Der Urlaub

Es war Dezember, es war nass und kalt und meine Gelenke schmerzten wieder einmal fürchterlich, aber es hatte Jahre gedauert bis endlich ein Arzt auf die Idee kam mich auf Rheuma zu testen. Aber das konnte mir die Freude und die Erregung vor meinem ersten Flug nicht nehmen. Ich war gerade 29 Jahre alt geworden und sollte nun meinen ersten Flug erleben. Es war Anfang Dezember als es endlich los ging.
Wir flogen von Zürich über Lissabon und übernachteten dort in einem kleinen Hotel.
Lissabon war herrlich, die Temperaturen um einiges wärmer als in der Schweiz und in Deutschland und die Sonne schien.
Wir genossen den Abend bei einem guten Essen und flogen am nächsten Morgen entspannt weiter nach Caracas.
Nach etwa 10 Stunden war es dann endlich soweit. Der Anflug auf den Flughafen Maiquetia, Caracas wurde im Lautsprecher angekündigt.

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Ich sah aus dem Fenster und konnte in der Abendsonne Venezuelas zum ersten Mal die steile Küste sehen.Wir flogen ganz tief über einige Varios nahe dem Flughafen, so tief dass man den Menschen fast in die Kochtöpfe ihrer armseligen Wellblechhütten schauen konnte.
Aber dann kam das Flugzeug auch schon zum stehen und endlich konnten wir aussteigen.
Wir kamen problemlos durch die Kontrolle für Extrangeros, und dann,- endlich - nachdem wir unser Gepäck vom Band geholt hatten verließen wir das Gebäude des Flughafens.
Die Tür öffnete sich und die feuchte tropische Luft schlug mir entgegen. Im Abendrot der Sonne atmete ich tief durch und im selben Moment hatte ich mich auch schon in dieses Land verliebt.



Aber wir hatten nicht viel Zeit um diese Stimmung zu genießen, denn wir mussten noch ein nationales Flugzeug auf die Insel bekommen sonst würden wir die Nacht in einem Hotel in der nähe von Maiquetia verbringen. Eilig setzten wir den Weg zu Fuß zum nationalen Teil des Flughafens fort, und nach kurzer Zeit hatten wir schon ein Ticket in der Tasche. Zu dieser Zeit war fliegen innerhalb von Venezuela noch fast wie Bahnfahrten bei in Europa.
Der Flug nach Margarita dauerte nur etwa 40 Minuten und so schafftenwir es noch problemlos einen Jeep zu mieten und uns auf den Weg nach Juan Griego zu machen ,wo wir geplant hatten ein Apartment zu mieten für die Dauer des Aufenthalts .Sechs Wochen Karibik, ich war glücklich
Und so machten wir es auch, alles klappte reibungslos.
Die nächsten Tage waren unglaublich aufregend , kein Vergleich zum Meer in Frankreich oder Italien. Wir erkundeten die Insel gemeinsam, oder besser, Dani zeigte mir die Orte die er schon kannte.Die Laguna de la Restinga, ein Mangrovensumpf mit vielen Vogelarten und Pflanzen, In der Nähe gibt es ein Meeresmuseum, wo man auch viele lebendige Meeresbewohner bestaunen kann.

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Die vielen fortin, kleine Burgen, das Castillo de la Santa Rosa in der Hauptsadt Asuncon. Es waren herrliche Tage und Nächte, wir feierten Weihnachten und Silvester in einem Lokal das er von seiner letzten Reise kannte und es war wunderschön.
Silvester - und die Frage der fragen
Am Silvesterabend lernte ich dann noch was es heißt mit einem Venezolano Merengue zu Tanzen. Bedufo, was soviel wie Gnom oder Zwerg bedeutet, forderte mich zum Tanzen auf. Er trug seinen Namen zu Recht, denn er reichte mir gerade mal bis zum Kinn. Da ich selbst keine Riesin bin , ist klar was ich meine. Ich wollte aber nicht unhöflich sein und ging mit Bedufo auf die Tanzfläche. Angekommen, riss er mich mit einer gekonnten Bewegung an sich und los ging´s zum heißen Merengue-Rhythmus. Heiß wurde mir auch , denn er rieb sich schwungvoll mit seinem besten Stück an meinen Beinen und ich bekam einen roten Kopf und brüllte spaßeshalber nach Dani um Hilfe. Das ganze löste einiges Gelächter aus, und ich verzog mich schnellst möglich, nachdem die Musik endete. Trotz allem war es ein tolles Fest mit viel Polarcita und Cacique. Wir waren ausschließlich mit Venezolanern zusammen und die paar Worte Spanisch die sie in meinem Kurs gelernt hatte, ließen uns schnell Kontakt knüpfen.



Dani stellte mir nach etwa einer Woche die Frage, die alles entscheiden würde! Und ich antwortete ohne zu zögern mit ja!
Nein es war nicht die Frage auf die viele Frauen warten. Es war die Frage ob ich nach Venezuela auswandern wolle und spontan sagte ich ja. So war es nach einer Woche beschlossene Sache, und wir machten uns sofort auf die Suche nach einem passenden Haus für unser Vorhaben.

 

Auf der Suche nach einem Haus
1991 gab es noch nicht viele Deutsche auf der Insel ( beziehungsweise wir trafen keine ) und so machten wir sich ganz allein mit dem Auto auf den Weg und sahen uns einfach ein paar Häuser an denen wir gerade vorbei fuhren.
Bei einer der Touren kamen wir etwas außerhalb von Juan Griego an einem riesigen Grundstück vorbei auf dem ein Haupthaus und einige kleine Häuschen zu sehen waren. Es gab ein Schild Artesania se vende,
Kunstgegenstände und Souvenirs zu verkaufen. Wir hielten an und sahen uns in dem kleinen Laden um.
Man konnte auch das Haupthaus zum Teil besichtigen und es gefiel mir so gut, dass wir uns entschlossen nach dem Besitzer zu fragen. Senor Pepe, ein rundlicher kleiner Spanier, der schon in den 50er Jahren nach Venezuela gekommen war, empfing uns auch tatsächlich und ich stotterte die Frage ob das Grundstück zu verkaufen sei ,zusammen. Pepe legte den Kopf ein wenig zur Seite und lächelte. Mir brach schon fast der Angstschweiß aus, denn ich erwartete, dass er uns laut schimpfend vom Hof jagen würde.

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Aber nichts geschah, immer noch lächelnd sagte er nur:” Si, es possible”
Ja es ist möglich, und dann redete er mit einer Geschwindigkeit auf mich ein, so dass ich kein Wort mehr verstand.
Als er das bemerkte, lächelte er nochmals und wollte wissen ob ich Englisch könne. Ja, das kann ich” antwortete ich ihm. “Dann kommt morgen wieder, mein Neffe spricht Englisch” Und so zogen wir erstaunt und erleichtert von dannen und hatten einen schönen Abend mit Lomito und Merengue.



Am nächsten morgen , nach ein paar Café con leche waren wir auf dem Weg nach Taguantar um zu hören was Senor Pepe zu sagen hatte. Er und Sein Neffe warteten schon gemütlich in der offenen Küche die dem Haupthaus angeschlossen und im typischen Kolonialstil gebaut war, wie alle Häuser auf dem riesigen Grundstück . Nach einer freundlichen Begrüßung erklärte er , zu unserem Bedauern, dass das Anwesen umgerechnet 150.000 Franken kosten würde.

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Autsch, unsere langen enttäuschten Gesichter ließen Pepe verständnisvoll lächeln. “Muy, caro para gente jovenes, si?” ja, in der Tat, doch etwas zu teuer . Pepe ,der schon damit gerechnet hatte, fragte gleich: ”Quieren ver otra casa, mas barrata! Oh, ja, kleiner und billiger, juhu, er war nicht böse und wir beiden glücklich.
Und wieder am nächsten Tag verabredeten wir uns ,um das Haus in El Tirano anzuschauen.
Wir verließen nach freundlichem Händeschütteln und mehr als einem “Muchas gracias” ein wenig enttäuscht aber trotz allem voller Vorfreude auf das andere Haus, das traumhafte Taguantar.



Wer heute auf der neuen Strasse aus Juan Griego hinaus fährt sollte unbedingt eine kleine Pause einlegen und sich dieses außergewöhnliche Bauwerk eines ganzen Lebens ansehen. Es wäre schade gewesen, wenn wir es damals hätten kaufen können. So etwas Traumhaftes hätten wir nie geschaffen. Ein kleines Dorf ist daraus geworden, und vergessen Sie nicht sich dort ein Andenken zu kaufen ! Es lohnt sich.
Aber am nächsten Tag ging dann auch unser Traum in Erfüllung, wenn auch ein paar Nummern kleiner. Zuerst dachte ich nur, “Oh Gott, wo sind wir denn jetzt gelandet. Es war um die Mittagzeit und das Dorf schien völlig ausgestorben. Fassaden ,nichts als geschlossene Türen und Fenster, so hoch dass man mit dem Pferd hätte durchreiten können ohne abzusteigen.
Vor einer unscheinbaren weißen Fassade mit blauen Fensterläden und einer blauen Holztür war die Fahrt zu Ende.Wir stiegen aus und Pepe öffnete die Tür.

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Kühl und dämmrig war es beim Eintreten. Doch dann standen wir im schönsten Innenhof den ich je gesehen hatte. Kolonialstil, jetzt wusste ich was das hieß. Tropische Pflanzen, ein überdachter Säulengang, antike Möbel, Lampen, Bilder, überwältigend.
In diesem Moment war meine Entscheidung gefallen, das sollte die Pension werden. Genau richtig zum Anfangen. Vier Gästezimmer, genug Bäder ,Platz für eine karibische Bar wie ich es mir wünschte, eine riesige Küche und 2 Zimmer zur privaten Nutzung .



Der Preis - ja , 50.000 Franken . Wir vier standen da, grinsten uns zufrieden an, und mit Handschlag war der Kauf besiegelt.
Nun , nicht ganz. Ein paar Tage später wurde die Hälfte anbezahlt, und eine Option de compra unterschrieben. Das bedeutet die Restsumme muss zu einem festgelegten Datum bezahlt werden, sonst verliert man sein Geld und der Besitzer bleibt der Alte.Es gibt auf der Insel ein paar Spezialisten, die treiben ihr Unwesen indem sie unwissende Landsleute, also Gringos auf diese Art immer schön betrügen .

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Mit Absicht, indem sie irgendwie die Leute mit dem Datum austricksen.
Zum Glück war Pepe Spanier und es lag nie in seiner Absicht uns zu betrügen. Im Gegenteil. Er half wo es ging, und seine Telefonleitung verkaufte er später auch noch. Telefon davon wird später noch die Rede sein.
Wir hatten es also geschafft .innerhalb von ein paar Wochen ein Haus zu finden und es auch gleich noch zu kaufen. Nun ja nicht das Ganze, aber zumindest das Halbe. Wenn heute jemand sagt, so etwas machen zu wollen, dann würde ich Hilfe, was für ein Idiot schreien.
Aber wir hatten Glück und konnten unseren Urlaub danach noch so richtig genießen .Die Strände in der Umgebung galt es nun endlich zu erkunden .

 

 


Playa Caribe ein herrlicher Strand mit tollen Wellen für Surfer, und Playa la galera eine herrliche Bucht in der später immer unsereTouren mit dem Boot und Wasserski stattfanden .
Für mich war es ein Traum, die gleichmäßige Wärme rund um die Uhr, die Palmen und die endlosen Stände.
Wir ließen uns also ein paar Tage die Sonne auf den Bauch scheinen, aber es wurde mir doch schnell zu langweilig nur am Strand herum zu liegen.

 

Mein erster Ritt auf Margarita
Eines Morgens versuchte ich der Vermieterin klar zu machen, dass ich gerne mal Reiten würde. Das löste einige Verwirrung aus, denn 1991 war es auf der Insel nicht üblich, dass Frauen reiten. Aber nach einiger Aufregung versprach Negro, ihr Mann, einem Freund Bescheid zu sagen er solle mit seinem Pferd vorbei kommen.
Zwei Tage später klapperten draußen auf dem Parkplatz Pferdehufe. Jopo , Negros Freund war tatsächlich mit seiner Stute auf den Hof geritten und gab mir zu verstehen, ich könne jetzt reiten.
Ich konnte es kaum fassen.
In Windeseile hatte sich die Neuigkeit von der verrückten Gringa herum gesprochen und eine ansehnliche Menschenmenge hatte sich angesammelt.

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Währenddessen stürzte ich mich in Jeans und Segelschuhe und nach ein paar Anweisungen auf Spanisch, von denen ich die Hälfte sowieso nicht verstanden hatte, Ritt ich allein und von einem Jeep gefolgt vom Hof Richtung Playa Caribe. Auf der langen Geraden, die damals an einer stinkenden Müllhalde vorbeiführte, galoppierte ich mit Volldampf davon.
Am Strand angekommen, hatte ich den Respekt und bald darauf die Freundschaft von Jopo gewonnen ,die Jungs waren begeistert von der reitenden Gringa. Später machte ich noch oft Geschäfte mit Jopo, wenn es um Pferde ging.



Danach verbrachten wir wieder ein paar Tage mit Strand, Polar, Rum, viel mit dem Auto fahren, denn bei einem Preis von zwei oder drei Pfennig pro Liter musste man das ausnutzen.Auch heute noch sind die Preise nicht viel gestiegen , für einen Euro zwanzig füllt man locker den Tank eines alten Chevy´s. Chavez sorgt dafür daß die Benzinpreise so niedrig bleiben , denn sonst würde es im Land zu Demonstrationen kommen, wenn die Menschen nicht mehr Bus oder Por-Puesto fahren könnten .

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Wir fuhren also einmal auf die “reiche” Seite der Insel, zum Playa el Agua, und dort gab es eine Menge Reisebüros , die Touren innerhalb von Venezuela anboten. Auf einem Bild sahen wir einen Wasserfall, Salto Angel, und eine Tour nach Kavak in der Gran Sabana. 100 $ pro Kopf, o.k. einmal im Leben sollte man sich das schon gönnen!

 

 


Ausflug zum Salto Angel
Am nächsten Morgen ging es um vier Uhr los zum Flughafen. Wir flogen von Margarita nach Ciudad Bolivar (Bolivar, dem Befreier begegnet man überall! Bolivares , das Geld, Plaza Bolivar ,selbst im kleinsten Dorf zu finden!)
Also in Ciudad Bolivar hieß es umsteigen in ein kleines Flugzeug der Marke Dornier, aus Friedrichshafen am Bodensee. Ziemlich alte Maschine, und wir sahen uns grinsend an. Aber die gute alte Dame brachte uns trotz einigem Holpern unbeschadet hin und wieder zurück.
Der Flug führte über weite Strecken Venezuelas und von oben konnte man die unbeschreibliche Weite dieses Landes erahnen.
Wir überflogen den Guristausee, das größte Wasser Reservoir und Stromerzeuger Venezuelas. Die weiten Steppen, die Llanos die kein Ende zu nehmen schienen . Wie lange wirflogen, wusste ich danach nicht mehr genau, aber irgendwann landeten wir auf einer Naturpiste irgendwo in der Wildnis. Atemberaubend waren die Tafelberge in der Ferne und ich bekam das Gefühl als müsste jeden Augenblick ein Dinosaurier auftauchen.
Es gab ein Camp nur für Touristen erbaut, und Indios machten eine Show für die Touristen und grinsten heimlich zu uns herüber . Dann ging es auf einen längeren Fußmarsch.

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Es gab unzählige kleine Wasserfälle und einen Flusslauf dem wir folgten. Rauchen und Getränke mitnehmen war strengstens verboten, damit aus diesem Naturdenkmal keine Müllhalde würde. In der Nähe gab es ein Dorf in dem die Indios wohnten, aber war für Touristen nicht erlaubt es zu besuchen.

Allerdings wurden die Indios kostenlos zum Beispiel nach Ciudad Bolivar ins Krankenhaus geflogen wenn es nötig war. Auf dem Rückflug war eine Mutter mit ihrem kranken Kind in der Maschine. Dass Venezuela seine Urbevölkerung schützt, beeindruckte mich sehr, denn in vielen anderen Ländern ist ja das Gegenteil der Fall!
Auf dem Rückflug umflogen wir den Tafelberg mit dem Angelfall und es war ein großartiges Erlebnis das ich nie vergessen werde.
Müde, erschöpft aber völlig begeistert kehrten wir am Abend in unser Apartment zurück.

 

 


Heimreise
Die letzten Tage verbrachten wir gemütlich am Strand bevor es wieder zurück ging.
Auf dem Flughafen Caracas herrschte zu unserem Erstaunen großer Aufruhr. Überall war Guardia Nacional, Militär. Wir wurden bei der Kontrolle durch den Zoll bis ins kleinste inspiziert. Überall blickten wir in die Läufe von Maschinenpistolen. Irgendwo schnappte ich dann auf , dass die USA den Irak bombardiert hatten. So mussten wir jedes noch so kleine Messerchen abgeben. Vor uns regte sich einer unserer Landsleute ganz schrecklich über die “unverschämte Behandlung” , wie er es nannte, auf. Wir für ihren Teil war froh über die gründliche Kontrolle, denn wer geht schon gern in die Luft, wenn er nur in Einzelteilen wieder runter kommt.So verlief der Flug erst mal mit lustigem Beisammen sein, gutem Wein, und ganz gemütlich bis nach Porto. Denn bei der Tap war es damals immer sehr lustig in den Flugzeugen.
Aber , wie könnte es anders sein, das war noch nicht das Ende unserer Reise.
Müde und träge wie wir waren, saßen swir nach der Landung im Flugzeug und warteten darauf ,dass es weiterging.
Eine Stewardess kam zu unseren Plätzen , fragte verwundert warum sie besetzt seien.

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“Nein nein , kein Problem , die anderen Herrschaften können woanders sitzen”.
Also blieben wir sitzen und flogen wieder in den Süden Portugals, nach Lissabon. Das Gepäck war derweil allein auf dem Flug nach Zürich
Was aber nichts daran änderte dass wir Mitte Januar in kurzen Ärmeln und ohne Gepäck in Lissabon fest saßen.
Wir trafen einen netten jungen Mann und beschlossen zu dritt auf der großen Plaza ein paar Gläschen von dem guten Portugieser zu trinken. In der Sonne und nach ein paar Glas war es auch nicht mehr so kalt.



Am nächsten Tag schafften wir es dann doch noch nach Zürich, und so endete die erste große Reise meines Lebens.
Die letzte würde es ja nicht bleiben , soviel war klar.
Unser Gepäck war indessen allein nach Zürich gelogen und löste auf dem Flughafen eine mittelschwere Krise aus. Denn allzu häufig kommt es nicht vor ,dass so viele Gepäckstücke allein auf dem Gepäckband liegen und immer wieder die Runde machen.
Der Freund und Kompagnon von Dani erkannte dann zum Glück unsere Koffer und meldete ihren Verlust bei der Flughafenpolizei. Inzwischen hatten wir es auch geschafft, in Zürich Bescheid zu geben was passiert war . Und so konnten wir am nächsten Tag ohne Probleme das Gepäck abholen und nach Hause fahren.

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Im gleichen Jahr reiste ich dann noch zweimal nach Venezuela. Da erste mal allein , um die zweite Hälfte unseres Hauses zu bezahlen. Das zweite mal mit schwerem Gepäck und one -way Ticket in ein neues Leben in Venezuela .
Forsetzung folgt....