USA Reisebericht: Indianerland- Magic Journey
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USA Reisebericht: Indianerland- Magic Journey
( 37 Stimmen )
Geschrieben von: Koch   

Am 7.September begann diese Reise, die ich Magic Journey nenne, denn die Eindrücke, die sie hinterließ, sind unauslöschlich in mir.

Wir flogen von München aus nach Washington und von dort weiter nach Albuquerque, New Mexiko. Mit dem Mietwagen ging es dann weiter nach Santa Fe', ins Qualitiy Inn.

Am nächsten Morgen, in Santa Fe', hatte ich die erste Begegnung mit Indianern. Es war ein Markt aufgebaut, bei dem alle möglichen Schmuckgegenstände und Ketten angeboten wurden. Eine alte Frau berichtete mir, dass sie diese Teile alle selbst fertigte. Santa Fe' ist eine recht turbulente, touristische Stadt, in der es prächig bemalte Fassden an den Häusern gibt, und einen Marktplatz, an dem es bunt und laut zugeht, und es gibt leckeres mexikanisches Essen.

Tag 2: Der erste Ausflug führte zu TENT ROCK, bizarre, steil nach oben gerichtete Felsformationen, die stolz und majestätisch in der Landschaft stehen. Hier sind wenige Touristen anzutreffen, und der Platz eignet sich sehr gut, um die Verbindung mit dieser heiigen Erde durch ein kurzes Innehalten herzustellen. Heiliges, geliebtes Land der Indianer, die hier so präsent sind. als wäre die Zeit stehen geblieben, wie noch an vielen anderen Stelle der Reise.

Zwischen den einzelnen Stationen der Reise lagen Entfernungen zwischen 200 und 500 km.

Tag 3 und 4: Nun stand die Weiterfahrt zum Nationalpark MESA VERDE in Colorado auf dem Plan.

Schon von weitem konnten wir das Plateau sehen. Eine breite, gut befahrbare Straße führt über 600 Meter hoch in den National-Park, der von Rangern streng bewacht wird. An den Hängen stehen Nadelbäume, insgesamt ist der ganze Nationalpark MESA VERDE dicht bewaldet. Ich sah immer wieder Kojoten, die herumstreifen, auch Dutzende Geier zogen ihre Kreise über den steilen Tälern. Unser Ziel war der Grüne Tafelberg, mit seinen, in den Stein gehauenen Behausungen der ANASAZI, indianischer Ureinwohner. Einige dieser Bauten sind nur über Leitern erreichbar, wie etwa das Cliff Palace, oder das Square Tower House. Ranger begleiteten und führten die Gruppen. An den Felsen huschten kleine Erdhörnchen umher, und fraßen, was manche Touristen ihnen zuwarfen.

Ich stand an einem "Balkon", einer Aussichtplattform, von der aus man das Square Tower House sehen konnte, und das weite, zerklüftete Tal gut überblicken konnte, und war einmal mehr fasziniert und sprachlos. Es war total still, nur die Rufe der Geier waren zu hören. Die Schluchten im Park sind teilweise bis 40 Meter tief. Die Wege im Park sind gut zu begehen, und alle Wege, die über Leitern hoch oder herunter zu klettern sind, sind nur in Begleitung erlaubt und abgesperrt.

 



 
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