
Um 4.45 Uhr sind wir dann mit dem ICE nach Frankfurt abgefahren. 7.00 Uhr war Ankunft auf dem Flugplatz.
Als erstes haben wir unsere Koffer aufgegeben und sogleich festgestellt, dass eine Kreditkarte schon Sinn macht weil wir alle Übergepäck hatten (26Kg.-29 Kg. Erlaubt waren 23 Kg.) und somit wurde uns gleich mal 25$ pro Person abgebucht.
Jetzt erst mal frühstücken, denn bis zum Abflug war noch genug Zeit. Um 10.30 Uhr hoben wir mit American Airlines Richtung Dallas ab.
 
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In Dallas war dann unsere offizielle Einreise in die USA mit dem üblichen Brimborium wie digitale Fotos und Fingerabdrücke usw. Da wir nun 3 Stunden Aufenthalt hatten, konnten wir in aller Ruhe unser erstes amerikanisches Bier trinken und danach einen (furchtbar) leckeren Chicken Snack einwerfen. Der bestand aus Hähnchenstreifen ummantelt mit Haferflocken und das ganze dann frittiert. Das war sofort ein richtiger Crash Kurs in die amerikanische Esskultur.
Mit 20 Minuten Verspätung ist unser Anschlussflug nach San Francisco dann auch irgendwann mal gestartet.
Nach der Ankunft haben wir unsere Koffer abgeholt und sind zum Mietwagenschalter gegangen. Der Angestellte wollte uns gleich übers Ohr hauen und uns einen Toyota anstatt den gebuchten Pontiac andrehen, bekamen aber dann doch das georderte Fahrzeug. (V6 Motor 7600 Meilen auf dem Tacho)
Nun ging es auf direktem Weg in unser Hotel. Nächster Versuch uns zu verarschen: der Portier gab uns die Wahl zwischen 2 einzelnen Zimmern oder einem 3 Bett-Raucherzimmer obwohl ein 3 Bett-Nichtraucherzimmer gebucht war. Joe konnte das aber klären und wir bekamen unsere bestellten Zimmer. Ansonsten war das Radisson Hotel gut und es lag Zentral am Fisherman´s wharft.

Sobald wir unser Gepäck verräumt hatten wurde der Versuch gestartet in der Umgebung eine Kneipe zu finden welche nach Mitternacht noch geöffnet hatte. Das war allerdings hoffnungslos. Nun half nur noch Plan-B bei 7eleven 6 Bier gekauft, die auf dem Zimmer getrunken und nach ca.30 Stunden todmüde ins Bett gefallen.


  
12.03.07 2.Tag           San Francisco
 
9.30 Uhr aufgestanden und das erste was wir aus unserem  Zimmerfenster sahen war der direkte Blick auf Alcatraz und ein sonniger blauer Himmel. Um 11.00 Uhr Richtung Fisherman´s wharft gelaufen und dort ein kontinentales Frühstück an der frischen Luft zu uns genommen.
So gestärkt ging´s zur Cable Car Station an Hafen. Mit der fuhren wir nach Chinatown und in die Downtown. Das hat richtig Spaß gemacht. Mittlerweile hatten wir schon warme 24 Grad Celsius.
Nach einer Stadtbesichtigung in Chinatown zu Mittag gegessen. Vermutlich wurden wir bei der Rechnung beschissen!
Nun war es bereits schon 15.30 Uhr. Im Hochhaus der Bank of America gibt es im 52.Stock eine Coctailbar. Die wurde jetzt aufgesucht. Der Aufzug war der Hammer, 232 Meter, 52 Stockwerke und das ganze in 38 Sekunden.
 
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Hier haben wir gemütlich etwas getrunken und dabei die Aussicht über die Stadt bewundert. Derweilen stellte Karle fest dass er sein Brillenetui nicht mehr hatte. Gott sei Dank war die Brille noch auf seiner Nase.
Rückfahrt mit dem Cable Car zum Fisherman´s wharft, einen Abstecher ins Hard-Rock Cafe und hinterher über Pier 39 gelaufen und die fetten Seehunde angeschaut.

Am Abend nach Little Italy spaziert und in einem Imbiss Hamburger gefuttert. Beim Weiterlaufen fanden wie einen Bluesschuppen in dem Livemusik geboten wurde, da haben wir dann was getrunken und dazu gute Musik genossen. Zum Tagesabschluss wurde am Hotel ein Sixpack gekauft, vernichtet und danach in´s Bett gegangen.


 
 13.03.07   3.Tag                  San Francisco
  
Um 8.00 Uhr hat heute Morgen der Wecker geklingelt und so sind wir dann auch aufgestanden und haben uns frisch gemacht.
Ab 10.00 Uhr amerikanisches Frühstück in einem Diner gleich neben dem Hotel zu uns genommen.
Danach sind wir mit dem Auto am Hafen entlang zur Golden Gate Bridge gefahren. Die lag heute Morgen aber leider im Nebel und man sah nur die obersten Spitzen.
Als nächstes stand eine kleine Rundfahrt auf dem Plan. Über die Golden Gate, Richmond und Oakland Bridge Umrundeten wir die San Francisco Bay. Zurück in Downtown fuhren wir über Market Street, Van Ness Avenue über die Lombard Street zum Coit Tower, wo man auch eine gute Aussicht über San Francisco hat.
Jetzt gab´s Mittagstisch bei Johnny Rockets. Das ist eine Diner und Burgerkette, deren Innenausstattung noch so aussieht wie man es aus den 60er Jahren kennt (Chrom, rotes Kunstleder usw.) Als Nachtisch noch ein Bier an einer Freiluftbar am Hafen. Als Unterhaltung wurde uns dazu noch ein Liveauftritt von Opernsängern geboten.
Zum Abendessen ging´s heute zum Italiener „Calzones“ in Little Italy. Der Laden ist sehr zu Empfehlen.
Hinterher noch ein Schlummertrunk auf dem Zimmer und um 23.00 Uhr war Nachtruhe angesagt.
 
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14.03.07   4. Tag                 von San Francisco nach Seaside
 
Um 6.30 Uhr aufgestanden und Koffer gepackt. Nach einem Frühstück beizeiten in Richtung Süden losgefahren. Heute Morgen war die Golden Gate nebelfrei und so haben wir diesen Anblick dann auch noch genießen können.
Joe seine größte Freude war der Tempomat, in den hat er sich sofort verliebt.
In Santa Cruz haben wir asiatisch zu Mittag gegessen. Das war nicht wirklich Karle´s Sache, den beiden anderen hat es recht gut geschmeckt. Aber die fressen ja sowieso alles!
Es folgte ein Besuch bei den Mammutbäumen im Henry Cowell State Park (100-130 Meter hoch). Das kostete 5 Dollar Eintritt, den es aber auch Wert war. Bei einer kleinen Wanderung konnten wir die Riesenbäume genau in Augenschein nehmen und nebenbei etliche Fotos schießen.

Nachdem wir in Santa Cruz zurück waren ging es an den Strand um den Beachwalk anzuschauen. Hier erfrischten wir uns mit einer Cola.


Dann wurde nach Monterney weitergefahren. Am 17 Miles Drive, das ist eine mautpflichtige Privatstrasse (8 $ Eintritt pro Auto), eine Rundfahrt durch die Villen und Golfplätze der Superreichen unternommen. An diesem Ort befinden sich nebenbei die Villen von Arnold Schwarzenegger und Barbara Streisand. Auch der weltbekannte Golfplatz „Pebble Beach“ ist auf diesem Gelände. Um 17.30 Uhr waren wir dann in Seaside und haben uns auf die Suche nach einem Motel begeben. Nach einigen Versuchen wurde dann auch ein recht annehmbares gefunden (Sandcastle Inn).
 
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Da wir jetzt alle ausgehungert waren und unser Fahrer Joe lauthals nach einem Bier schrie, wollten wir am besten sofort ein richtig fettes Steak ( Mindestens 1000-1500 Gramm). Weil wir die letzten Tage immer einen Burger zwischendurch aßen war unser Bedarf an Fastfood auch reichlich gedeckt.
Nach über einer Stunde suchen fanden wir zwar Mc Donalds, Burger King, Pizza, Thai, Chinese, Japaner, Mexikaner…..aber kein Fleisch am Stück. Das waren alles Fastfoodrestaurants. Am Ende landeten wir total genervt bei einem Mexikaner, aßen Hamburger und tranken Cola weil es kein Bier gab. Das war ein Scheiß Abend.
Hinterher zum duschen, zwei Bier im Motel und um 23.00 Uhr schlafen gegangen.
 
 
 
15.03.07 5. Tag                  von Seaside nach Santa Barbara.
 

Wie immer früh um 7.00 Uhr aufgestanden. Überraschungsfrühstück im Motel war bei der Übernachtung mit dabei. Das war eine Überraschung! Es gab Waffeln die wir selbst backen mussten, dazu Süße Stückchen welche in Folie abgepackt waren und Kaffee. Ahornsirup nicht zu vergessen. Hat aber gereicht. Torsten hat auch sämtliche Süße Stückchen, welche für das ganze Motel bestimmt waren als Wegzehrung für den Tag mitgehen lassen. 9.00 Uhr war Abfahrt. Zum losfahren noch einen Kaffee bei Starbucks mitgenommen und dann ab auf die Küstenstraße Nr 1.


Geniale Straße, super Aussicht und Sonnenschein mit über 20 Grad. Was will man mehr.
Mittags als kleiner Snack gab´s mal wieder Hamburger, diesmal ein Bic Mac von Mc Donalds. Weiter ging es auf dem Freeway Nr.1 die Küste entlang nach Süden. Unterwegs legten wir immer wieder Pausen ein um die Landschaft zu genießen. Dann unser erster Tankstopp und der war bitter nötig. Das war teurer als gedacht. 15 Gallonen kosteten uns 76 $.
Unterwegs noch Hearst Castle fotografiert und um 16.00 Uhr sind wir in Santa Barbara angekommen.
Jetzt ging die übliche Motelsucherei wieder los. Am Strand zu teuer, Nebenstraßen erschwinglich aber ausgebucht, außerhalb zu weit weg. Nach einer Stunde suchen dann doch zurück zum Strand und eine Unterkunft für 176 Dollar die Nacht genommen (mit kontinentalem Frühstück, wie das diesmal aussieht werden wir Morgen schon erfahren.).
Die Koffer abgestellt und ab zum Strandspaziergang mit anschließendem Abendessen. Und was gab es jetzt wohl zum Essen? FLEISCH endlich FLEISCH! Steaks gegrillt mit Scampi und Kartoffelpüree. Das war erstaunlich billig. 70 Dollar für drei Personen und die Getränke waren auch mit dabei. Jetzt sind alle glücklich.
Nach dem Essen bei 7eleven vorbeigeschaut um Bier zu kaufen. Im Motel vor dem Zimmer noch ein Feierabendbier und um 23.00 Uhr war Nachtruhe. 
 
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16.03.07   6. Tag                      von Santa Barbara nach Los Angeles
 
Mal wieder um 7.00 Uhr aufgestanden und zusammengepackt. Das Frühstück war o.k.
Es gab Muffins, Kaffee, Saft, Eier und Käse. Nachdem jeder noch auf dem Klo war sind wir dann Richtung Los Angeles abgefahren.
Bis Malibu gab´s nichts Besonderes zu sehen aber dann Villen, Villen, Villen. Am Strand von Malibu wurde eine Pause eingelegt und wir konnten auf den Spuren von Baywatch wandeln.
Nachdem unsere Tankuhr auch wieder ziemlich unten war mußten wir Exxon etwas unterstützen und ihnen den teuren Sprit abkaufen. Als wir getankt hatten stellten wir fest, dass man uns beim gestrigen Tanken ganz sauber beschissen hatte.

 Gestrige Tankfüllung 15 Gallonen     76  $.                                     Heutige Tankfüllung 10 Gallonen    43 $.


Um 12.00 Uhr erblickten wir sie dann: die Skyline von Los Angeles. Eine Stunde später erreichten wir Downtown und mussten erfahren, dass unser Hotel OMNI nicht an dem Platz stand wo es in Torsten´s Stadtplan eingezeichnet war. Aber nach etwas Nachfragen fanden wir es ein paar Block´s weiter. Zimmer beziehen und Stadterkundung war unser nächstes Ziel.
Um 15.00 Uhr hatten wir wieder einmal Hunger. Wir waren mittlerweile so Fastfoodsüchtig, daß außer einem Burgertempel überhaupt nichts anderes in die Tüte kam. Diesmal war es ein Jarles Jn. Joe und Torsten aßen Bunito´s mit Bohnenpampe. Karle wollte einen Hamburger mit Vierkantnudeln, dazu gab´s ne Cola. Weil wir auch recht durstig waren bestellten wir die Cola in “Large“ und waren dann richtig geschockt als jeder einen Humpen mit mindestens 1.5 Liter Fassungsvermögen bekam.
Hinterher als Verdauungsspaziergang zum Historischen Stadtkern von L.A. gelaufen. Das war ein ganz schönes Stück. Unterwegs vorbei an City Hall, Walt Disney Concert Hall, Gericht und anderen Gebäuden.

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Auch durch einen asiatischen Markt sind wir gekommen, aber das sah alles nicht so vertrauenerweckend aus was die da so anboten (Schweineköpfe, Hühnerfüße usw….).
Im Historischen Stadtkern wurden wieder einmal alle gleichzeitig so durstig, dass sofort eine Bierpause eingelegt werden musste. Wir hatten schließlich 22 Grad Außentemperatur, und bekantlicherweise ist Durst ein ganz unangenehmes Gefühl.
 Frisch gestärkt ging es danach zurück zum Hotel, welches übrigens eine hervorragende Lage direkt neben Wells Fargo Bank und Kunstmuseum MOMA hatte.

Später suchte Torsten einen Supermarkt um etwas Trinkbares zu erstehen. Zwei Block´s hoch, vier Block´s runter, ein Block rechts und noch ein Block runter, dann fand er den vermutlich einzigen Laden in L.A. Downtown der so etwas wie Bier aus Flaschen verkaufte. Ganz durchgeschwitzt zurück ins Hotel und endlich etwas trinken. Dusche, Bier trinken, anziehen und raus aus dem Hotel um nach einer Kneipe suchen, so sah der Plan für den Rest des Tages aus.


Wir fanden auch ziemlich schnell ein Irisches Pub, und da heute St. Patricks Day war, war der Laden auch gerammelt voll. Aber nun hatten wir ein ganz anderes Problem, wir durften nicht rein weil die eine Ausweiskontrolle durchführten. Joe und Karle hatten es nicht für notwendig befunden einen Ausweis mit sich herumzutragen. Und ohne Ausweis kein Zutritt, so einfach ist das dort. Also zurück zum Hotel(waren ja nur drei Block´s und die Straße hatte überhaupt keine Steigung).Ausweise geholt und gleich wieder retour. Als wir wieder zurück beim Pub waren interessierte sich plötzlich kein Schwein mehr für unsere Papiere und wir kamen ohne Kontrolle rein. Die Lauferei war also umsonnst gewesen.
Ein Heinecken und ein Guinnes bei den besoffenen Iren getrunken und bei Zeiten zurück ins Hotel, denn um 23.00 Uhr war Bettzeit
 
 
 
17.03.07   7. Tag                            Los Angeles
 
7.00 Uhr aufgestanden und nach dem Badezimmer ein Diner gesucht. Heute Morgen war es dunstig und unter 20 Grad, aber ab 8.00 Uhr kam die Sonne raus und es wurde wärmer. Nach dem Frühstück im Hotelzimmer unsere Hemden gebügelt und andere Sachen wie Waschzeug eingepackt damit wir uns später bei Karl Ackermann frisch machen können.

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Unser erstes Ziel für den heutigen Tag war der Strand. Dafür erst mal aus Downtown raus. Auf dem Santa Monica Blv. quer durch die Stadt nach Santa Monica Beach, und runter zum Venice Beach. Um 13.00 Uhr waren wir dann da.
Als nächstes war etwas körperliche Ertüchtigung angesagt d. h. wir sind den Qcean Front Walk entlang geschlendert und haben das vielfältige Leben um uns herum genossen. Da gab es Sport und Sportler aller Art, und so wie es aussieht treffen sich da täglich sämtliche Durchgeknallte Typen von ganz L.A.
Als Mittagssnack aßen wir Baguettes bei Subway. Das war bisher das gesündeste Fastfood des ganzen Urlaubs.
Nachmittags dann zum Rodeo Drive weitergefahren um die noblen Geschäfte zu beäugen. Da gibt´s ziemlich alles zu kaufen was man als Schwerreicher so braucht. Also die richtige Umgebung für uns, so dachten wir, allerdings hätte unser Budget in dieser Straße nicht mal für einen Bund Schnürsenkel gereicht.
Da wir noch Zeit hatten sind wir hinterher durch die Villenorte von Santa Monica, Beverley Hills und Bel Air gefahren. War der absolute Hammer was da alles herumsteht. Apropos Hammer: so viele Edelkarossen auf einen Fleck, das kann man sich gar nicht vorstellen. Jaguar, Bentley, Rolls Royce, Ferrari, Porsche, Mercedes, BMW, Lotos, Masserati und natürlich Hummer, Unglaublich.

Irgendwann war es dann auch Zeit sich mit Karl zu treffen, das ist ein Bruder von Karle´s Arbeitskollege. Der lebt seit 20 Jahren in L.A. und ist in der Filmbranche angesiedelt.


Als Willkommensdrink bekamen wir erst mal einen Kaffee von Karl und Otto (Das ist sein Labradormischling) serviert. Da Karl dachte, dass uns ein wenig Bewegung auch nicht schaden könnte veranstaltete er mit uns eine kleine Wanderung in die Hollywood Hills. Die war ca. zwei Kilometer lang und es ging eine recht ansehnliche Steigung hoch. Die Aussicht war zwar nicht so gut da es etwas diesig war, aber es hat sich trotzdem voll gelohnt. Vorher aber ging Karl mit Karle zu einem Optiker weil sich an seiner Sonnenbrille ein Glas gelockert hatte. Das konnte leider nicht repariert werden, weil dazu ein Spezialwerkzeug benötigt wurde, das es so anscheinend nur in Deutschland gibt. Zum Trost bekam er aber ein Luxusbrillenetui geschenkt weil seines bekantlicherweise in San Francisco verloren gegangen war.
Zurück bei Karl konnten wir alle bei ihm duschen und unsere frisch gebügelten Kleider anziehen. Das Badezimmer war genial, die Dusche kam aus der Decke, da kam man sich vor als stehe man mitten im Regenwald. Im Allgemeinen war die Wohnung in West Hollywood mit viel Geschmack eingerichtet. Zuhause gab´s noch einen Aperitiv zu trinken (zwei Teile Wodka, ein Teil saurer Apfel, mit Eis gemischt und dann eiskalt serviert, war sehr lecker).
Und jetzt endlich zum Essen. Karl nahm noch eine Freundin von ihm aus Aspen mit, und so liefen wir zum Sunset Blv. Um bei einem Chinesen zu Abend zu essen. Mittlerweile war es 22.00 Uhr.
Ein Spitzenessen, das trotz der eleganten Gegend erstaunlich billig war. Wir bezahlten 120 Dollar für fünf Personen mit Vorspeisen, Hauptgericht und Getränke. Karl und Samantha wurden von uns zum Dank eingeladen, dafür dass er sich die Zeit nahm und uns so einiges gezeigt hatte.
Später Zuhause bei ihm bekamen wir noch einen Tee und er half uns im Internet Übernachtungsmöglichkeiten im Grand Canyon und in Death Valley zu buchen. Mittlerweile war es nach 1.00 Uhr und wir fuhren ins Hotel zurück. Unterwegs Zwischenstopp bei 7eleven um etwas Hopfentee zu besorgen, dann ab aufs Zimmer, jeder zwei Bier getrunken und um 3.15 Uhr in die Falle gegangen. 
 
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18.03.07   8.Tag              Los Angeles
 
Heute Morgen zum ersten mal nach 8.00 Uhr aufgestanden, genau genommen war es 9.40 Uhr. Um 11.15 Uhr zum Einkaufszentrum Grove in Hollywood gefahren und dort super gefrühstückt (Spiegelei, Bratkartoffeln usw…).
Danach gab´s Extremshopping. Karle brauchte unbedingt ein Paar neue Schuhe, weil seine mitgebrachten durchgelaufen waren. Er fand aber keine, dafür bekam er eine Hose.
Joe fand eine Mütze und kurze Hosen, und auch für Torsten sprang noch ne kurze Hose raus.
Im Anschluss zum Hollywood Blv. gefahren und den Walk of Fame abgelaufen. Am Kodak Kino (bekannt von den Oscar Verleihungen), Johnny Depp begegnet. Der machte dort gerade eine Werbeveranstaltung für “Fluch der Karibik“ Teil drei.

Nebenbei immer noch Schuhe für Karle gesucht. Er hatte auch hier kein Glück, dafür diesmal drei Sporttaschen für unser Übergepäck erstanden. Die Kosten von 30 Dollar zahlte Torsten aus der Gruppenkasse.


Jetzt noch eine dreiviertel Stunde in Hollywood herumgefahren um einen Platz zu finden von wo man die HOLLYWOOD Buchstaben an besten fotografieren konnte.
Um 18.00 Uhr waren alle hungrig und so ging es erneut zum Sunset Blv. um etwas zu Essen. Es verschlug uns in die Sattle Ranch. Eine Wirtschaft die im Stil des Wilden Westens aufgemacht war. Wir bekamen super Steaks und während des Essens konnte man beim Bullenreiten zusehen.
Die Gaumenfreuden des heutigen Tages haben die Gruppenkasse ganz schön strapaziert, 50 Dollar das Frühstück, und 95 Dollar zum Abendessen.
Auf dem Weg zum Futtern sind wir am Sunshine Blv. an einer Fabrikhalle vorbeigefahren, die voller Schuhe war. Und die waren alle zu kaufen. Jetzt war Karle endlich in seinem Element, denn wenn er hier nichts bekommt, dann findet er nirgends wo mehr etwas. Und tatsächlich, Karle hat gleich zwei Paar rausgelassen, Torsten fand ein Paar, und Joe bekam noch neue Flip Flop´s.
Um 21.00 Uhr konnten wir dann auf unserem Hotelzimmer die gesammelten Einkäufe des heutigen Tages bewundern, und die neuen Klamotten gleich bügeln. Kurz darauf wurde auch ins Bett gegangen.
 
 
 
19.03.07 9.Tag   Ab Los Angeles nach San Diego und die Grenze zu Mexiko
 
Wie fast immer um 7.00 Uhr aufgestanden, Koffer zusammengepackt und ausgecheckt. Parken in der Tiefgarage vom Hotel kostete 28 $ pro Tag, fast so viel wie unser Zimmer.
Sind heute ohne Frühstück losgefahren da wir unterwegs etwas suchen wollten, wo man gemütlich hin sitzen kann. Nachdem wir aus dem Einzugsgebiet von L.A. draußen waren und ein Stück in Richtung San Diego gemeistert hatten fuhren wir vom Freeway runter in ein Industriegebiet zum Frühstücken.
Fanden allerdings nichts wo man Frühstücken konnte sondern nur, was wohl?
Genau Fastfoodläden.
Haben uns dann für EL POLLO LOCO entschieden, auch den kannten wir bisher noch nicht.
„Frühstückten“ um 11.00 Uhr Morgens gegrillte Hähnchen mit Pommes und Reis, und als Kaffeeersatz gab´s ne Cola.

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Frisch gesättigt eierten wir weiter bis zum Stadtanfang von San Diego, dort stoppten wir an einem Visitors Information Point direkt neben dem Freeway. Zufällig war die Frau am Informationsschalter aus Deutschland, die hat uns für 5$ Vermittlungsgebühr innerhalb von ein paar Minuten ein gutes Motel gebucht, und für 5 Dollar extra gab´s auch noch einen brauchbaren Stadtplan inklusive Anfahrtsbeschreibung zum Motel und Informationen was wir in San Diego so alles unternehmen könnten.
Nach knapp einer Meile sind wir dann im Padre Trail Inn angekommen.
Zimmer bezogen, Toilette besucht, Bier gekauft, eins getrunken und dann ab zum Einkaufen    (dachten wir).
Das größte Einkaufszentrum liegt direkt an der Grenze zu Tihujana, Mexiko, da mussten wir unbedingt hin. Zuvor noch am Strand entlang gefahren bis auf die Halbinsel Coronado.
Joe machte einen Abstecher ins Pazifikwasser, er hat seine Füße rein gesteckt und es muss schweinekalt gewesen sein.
So jetzt aber shoppen. Rauf auf den Freeway 5 Richtung Süden, vorher aber noch getankt, da unsere Tankanzeige wieder mal schon fast ins Minus ging. 50 $ mussten erst mal reichen.
Irgendwann haben wir auf dem Freeway ein Straßenschild mit der Aufschrift „Last exit USA“ gelesen und schon war Karle an der Ausfahrt vorbeigebrettert.

Jetzt gab es kein zurück mehr, vor uns Autos, hinter uns Autos und rechts und links Betonpoller. Karle war der heutige Fahrer und es macht ihm für diese Aktion natürlich überhaupt keiner einen Vorwurf,  bis heute noch nicht !!!!!!!

Auf jeden Fall blieb ihm nichts anderes übrig als weiter zu fahren, über die GRENZE nach MEXIKO. In Fachkreisen auch BORDER genannt!!!!!.
Damit hatten wir die Bescherung:
 
 Wir in Mexico,
  • unser Mietwagen war nur auf die USA zugelassen,
  • unsere Reisepässe waren im Motel,
  • und wir mussten wieder offiziell in die Staaten einreisen.
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Also ganz cool umgedreht und in die Schlange zur Einreise in die USA eingereiht. Unsere Personalausweise hatten wir wenigstens dabei. Karle hielt unsere Personalausweise dem netten Grenzer durchs Fenster raus und die Antwort erfolgte prompt „What´s this“ ?
Rechts raus zum „Secret Area“ und dort warten bis der nächste freundliche Mann in Uniform kommt. Dieser schickte uns zum Einreiseschalter und dort erhielten wir die Antwort „Ohne Reisepass keine Einreise ins gelobte Land“. Wir sollten im Motel anrufen und unsere Dokumente an die Grenze fahren lassen. Also gesagt, getan, ärgerlicherweise war der Portier vom Motel vermutlich der Stadtdepp von San Diego. In den nächsten Stunden mindestens fünfmal im Motel angerufen und über eine Stunde telefoniert.
Der Portier wollte uns erst die Pässe faxen aber das wollten die mittlerweile nicht mehr so freundlichen Grenzer nicht. Dann wollte er uns den Koffer mit den Dokumenten mit dem Taxi an die Grenze schicken aber das wollten wir nicht denn wenn der Taxifahrer stiften geht haben wir ein noch größeres Problem.
Der Oberwitz war ja der, dass die Deppen von Zöllner trotz des ganzen Zirkus in Dallas bei der Einreise (Elektronisches Passbild und Fingerabdruck usw…), uns in ihrem Computersystem nicht finden konnten, oder wollten, was wir eher vermuten.
Nach drei Stunden und noch mehreren Anrufen war unser Koffer immer noch im Motel und das Arschloch von der Border Patrol wollte uns „ Back to Mexiko“ schicken. Dann bekämen wir unsere Pässe vermutlich überhaupt nicht mehr.

Endlich nach fünf Stunden war dann jemand vom Motel bereit, unser Koffer an die Grenze zu fahren. Als die Pässe da waren genügte ein flüchtiger Blick des Grenzkaspers darauf, dass wir das Niemandsland verlassen durften und wieder in die Staaten zurück konnten.


Jetzt war nur noch eins wichtig: zum Subway Essen holen zu 7eleven Bier kaufen und im Motel den Tag revue passieren lassen. Haben dann bis 24.00 Uhr in Torsten´s Geburtstag reingefeiert und sind hundemüde ins Bett gefallen,(heute ohne duschen). Hatten übrigens einen wunderschönen sonnigen Tag mit 24 Grad, den wir an der Grenze allerdings nicht wirklich genießen konnten.
 
 
 
20.03.07   10. Tag                San Diego (Torsten´s Geburtstag)
 
Und wieder einmal in der Frühe aufgestanden. Heute Morgen war es 7.30 Uhr.
Torsten hat seine Geburtstaggrüße übers Handy entgegengenommen und dann wurde im Motel gefrühstückt.
Dem Fahrer, der uns gestern die Koffer an die Grenze brachte, und welcher heute Morgen hinter der Rezeption stand, gaben wir 50 Dollar aus der Gruppenkasse. Dafür hat der Kaffee nichts gekostet, das war auch nicht ganz schlecht.
Heute brauchten wir kein Auto, da wir direkt neben der Straßenbahn logierten, fuhren wir mit der Trolley in die Stadt.
Zuerst zum Hafen, da gab´s ein altes Segelschiff, ein U-Boot und einen ausgemusterten Flugzeugträger zu besichtigen.
Im Anschluss besuchten wir das Gaslamp Quarter und haben in einer Kneipe einen Mittagssnack eingelegt (zwei große Bier). Danach wieder in die Trolley und ab bis an die mexikanische Grenze. Joe und Karle ließen es sich nicht nehmen, den Ort unseres gestrigen Missgeschickes mit dem Foto zu dokumentieren. Ein leckerer Bic Mac von Mc Donalds war unser Mittagessen, endlich wieder, mittlerweile hatten wir nämlich alle akuten Unterburger.

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Nachmittags bekamen wir es doch noch auf die Reihe, dass wir die Einkaufsmall von innen zu sehen bekamen. Jetzt war niemand mehr zu halten. Jeans, Gürtel, Parfum, kurze Hosen, Socken, und natürlich Schuhe alles fand einen Weg in unsere Einkaufstaschen. Um 19.30 Uhr war dann Abfahrt mit der Trolley und um 20.15 Uhr waren wir zurück in unserem Motel.
Jetzt mussten wir doch noch Auto fahren, denn das Geburtstagsbier war fast alle. Auf dem Weg zu 7eleven sind wir auch noch durch San Diego Old Town gefahren, damit wir auch das gesehen hatten.
Nach der Rückkehr ins Motel veranstalteten wir mit Bier und Chips vor dem Motelzimmer noch eine kleine Feier. Eigentlich veranstalteten wir jeden Abend eine kleine Feier.

Torsten sein Geburtstagsessen wurde auf den folgenden Tag verschoben, da keiner für ein großes Steak Platz in seinem Magen fand. Haben heute Abend noch ein Gruppenbild gemacht, von unseren Schuhen. Drei Männer, 20 Paar Schuhe, wir sind bald schlimmer als Frauen.


  
21.03.07   11.Tag        von San Diego nach Phoenix
 
7.00 Uhr aufgestanden und im Motel gefrühstückt, danach Klo, Koffer packen, einladen, und noch mal Klo. Manche Menschen sind halt echte Scheißtypen! Gleich darauf Abreise auf dem Highway 8 in Richtung Osten. Übrigens hat es heute Morgen zu regnen begonnen, das war uns aber egal, heute fuhren wir doch nur mit dem Auto. San Diego rauswärts kamen wir an recht interessanten Felsformationen vorbei. Und dann kam außer Trockenheit nichts mehr. Wüstenähnliche Gegend, dazwischen Sanddünen und die Straße schnurgerade Richtung Osten. Mittlerweile hat es aufgehört zu regnen, und laut Torsten´s Wetterprognose sollte der auch nicht mehr kommen. Zur Mittagszeit einen Tankstopp mit anschließendem Mittagessen bei Mc Donalds in Yuma eingelegt. Frisch gestärkt dann Weiterfahrt nach Phoenix um dort ein Motelzimmer zu finden. Motel 6 war auf der Ausfallstraße nach Flagstaff. Das wurde schnell gefunden und auch bezogen. Diesmal war unser Zimmer im 2. Stock. War vielleicht gar nicht so schlecht, etwas oben zu sein, bei den Gestalten die hier im Viertel so herumschlichen. Das war nicht wirklich die beste Gegend von Phoenix.
Hubschrauberüberwachung, etliche Polizeiautos, Penner, Nutten, Drogensüchtige, und einen Autounfall mit Fahrerflucht, aller erlebt in kürzester Zeit. Einziger Lichtblick war 7eleven, der nicht weit vom Motel entfernt eine Filiale hatte. Dort sind wir hin zum Einkaufen.

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Wir bekamen Bier und als Abendessen erstand jeder zwei Snickers, weil wir bei Dunkelheit nicht in dieser zwielichtigen Gegend herumlaufen wollten. Beim Bezahlen hatte Torsten dann auch noch die glorreiche Idee den einzigen 100 $ Schein zu zücken den wir besaßen, und hinter uns an der Kasse standen ein paar Typen welche nicht gerade vertrauenserweckend aussahen. Dies hatte zur Auswirkung, daß die uns den ganzen Weg zurück, bis vor die Tür des Motelzimmers hinterhergelaufen sind. Nach dieser Aktion waren wir endgültig davon überzeugt, daß es sicherer ist, wenn wir heute daheim bleiben.

Im zweiten Stock wurde Abends noch vor das Zimmer gesessen und ein paar Budweiser getrunken. Um 21.00 Uhr in die Horizontale begeben. Torsten´s Geburtstagsessen war einmal mehr verschoben.


  
22.03.07 12. Tag              ab Phoenix über Sedona zum Grand Canyon
 
Um 6.30 Uhr ist der Wecker runtergegangen und so hieß es aufstehen. Nach einem Besuch im Badezimmer heute ohne Frühstück losgefahren, (nichts wie raus aus der Gegend). In Richtung Flagstaff nach Norden gefahren, und in einem Vorort von Phoenix gefrühstückt. Diesmal ausnahmsweise bei Mc Donald´s. Das Zeug war nicht besonders überwältigend. Auf der Fahrt nach Norden tolle Landschaft gesehen und Kakteen soweit das Auge reicht. Nur Schade, dass es die erste Zeit geregnet hat, was uns natürlich sehr verwunderte, denn unser Wettergott Torsten erstellte für Heute eine Prognose, welche eigentlich Sonnenschein voraussagte. Haben vermutlich den einzigen Regentag im ganzen Monat erwischt. Ja,Ja auch der beste Prophet kann sich mal irren. Aber Originalton von Torsten “Die nächsten Tage wird es bestimmt sonnig, denn die Gegend um den Grand Canyon ist trockenes Gebiet und dort regnet es bekanntlich sehr selten“.
Nach 90 Meilen bogen wir links von der Autobahn nach Sedona ab.
Die Straße führte durch ein Tal welches rundherum von roten Bergen umgeben ist, wie man sie aus den Westernfilmen kennt. Davon sind hier auch nicht wenige gedreht worden.
Inmitten dieses Tales liegt Sedona, eine Stadt die ganz auf Wilder Westen aufgemacht ist. Jedes Haus beherbergt einen Wester Store oder einen Indianischen Schmuckladen. Da gab es alles zu kaufen was man mit Cowboys und Indianer in Verbindung bringt. Grund genug für uns, eine Pause einzulegen und unserem neuen Lieblingshobby zu fröhnen: dem Kreditkarteneinkaufen. Übrigens hat es mittlerweile aufgehört zu regnen.
Karle zog einen Cowboyhut, Torsten gleich zwei, nur Joe fand diesmal nichts. Er hat sich allerdings in einen Geldbeutel mit Kuhfell verguckt, den er dann aber doch nicht kaufte, weil er kein Fach für Münzen hatte.

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Kurz darauf waren wir auch schon wieder auf dem Weg nach Flagstaff. Am Ende des Tales einen Abstecher zu Jack´s Grill gemacht und Rindfleischsandwiches gegessen.
So und jetzt kommt´s: Was stand auf der Getränkekarte? “ Paulaner Weißbier “
War dann ja logisch was wir zum Essen tranken.
Später in Flagstaff haben wir uns etwas verfahren, weil die Beschilderung zum Grand Canyon recht abenteuerlich war, und zum Schluss keiner mehr wusste, wo wir hätten abbiegen müssen. Nach ein paar Versuchen wurde die richtige Straße ausfindig gemacht und wir konnten unseren Weg fortsetzen. Die Route von Flagstaff zum Grand Canyon hat sich noch ewig gezogen. In der Ortschaft Valle kurz vor dem Grand Canyon hielten wir zum Einkaufen noch an, (Bier, andere Getränke, und Postkarten mit Briefmarken). Uns war klar, wenn wir jetzt keine Karten schreiben kommen wir vor den Postkarten Heim.

Aber jetzt los zum Canyon, in der Hoffnung, daß mit unserer Reservierung alles glatt geht. Beim Eingang zum Nationalpark noch mal 25 Dollar Eintrittsgebühren abgedrückt. Danach zur Lobby der Unterkünfte gefahren. Die Buchung hat gepasst. Wir haben eine Lodge mitten im Wald bekommen. Zimmer bezogen, ein Bier getrunken und danach an den Rand des Canyons gelaufen.


Der erste Blick in die Schlucht raubte uns schlichtweg den Atem, das war wirklich beeindruckend. Hier haben wir uns bis nach dem Sonnenuntergang aufgehalten, und etliche Fotos geschossen. Erst als es dunkel war sind wir zu unserer Lodge zurückgelaufen. Unsere Unterkunft war übrigens höchstens 300 Meter vom Canyonrand entfernt.
Jetzt noch ein paar Bier vor dem Zimmer reingestellt und um 22.00 Uhr ins Bett, denn wir wollten Morgen um 5.30 Uhr aufstehen, um den Sonnenaufgang an Grand Canyon anschauen.
Laut Wettergott Torsten gibt´s Morgen einen herrlichen Tag.
 
 
 
23.03.07 13. Tag                                  Grand Canyon
 
Um 5.30 Uhr ist der Wecker wie geplant losgegangen, und Torsten hat ein Blick aus dem Fenster geworfen. Was er da sah passte mit seiner Wettervorhersage überhaupt nicht zusammen. Denn es goss wie aus Kübeln. Also doch kein Sonnenaufgang, dafür noch mal zwei Stunden ins Bett. Um 7.30 Uhr erneut aufgestanden und was soll man sagen: es regnete immer noch. Dazu war es schweinekalt und im Grand Canyon war alles voller Nebel. Damit ist auch der geplante Hubschrauberrundflug ausgefallen. Somit sind wir einmal wieder zu Plan-B übergegangen. Erst mal im Nobelhotel bei Kaminfeuer gemütlich frühstücken und im Anschluss ins Einkaufszentrum gefahren um etwas trinken zu kaufen.
Der restliche Tag wurde mit trinken, schlafen und zwischendrin Getränkenachschub kaufen rumgebracht. Beim dritten Besuch im Supermarkt sind Torsten und Joe durch den Laden gelaufen, und haben sich mal angeschaut was der Durchschnittsamerikaner denn zu essen kauft.

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Die sind doch nicht mehr ganz sauber! Da braucht man sich nicht wundern daß die alle so Fett sind, Chips nicht unter 500 Gramm Packungen, Butter aus der Spraydose, Käse aus dem Dosierspender, Hähnchen aus der Warmhaltebox usw…
Beim Verlassen dieses Kalorientempels kam aber dann der Oberknaller des Tages: Wir hatten Schneefall. Soviel zum Thema wüstenähnliche Gegend und fast kein Niederschlag. Dank, oh du großer Wettergott Torsten.

Nachmittags als alle Hunger hatten, wurde beim Restaurant eine Pizza rausgelassen. Die war vielleicht mal beschissen. Der Fladen kam nach dem Belegen auf ein Förderband und dann ist sie unter einer Infrarotlampe durchgefahren. Nach zwei Minuten war sie fertig, und genauso widerlich hat sie auch geschmeckt. Um 21.00 Uhr sind dann alle leicht angetrunken eingeschlafen.


  
24.03.07  14.Tag    vom Grand Canyon nach Shoshone ( Death Valley)
 
Erneuter Versuch einen Sonnenaufgang zu sehen. Heute den Wecker wieder auf 5.30 Uhr gestellt und was soll man sagen: Das Wetter war gut. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten wurde an den Canyonrand gefahren. Tatsächlich, die Sonne kam auch raus, und so konnten wir das Farbspiel auf den verschiedenen Felsen bestaunen. Nachdem wir das Spektakel einige Zeit genossen hatten, mussten wir zurück in unsere Unterkunft um zu packen. Heute wollten wir bei Zeiten zufahren, da die Tagesstrecke nicht gerade kurz war. So wurde auch das Frühstück ausgelassen, und wir setzten unsere Rundreise nach Death Valley fort. Erst nach Süden bis Williams, dann ab nach Westen nach Kingman. Es war mittlerweile bereits 12.00 Uhr, und da man um diese Zeit nicht mehr von Frühstück reden kann, gingen wir halt zum Mittagessen. Das goldene M wurde schon von weitem gesichtet. Dort ging es nun hin. Nach der üblichen Speisefolge, welche aus Burger mit Pommes bestand, brachen wir dann weiter Richtung Westen zum Hoover Dam auf. Vor dem Aufbruch wechselten wir noch die Fahrer aus, Torsten hatte keine Lust mehr, jetzt musste Joe hinter´s Lenkrad. Nach einer kleinen Pause am Hoover Dam, gab es auch keine Probleme mehr, bis wir Las Vegas erreichten.

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Nun wurde es schwieriger, denn erst nach langem suchen fanden wir die Route 15 nach Parhump. Das war ein richtiges Schilderchaos. Von Parhump folgten wir dem Weg bis nach Shoshone, wo wir eine Hotelreservierung hatten. Die brachte uns allerdings nichts, da sie angeblich nie im Shoshone Inn angekommen ist. Überhaupt waren sie auch komplett ausgebucht, und der Übernachtungspreis war vorab von der Kreditkarte auch schon abgebucht. Wir hatten also wieder mal ein Problem:
Geld weg, kein Zimmer, und im Umkreis von 50 Meilen weder ein Hotel noch ein Motel.

Aber 10 Meilen weiter Südlich soll es noch eine Ortschaft geben, welche zwei unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Das sagte zumindest die Rezeptionsdame. In Torsten´s Landkarte war allerdings kein Dorf zu finden, und so fuhren wir auf gut Glück einmal in die angegebene Richtung. Wenn das nichts ist müssen wir heute noch zurück nach Parhump, und das wären auch wieder etliche Meilen. Welch eine Freude als wir feststellten, daß es die angegebene Ortschaft gab. Das Kaff hieß Tekopa und bestand im Wesentlichen aus fünf Häusern, einem Baum, und zwei Campingplätzen. Wir hatten Glück, bei einem heruntergekommenen Campingplatz bekamen wir für 50,40 $ ein Zimmer in einer Baracke. Rustikal ist noch edel ausgedrückt. Roher Betonboden, die Luft roch streng, das Klo war mit einer Ameisenstraße durchzogen (da hatte Joe wenigstens was zu zählen, während er seine Sitzung hielt), und die Dusche war Gemeinschaftseigentum mit dem angrenzenden Campingplatz. Wir konnten nur bei den Frauen duschen, denn alles andere wäre selbst für uns unzumutbar gewesen.


Da wir in Shoshone noch etwas Bier gekauft hatten, erstanden Joe und Torsten zwei Häuser neben unserer Unterkunft, noch einen Sack mit Eiswürfel. Die kamen in unseren Zimmermülleimer, und dahinein die Getränkedosen.
Nach dem Auspacken fuhren wir zurück nach Shoshone, um in der Craw Bar den zweiten Hamburger des heutigen Tages zu essen. Was anderes gab´s leider, in dem gottverlassenen Nest nicht. Schnell noch 12 Budweiser gekauft, und dann zurück in unseren Bretterverschlag, wo uns eisgekühltes Bier erwartete.
Der restliche Abend war ausgefüllt mit Bier vernichten. Gute Nacht.
 
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25.03.07   15.Tag                     Von Death Valley nach Las Vegas
 
Heute Morgen um 6.30 Uhr aufgestanden, und so schnell wie möglich raus aus dem stinkenden Zimmer. Karle hat heute Nacht überhaupt nicht gut geschlafen. Es war ihm im Zimmer zu warm und die Luft war zu trocken. Angeblich hätten Torsten und Joe auch noch geschnarcht. Das war aber definitiv pure Einbildung.
Zum Frühstück wieder in die Craw Bar nach Shoshone gefahren. Vor der Bar haben wir zwei Österreicher getroffen, welche die Nacht im Auto verbrachten weil sie keine Übernachtungsmöglichkeit gefunden hatten. Da waren wir doch froh an unserer Baracke. Da die Österreicher von Las Vegas kamen, und wir dorthin wollten, haben wir zusammen das Frühstück eingenommen und gegenseitig Informationen ausgetauscht. Heute Morgen gab es Omelett mit Bratkartoffeln und Kaffee. Danach machten wir uns auf den Weg nach Death Valley. Das war auch noch eine Strecke von 30 Meilen. Das Tal des Todes hat Torsten Super gefallen, Joe war die ganze Geschichte zu sandig und steinig und Karle war von allgemeinem Unwohlsein befallen. Daher haben wir relativ schnell den Rückweg nach Las Vegas angetreten. Unterwegs wurden wir noch von einem Kojoten aufgehalten, welcher kurzfristig die Straße blockierte. Wenigstens lies er sich gerne fotografieren.

Um 15.00 Uhr kamen wir in Las Vegas an, und der erste Eindruck war:


 Die sind doch alle bekloppt, hier regiert der Größenwahn.
Das Cirkus Cirkus, welches unser Hotel war, wurde sofort gefunden. Endlich hatten wir mal so richtig Platz im Zimmer. Im ersten Stock des Hotels befand sich ein mehrfach preisgekröntes Steakhaus. Da wurde sofort ein Tisch für den Abend reserviert. Auf die Preisliste zu schauen hielt natürlich niemand für notwendig. Es gab kein Gericht unter 40 Dollar. War uns aber im Enddefekt egal, endlich richtig gut essen. Für 175 $, inklusive Tax, gab es dann Steak mit Bohnen, Kartoffelbrei und Salat.
Als Verdauungsspaziergang liefen wir hinterher den „Strip“ ab und schauten in ein paar Casinos und Hotels rein. Im Harley Davidson Cafe wurde eine Pause eingelegt und gemütlich ein Bier getrunken. 23.30 Uhr machten wir uns auf den Heimweg. Bei 7eleven kauften wir als Betthupferl noch 12 Flaschen Bier. Diesmal gab es Heinecken, denn Budweiser konnte keiner mehr sehen. Auf dem Zimmer hat jeder noch eine Flasche getrunken und um 1.45 Uhr sind alle zum Schlafen gegangen.
 
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26.03.07 16.Tag                          Las Vegas
 
Das erste mal im Urlaub kein Zeitdruck, einfach nur ausschlafen. Heute Morgen wurde erst um 9.00 Uhr aufgestanden. Nach dem duschen ist Torsten dann auf Erkundungstour durchs Hotel gegangen. Er hat den Pool gesucht. Gefunden hat er ihn zwar sofort, aber auf dem Weg ins Zimmer zurück verlor er irgendwie die Orientierung. Auf gut Deutsch: Er hat sich im Hotel verlaufen!!
Zurück auf dem Zimmer waren die anderen dann auch soweit gerichtet, daß man sich auf die Suche nach etwas Essbarem begeben konnte. Um 11.30 Uhr standen wir dann vor dem Buffet im Erdgeschoss. Für 10 $ „all you can eat“, da haben wir so richtig reingehauen, denn das hat gar nicht schlecht geschmeckt.
Mittags an den Stadtrand zur „Las Vegas Outlett World“ gefahren. Natürlich zum einkaufen. Endlich fand Joe eine kurze Hose die seinen Ansprüchen genügte. Auch Karle wurde fündig, er erstand Parfum und Schuhe zu einem recht günstigen Preis. Den Abschuss brachte aber Torsten, der war im Kaufrausch. Gürtel, Socken, Mütze, T-Shirts, der konnte einfach alles brauchen.
Nachdem die Einkäufe ausgepackt und alle umgezogen waren, ging es im Hotel in den Garden Grill. Heute gab es erneut Steak. Das Essen war halb so teuer wie gestern, allerdings war das Fleischstück auch nur die Hälfte der gestrigen Portion. Schlecht war es nicht, aber für unseren Geschmack hätte es ein bisschen mehr Medium sein können.
Danach noch mal auf unser Zimmer, um einen Klobesuch zu erledigen, und hinterher mit dem Bus nach Downtown, zum Fremon Street Expirienc. Das war eine überdachte Fußgängerpassage an deren Decke 3 Millionen Lichter alle halbe Stunde eine Lichtshow zeigten. Mit einem widerlichen „Miller Lite“ in der Hand haben wir uns das angeschaut, danach wurde zum Nachspülen noch ein Bacardi-Cola getrunken.
Um Mitternacht fuhren wir mit dem Bus zum Stratosphere Tower zurück. Für 10$ Eintritt konnte man mit dem Aufzug hochfahren und von oben Las Vegas anschauen. Das war fast wie am Flughafen, denn vor dem Aufzug mussten wir durch einen Metalldetektor gehen, ansonsten kam man nicht rein. Der Lift brauchte für die 270 Meter gerade mal 30 Sekunden. Die Aussichtsterrasse befand sich im 108ten Stock, und dort gab es auch einige Fahrattraktionen, welche den ultimativen Nervenkitzel brachten. Ist aber keiner von uns mitgefahren.
Als wir wieder unten waren, unternahmen wir einen größeren Spaziergang zurück zu unserem Hotel, um uns ins Bett zu begeben.

Übrigens haben wir uns heute noch erkundigt wo das Hofbräuhaus in Las Vegas ist. Da wollen wie Morgen nämlich hin zum Weißwurstfrühstück.


 
 27.03.07 17.Tag                          Las Vegas
 
Erst 10.15 Uhr aufgestanden aber wir haben ja jetzt keinen Stress mehr. Joe und Torsten begaben sich nach dem duschen zur „Fahion Show Mall“ um vielleicht noch günstig etwas zu kaufen. Karl blieb derweilen noch im Bett. Die Shopping Mall lag direkt am Strip und daher konnten wir das zu Fuß erledigen. Für Torsten gab es hier nichts zu kaufen aber Joe nahm eine Uhr und ein Hemd mit.
Um 13.00 Uhr waren die beiden zurück im Hotel. Mittlerweile hatte Karle auch ausgeschlafen, und so konnte man sich mit dem Taxi auf den Weg ins Hofbräuhaus machen. Dort gab es tatsächlich deutsche Küche. Das war ein Hochgenuss, Schweinebraten mit Knödel in Biersauce, als Verteiler hinterher Jägermeister und zu allem viel Hefeweizen. Endlich konnte Torsten sein Geburtstagsessen bezahlen.
Gegen Abend noch einen Wurstsalat reingepfiffen, natürlich auch mit Weizen. Nach diesem zünftigen Nachmittag, zu unbekannter Uhrzeit, irgendwie ins Hotel zurückgekommen.
Die Kosten für den heutigen Tag waren allerdings horrend, 360 Dollar im Hofbräuhaus für alles zusammen.
Im Hotel dann noch an so eine Slot Machine gesetzt und 15 Dollar verspielt. Außer ein paar Freispiele hat aber niemand etwas gewonnen. Ebenfalls zu unbekannter Uhrzeit ins Bett gegangen.

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28.03.07   18.Tag       Von Las Vegas nach Puerto Vallarta (Mexiko)
 
Um 9.00 Uhr schrie uns der Wecker heute Morgen förmlich an. Als erstes stand duschen auf dem Plan, denn das war gestern nicht mehr möglich! Beim Zusammenpacken bekamen wir aber ein paar leichtere Probleme, das war gar nicht so einfach. Wir mussten unsere Koffer auf das Gewicht von 23 Kg. drücken und die gekauften Sporttaschen durften auch nicht zu schwer werden.
Um 11.00 Uhr war Abfahrt vom Hotel in Richtung Flugplatz. Als erstes musste unser Mietwagen wieder abgegeben werden. Der Flugplatz war nicht weit entfernt aber unsere Autovermietung war erst nach Nachfragen zu finden, und so brauchte das auch seine Zeit.
Die Autoübergabe war kein Problem und ein Shuttlebus brachte uns gleich darauf an den Terminal, wo die Kofferaufgabe auch reibungslos funktionierte.
Tatsächlich haben diese Idioten von Amis, auf dem Flugplatz im Terminal noch Geldspielautomaten stehen. So und hiermit endet das Tagebuch, denn ab nun geht es nur noch zum Baden, daher wird ab sofort jegliche unnütze Arbeit wie schreiben usw. eingestellt.
**Torsten**