1993/94 erfüllten wir uns einen traum .eine reise nach neuseeland und cook island.wir ,das sind meine frau und unser damals fast 9 jahre alter sohn moritz.

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nach ca.25 stunden flug von frankfurt über los angeles kamen wir in auckland an.wir nahmen uns einen mietwagen und befuhren 2wochen lang die nordinsel. es wahr wunderschön .die phantastische landschaft ,das meer und die menschen die wir kennenlernten.geschlafen haben wir immer in hütten auf den campingplätzen ,was um diese zeit sehr günstig war.

danach fuhren wir mit der fähre von wellington durch den marlborosound  und cookstrasse nach picton einer kleinen stadt auf der südinsel.von picton gings nach nelson eine hübsche und sehenswerte kleinstadt.von dort aus ging es am nächsten tag zur golden bay.der strand glänmzt wie gold in der sonne .wir zogen unsere badehosen bzw badeanzug an und sprangen ins wasser .wir hatten das gefühl in gold zu baden. so wie ich von einheimischen gehört habe ist der sand voll von feinem "katzengold"(catgold).

danach fuhren wir weiter über westport und greymouth ,an der wilden vom winde zerklüftezten westküste nach süden richtung mount cook.unterwegs kamen wir am bullerriver an wunderschönen spiegelseen vorbei zu den pancake rocks,das sind flache felsen übereinandergeschichtet wie pfannkuchen.

unterwegs kamen wir auch an einer goldmine vorbei.

der besitzer erzählte uns das die goldenen zeiten des goldrausches vorbei seien und das er der einzige übriggebliebene von einmal bis zu 500 goldsuchern sei.erzeigte uns dann auch einen halben goldbarren im wet von ungefähr 3000 euro. als ich ihn fragte wie lange er dafür gebraucht hätte diese menge gold zu finden winkte er nur ab und meinte "6 month for the fucking gold". seine hände waren vom quecksilber auch schon ganz schön angefressen.


 

weiter gings zum mount cook wo wir auf einem campingplatz übernachteten .am abend trafen wir in einer gemütlichen hütte viele wanderer und leute die wie wir einen helikoptewrflu zum franz josef gletscher gebucht hatten. am nächsten morgen dann die entäuschung .es regnete heftig ,und es war sehr nebelig so das der helikopter nicht starten konnte.

wir machten dann noch eine wanderung am strand,bevor wir dann über den haast pass richtung queenstown unterwegs waren.

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als wir so 45 km von queenstown entfernt waren kamen wir an eine abzweigung.dort stand 25 km nach queenstown.es war eine schotterpiste und für wohnmobile verboten.da wir einen pkw hatten war ja alles klar.am anfang war die strecke stark hügelig und wir kamen trotz starkem regen gut voran.der regen wurde immer heftiger und man konnte immer weniger von der strecke sehen.nach gut der halben strecke ,die piste war schon ziemlich nass unmd schmierig ging es plötzlich steil bergab.meine frau war am steuer (weil sie die bessere autofahrerin von uns beiden ist)fuhr mitten auf der piste .das wasser floss bald wie ein reissender sturzbach den berg hinunter.und meine frau konnte nur noch schrittempo fahren.dann kam auf einmal noch gegenverkehr und sie musste bis zum äusserenm rand ausweichen(linksverkehr)und wir standen knapp vor dem abgrund.wir zählten jeden meter als plötzlich vor uns ein teil der piste abrutschte.wir mussten daraufhin die stelle die nur noch halb so breit war vorsichtig passieren.umdrehen ging nicht,nur die hoffnung das die piste bald zu ende war und wir wieder auf die strasse kamen.nach einer schlammlawine von oben und noch einem erdrutsch gelangten wir endlich auf die strasse.unterwegs nach queenstown sahen wir noch bäche die zu reissenden flüssen wurden .

endlich in queenstown angekommen haben wir eine schöne hütte auf einem campingplatz oberhalb der stadt gefunden und uns nach dem essen und ein paar "steinlager bier "natürlich nur meine frau und ich haben ein paar bier getrunken) uns erstmal von dem erlebten erholt.als wir am nächsten morgen aus dem fenster sahen war schönster sonnenschein. unten in queenstown glänzte der lakewakatipu im sonnenschein und die bergspitzen ware alle schneeweiss.es war ein herrlicher anblick.


 

da queenstown ja auch die abenteuer stadt ist wollten wir auch was unternehmen.doch durch das unwetter am vortag fanden viele attraktionen nicht statt.so beschlossen wir erstmal ca.60 km an die ostküste nach dunedin zu fahren.unterwegs sahen wir noch viele reissenden flüsse und auch ertrunkene schafe und an den strassen waren auch noch einige aufräumarbeiten.oft waren sie nur einspurig zu befahren da noch felsbrocken auf den strassen lagen oder einfach die hälfte der strasse fehlte.

dunedin auf der ostseite der südinsel gelegen hat ca 120000 tausend einwohner .man denkt wirklich man sei in schottland .im touristoffice gab man uns den tipp wir könnten auf einer farm gelbaugenpinguine beobachten.

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ein guide wanderte mit uns durch angelegte gräben am meer zu den nestern der gelbaugenpinguine.dienester sehen aus wie getreidegarben .davor standen die männchen und die jungen.sie warteten das die weibchen aus dem meerzurückkommen un futter mitbrachten. nach einiger zeit watschelten sie dann auch aus dem meer mit futter für ihre männchen und jungen..zurück in queenstown an heiligabend bei schönstem sonnenschein und über 20 grad fuhren wir nach arrowtown din kleines dorf wo man gold waschen kann ,was wir auch fleissig im eiskalten wasser taten.ausser ein paar kleinekörner haben wir nichts gefunden.von da aus fuhren wir zum shotover river und schauten aus sicherer entfernung (ich bin nicht schwindelfrei) beim bungeejumping zu.dann buchten wir eine fahrt mit dem jetboat.die boote sind bis zu 70kmh schnell und der motor befindet sich nicht im wasser .man wird festgemacht wie in der achterbahn und dann gehts los.auf felsen und auf sandbänke zu und kurz vorher abgedreht.das war ein riesenspass.am abend waren wir schön essen in einer brauereigaststätte .das essen war sehr gut und später sassen wir noch mit dem chef zusammen beim biertrinken .wir tranken "stoni bier" er erklärte mir das der echte kiwi zum steinlager bier,das aus neuseeland kommt stoni sagt.am 1,weihnachtsfeiertag bei wunderschönem wetter fuhren wir mit der seilbahn einen berg hiauf von wo aus man eine wunderschöne aussicht hatte und schauten auch den drachenflieger zu. man kann von dort tandemflüge buchen.eigentlich wollten wir am nächsten tag weiterfahren ,da erfuhr ich im touristoffice dass aufr dem shotoverriver doch rafting stattfinden sollte.ich buchte gleich für den nachmittag .meine frau und mein sohn buchten eine fahrt mit einem dampfschiff.mit zwei kleinbussen hintendran 4 schlauchboote fuhren wir auf einer piste knapp am abgrund mir wurde richtig mulmig als dann noch der hänger in dem bus in dem ich mitsass wegrutschteund halb am abhang hing und der kleinbus auch ein wenig schräg stand.am fluss angekommen zogen wir neoprenanzüge an und bekamen schwimmwesten und ein paddel.dann wurden wireingewiesen wie man sich verhalten soll wenn man über bord geht .dreimal wurden wiraus dem boot geschmissen. bei der übung klappte es ziemlich gut.das wasser war durch den vielen regen noch ziemlich hoch und sehr unruhig,so dass die kiwi bootsführer ihre schwierigkeiten hatten.sie wetten immer wenn jemand auseinem boot herausfällt muss derjenige bootsführer eine runde bezahlen.an diesem tag blieb aber keiner verschont.die boote kenterten alle mindestens einmal wir flogen alle ins wasser und keiner hielt sich an die regeln.


jeder versuchte so schnell wies geht wieder ins boot zu kommen ,was meistens nur an ruhigen stellen klappte,ich glaube ,das jederein paar blaue flecken hatte.zudem gingen auch noch ein paar paddel verloren.nach ungefähr zwei aufregenden stunden nach rasanter fahrt kamein tunnel .er wurde von einem goldgräber gegraben .er soll sein ganzes vermögen dabei verloren haben weiler nichts gefunden hat.da das wasser ziemlich hochstand und der tunnel sehr eng war mussten wir uns richtig ducken undden paddel einziehen ,weil kein platz war.ich zog mein paddel zu spät zurück und hatte nur noch ein kleines stück in der hand.als wir ausdem tunnel herausschossen kam die nächste überaschung.da war ein wasserfall 8.10 meterhoch. wir wurden alle aus dem boot herauskatapultiert und landetem in ruhigem wasser.nach dem schreck wateten wir alle aus dem wasser.alle? nein ,eine etwas fülligere amerikanerin trieb auf dem bauch schwimmend im wasser.wir zogen sie mitein paarmann heraus wo sie zum glück bald wieder zu sich kam.anschliessen ließen wir den doch abenteuerlichen tag (meinefrau und mein sohn kamen auch dazu)beim grillen und einigen bierchen ausklingen.

 

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am nächsten tag fuhren wir noch an den milford sound .auf dem weg dorthin war ein naturtunnel .alswirhineinfuhren sahen wir aufeimal nichts mehr .meine frau meinte sie könne nicht weiterfahrenda sie nichts mehr sehe .ich sah auch nur dunkelheit ,bis unser sohn meinte wir müssten halt mal die sonnenbrille abnehmen.der milford souns ist ein sehr beeindruckender fjordmit herrlichen wasser fällen.man kann auch seehunde sehen und muss besonders auf die keas achten die grünen papageien machen sich gerne an autos zu schaffen. besonders am scheibenwischer.am nächsten tag fuhren wir richtung christchuch der grössten stadt der südinsel(ca.330000einwohner).wir machten stopp in kaikura wo wir whalewatching machen wollten.in der ganzen stadt waren die menschen am aufräumen .eie risige schlammlawine hat die stadt ziemlich verwüstet.

aber auf dem campingplatz konnten wir gut übernachten.da kaikura berühmt für seine langusten ist haben wir uns gleich zwei gekauft und abends genüsslich vertilgt.wir wollten auch zum whalewatching doch man sagte uns das alles schon ausgebucht sei und wir nur noch stand by machen könnten.morgens um 6 uhr waren wir bei den booten und hatten glück ,dass wir gleich mitfahren konnten.die führungen machen nur maoris und dann nur eine begrenzte anzahl.wir sahen viele delphine die ums boot schwammen und insgesamt 6 pottwale die bis 20 meter lang wwerden können.es war schon beeindruckend wenn die wale bliesen und wenn sie abtauchten die groosse schwanzflosse aufdas wasser klatschte.am nächsten tag fuhren wir nach christchurch.


von dort fuhren wir noch auf einer sehenswerten strecke auf der halbinsel banks peninsula nachz akaroa ein fischerort.zurück auf dem platz vor dert kathedrale von christchurch stand auf dem marktplatz der whistler ein etwas durchgeknallter professor wie mir die leute erzählten im zaubererkostüm .er erklärte den menschen wie man die welt verbessert.es gab postkarten t-shirts und alles möglich von ihm .eben ein richtiges orginal.das was in richtig bekannt machte waren post-und weltkarten ddie umgekehrt waren so das neuseeland ganz im norden abgebildet war und darunter stand"NEVER DOWN UNDER".

 

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am abend gingen wir gut essen und feierten dann mit livemusik ins neue jahr hinein.am 1.januar gings dann mit dem flieger nach auckland von da aus nach rarotonga auf cook island.als wir in rarotonga ankamen sind wir über die datumsgrenze geflogen und kamen so gegen 23uhr im vorjahr an nach dem wir mit ukelele und blumenkette begrüsst worden sind fuhren wir in unser gästehaus wo wir mit sekt nochmals neujahr feierten.

wir,meine frau und ich haben bis heute schon einiges in allen kontinenten gesehen(ausser antarktis ) aber nach neuseeland(aotearoa-das land der weissen wolke)wollen wir unbedingt wieder hin .dann heisst es wieder haere .ma -herzlich willkommen.neuseeland hat für uns alles was man sich wünscht meer,berge,südländisch,exotik, alpen was will man mehr.

matias schurer