Nach Costa Rica reisen und Regenwald erleben

Tropische Regenschauer und viel Sonnenschein sorgen für eine üppige und vielfältige Vegetation in Costa Rica – der „reichen Küste“.

Eingerahmt von Pazifik und Karibik liegt der wohlhabendste Staat Zentralamerikas. Mit konstant warmen Temperaturen, einer geringen Fläche die kaum größer ist als die Schweiz und einer äußerst abwechslungsreichen Landschaft ist Costa Rica das ideale Reiseland.

Knapp 2 Stunden von von San José der Hauptstadt entfernt befinden sich die weltberühmten Nebelwaldreservate Monte Verde und Santa Elena. Sie sind bekannt für ihren außerordentlichen Artenreichtum.

Die sogenannten „grünen Berge“ beherbergen rund 2500 Pflanzen- und 400 Vogelarten, darunter den äußerst seltenen und sagenhaft schönen Göttervogel der Mayas, den Quetzal. Weiterhin gibt es über 100 Säugetier- und 120 Reptilienarten zu entdecken.

In den Nebelwäldern von Monteverde gibt es eine große Auswahl an Gärten, Parks und Reservaten die man selbständig erwandern kann, oder man lässt sich von einem einheimischen Guide durch die wunderschöne Natur führen.

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Geheimnisvolle Dschungelpfade führen immer wieder zu herrlichen Aussichtspunkten. Monte Verde liegt auf einer Höhe von gut Eintausend Höhenmetern und bietet ein exzellentes Klima für ausgedehnte Exkursionen. Mit einem Viertel der Landesfläche hat Costa Rica mehr Raum unter Naturschutz gestellt als irgendein Land in Europa. Die weltweite Tendenz zur Abholzung der Regenwälder konnte nicht nur gestoppt werden. In vielen Landesteilen wird sogar wieder aufgeforstet.

Ein 3-tägiger Aufenthalt im über 10 000 ha großen Monterverde Reservat ist nur zu empfehlen und somit hat man genügend Zeit in aller Ruhe, allein oder in der Gruppe die weltberühmten Nebelwälder zu erforschen. Ein kleines Fernglas im Reisegepäck lohnt sich in jedem Fall, aber oft lassen sich die Tiere auch hautnah beobachten.

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Eine naturkundliche Führung eines einheimischen Guides, der sie gerne mit großer Sachkenntnis in die Geheimnisse des Nebelwaldes einweihen wird, lohnt sich in jedem Fall, denn meist übersieht man die kleinen aber durchaus faszinierendsten Bewohner dieser geheimnisvollen Wälder.

Blattschneideameisen sind erstaunliche Insekten, die auf langen regelrecht ausgetretenen Ameisenstraßen Blattteile, die meist ein vielfaches der eigenen Körpergröße und des Gewichts betragen, in ihren Bau transportieren. Durch diese wandernden „Blätter“ lassen sie sich sehr einfach erspähen und nah beobachten. Dagegen die paradiesische Vogelwelt Costa Ricas hält sich gern im Dickicht versteckt und ist nur schwer hervorzulocken. Aber allein der Klang des Dschungels ist schon ein Erlebnis.

Den tropischen Nebelwald einmal aus der Vogelperspektive erleben, kann man auf einem atemberaubenden Skywalk. Mehr als ein Dutzend Hängebrücken von sechs Metern bis zu zweihundert Metern Länge erheben sich über den Wipfeln der Urwaldriesen. Obwohl man auf über

40 Metern Höhe auf Entdeckungstour gehen, kann man sich vollkommen sicher fühlen. Die Brücken sind so stark gespannt, das sie kaum schwanken. Auf der gut eineinhalbstündigen Baumwipfelwanderung erlebt man herrliche Einblicke in Monteverdes Schatzkammer voll seltener Flora und Fauna.

Wer nach dem Skywalk noch höher hinaus möchte und schwindelfrei ist, auf denjenigen wartet ein ganz besonderes und luftiges Vergnügen - Canopy.


Bestens gesichert und unter Anleitung erfahrener Guides, schwebt man an einem Stahlseil hoch über den Urwaldschluchten. Bis zu 70 Meter über dem Erdboden und über mehrere Kilometer verläuft der Parcours durch 19 Abschnitte. Das Herz schlägt vor dem Absprung bis zum Hals, Canopy wird zum unvergesslichen Erlebnis.

Rund 1400 Schmetterlingsarten sind in Costa Rica heimisch. Das sind mindestens 10% aller weltweit vorkommenden Arten. Manche Falter haben eine Spannweite von 20 Zentimetern. Die Schönsten unter ihnen kann man mit etwas Glück auf einem der zahlreichen Wanderwege im tropischen Nebelwald beobachten.

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Wahre Flugkünstler und nur schwer zu sehen, sind die nur wenige Zentimeter großen Colibris. 200mal in der Sekunde bewegen sie ihre Flügel auf und ab. Ähnlich einem Hubschrauber können sie so in der Luft stehenbleiben. Ihre schnellen Flugmanöver kann man am besten in einem Colibrigarten bestaunen und fotografieren.

Mit einem Mini Reisebus geht es weiter in die Provinz Guanacaste. Dort liegt landschaftlich reizvoll der größte See Costa Ricas, der Lago Arenal. Mit seinen 80 km² Ausdehnung bildet er heute die wichtigste Energiequelle des Landes, die Strom bis nach Nicaragua und Honduras liefert. Auch die trockene Region Guanacaste profitiert vom Arenal See.

Bedingt durch das milde Klima auf 538m Höhe ist es auch heute ein beliebtes Erholungsgebiet für Costa Ricas Einwohner. Entlang der Uferstraße kann man den malerisch anmutenden See, eingefaßt von smaragdgrünen Bergen entdecken. Unweit vom See entfernt, kündigt sich mit Donnergrollen einer der aktivsten Vulkane der Welt an, der Vulkan Arenal. Bis zu seiner Erstbesteigung im Jahre 1937 wusste man nicht einmal vom vulkanischen Ursprung dieses etwa 1635m hohen Berges, der damals noch völlig überwachsen war.

Am Abend sollte man sich ein Besuch in einem der bekannten Thermalbäder unweit des Vulkans nicht entgehen lassen. Das Wasser wird unterirdisch von Lavaströmen aufgeheizt und hat eine Temperatur von 30-70 Grad Celsius. Direkt aus der Poolanlage heraus, hat man einen fantastischen Blick auf die feurigen Eruptionen. Man kann entspannt schwimmen, einen Cocktail genießen und dabei aus sicherer Entfernung auf ein glühendes Naturspektakel blicken.

Über abenteuerliche für Costa Rica typische Brücken geht es weiter in Richtung Nordwesten. Rund 200 km von San José entfernt, an der Grenze zu Nicaragua liegt eines der bedeutendsten Feucht- und Sumpfgebiete Mittelamerikas, das Naturschutzgebiet Cano Negro.

Das knapp 10 000 ha große Feuchtgebiet befindet sich rund 20km südlich des großen Nicaragua Sees und umfasst unzählige Wasserarme und Sumpfregionen, die besonders in den Monaten März und April als Zwischenstation für viele Zugvögel dienen. Hier findet man Pflanzen und Tiere, die in anderen Teilen des Landes nicht vorkommen.


 

Los Chiles, der einzige Ort in unmittelbarer Nähe bildet den Ausgangspunkt für Bootstouren, die entlang des Rio Frio bis hin zum Grenzstein von Nicaragua führen.

Auf solch einer Tour hat man mit etwas Glück die Gelegenheit über 300 Vogelarten oder die hier lebenden Säugetiere wie Puma, Ozelot und Faultier zu beobachten. Mit einem Fernglas ausgestattet und einem einheimischen Bootsführer und Guide geleitet, lassen die Tiere hier nicht lange auf sich warten.

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Der Silberreiher, oder auch Königsreiher, wie er im Spanischen genannt wird, ist ein eher schweigsamer Vogel, der hauptsächlich durch seine Größe von bis zu 1m und einer Spannweite von 1,40m auffällt. Er lässt sich hier recht häufig entdecken und gut beobachten. Wegen seiner wunderschönen weißen Schmuckfedern, wurde er um die Jahrhundertwende in den meisten Brutgebieten Europas stark gejagt und fast vollständig ausgerottet.

Zu den hier häufigsten Wasservögeln zählen weiterhin der Schlangenhalsvogel, der Rosa Löffler, der weiße Ibis und der mächtige Jabiru Storch.

Mantelbrüllaffen, die häufigste Affenart in Costa Rica, kann man dank ihrer lautstarken Rufe meist nicht verfehlen und auch in diesem Feuchtgebiet beobachten. Sie sind zudem sehr langsame Kletterer, da sie sich ausschließlich von Blättern und jahreszeitabhängig von Früchten und Blüten ernähren, und daher mit ihren Energiereserven haushalten müssen.

In den Monaten Mai – September, außerhalb der Trockenzeit sollte man mit gelegentlichen tropischen Regenschauern rechnen. Dafür zeigt sich die Natur von ihrer reizvollen, für Costa Rica typischen grünen Seite. Allein mehr als 1400 Orchideen- und 200 Bromelien-Arten kann man dank des einzigartigen Klimas hier entdecken.


 

Inmitten dieser üppigen Vegetation befinden sich meist die für Costa Rica typischen Unterkünfte. Familiär geführte Lodges und Gästehäuser mit persönlicher Atmosphäre laden zum Entspannen und Wohlfühlen ein.

Gemütlich und komfortabel eingerichtet, bilden sie oft den Ausgangspunkt für die nächste Tour in den äußerst artenreichen Urwald. Direkt von der Unterkunft aus, führen immer wieder Wanderwege in den dichten Dschungel auf denen man mit Hilfe eines naturkundlichen Führers auf Entdeckungsreise gehen kann.

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Aufgrund der dichten Vegetation muss man jedoch etwas Geduld mitbringen um die zahlreiche Tierwelt im Regenwald, dem komplexesten Ökosystem der Erde, zu entdecken.

Schaut man genauer hin, kann man oft an Flussrändern faszinierende Leguane beobachten. Die größte Art, der grüne Leguan erreicht eine Länge von über 2 Metern wobei der stachelartige Rückenkamm des Männchens bis zu 8cm hoch werden kann.

Trotz ihrer Größe sind sie dank ihrer Farbstruktur und ihren Kletterkünsten, bis in die entlegensten Baumkronen, oft nur schwer zu erspähen.

Leguane sind Insekten- und Pflanzenfresser. Tagaktiv und primär baumbewohnend. Jedoch sind sie auch gute Schwimmer. Auf der Flucht lassen sie sich meist von überhängenden Ästen ins Wasser fallen, wo sie dann vor der Bedrohung wegschwimmen.


 

Ein berauschendes Erlebnis ist der Besuch des Wasserfalls „Fortuna“, einem der schönsten in Costa Rica. Die Wassermassen stürzen aus einer Höhe von 20 Metern in die Tiefe und verursachen riesige Gischtwolken. Nach einem schweißtreibenden Abstieg zum Fuß des Wasserfalls ist ein kühles Bad Erholung pur und sehr zu empfehlen.

Ganz in der Nähe des Wasserfalls, an einem ruhigen Seitenarm des Flusses kann man gut im Wasser waten und dabei Fische beobachten bevor es weiter in Richtung Osten geht.

Nach nur wenigen Autostunden, erreicht man so das nächste Traumziel - die Karibik.

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Puerto Viejo, ein kleiner Küstenort, dient als perfekter Ausgangspunkt, sich vom Flair der Karibik verzaubern zu lassen. Von den wunderschön gelegenen Lodges aus, führen kleine Sandwege direkt zum Strand. Die Karibik ist Erholung pur!

Nur wenige Kilometer entfernt, befindet sich direkt am Strand der zweitälteste Nationalpark des Landes. Cahuita, rund 15 km weiße Strände, Kokospalmen und 22 000 ha türkisblaues Meer umschließen das einzige voll entwickelte Korallenriff auf der karibischen Seite.


 Hier kann man neben Eidechsen, Vögeln und Schildkröten auch Kapuziner- und Mantelbrüllaffen beobachten.

Nach Tagen purer Entspannung geht es zu weiteren Höhepunkten des Landes, zu den Vulkanen Irazú und Poás. Die Fahrt führt zuerst auf den Vulkan Irazú, der mit 3432 Metern majestätisch aus dem Wolkenmeer emporragt. Bei schönem Wetter ist es möglich, vom höchsten Punkt des Berges aus, beide Weltmeere, den Pazifik und Atlantik zu sehen.

Vom Rande des 300m tiefen Kraters aus, der einen Durchmesser von über einem Kilometer misst, blickt man in einen 70 Grad Celsius heißen Schwefelsee.

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Der Irazú ist die höchste Erhebung der Cordillera Central und zählt noch heute zu den vier aktiven Vulkanen des Landes, ebenso wie der Stratovulkan Poás.

Auch wenn er zur Zeit nicht sehr aktiv ist und der alte Krater, der seit rund 7500 Jahren völlig erkaltet ist und einen wunderschönen Kratersee gebildet hat, entdeckt man am neuen Hauptkrater wieder verstärkt Gas- und Dampfaustritte. In den 50er Jahren durch Eruptionen entstanden liegt er auf einer Höhe von 2574 Meter. 1300 m im Durchmesser misst er und hat ebenfalls einen kleinen Kratersee gebildet. Die Wassertemperatur schwankt zwischen 50 und 80 Grad Celsius, die schwefelhaltigen Dämpfe am Rande des Sees, können sogar Temperaturen bis zu unglaublichen 870 Grad Celsius erreichen.

Das Wetter wechselt in den Bergregionen sehr schnell und es gibt keine Regel. An manchen Tagen liegt der Berg im Nebel, an anderen Tagen ist es das Tal. Stört man sich jedoch nicht an kurzen Regenschauern, wird man anschließend mit einem herrlichen Panorama über das Zentraltal belohnt.

Von hier aus ist zum 1000m hoch gelegenen Ort Grecia nicht weit. Das auffälligste Gebäude hier im Ort ist die rotbraune Kirche, die im Jahre 1892 aus Metall erbaut wurde. Das Baumaterial erbat man sich damals aus Europa, nachdem die Kirche aus Mauerwerk, immer wieder durch Erdbeben und Eruptionen der benachbarten Vulkane einstürzte. Genietet und komplett aus Stahl, trotzt sie bis heute so den Naturgewalten.


 Fast so etwas wie ein nationales Symbol sind in Costa Rica die buntbemalten Ochsenkarren, die es lohnt, sich anzuschauen. In Sarchí, oder auch die „Wiege des nationalen Kunsthandwerks“, wie sich der schöne Ort nennt, kann man noch heute Ochsenkarrenfabriken besichtigen und die großen mannshohen Räder dieser Wagen bestaunen und fotografieren.

Unterwegs begegnet man immer wieder den typischen und reichhaltigen Obstständen mit heimischen Früchten. Hier sollte man es nicht versäumen, einen kleinen Zwischenstopp einzulegen um die breite Auswahl an reifen und satten Früchten zu bewundern und durchaus auch einmal zu probieren.

Wir verlassen das Zentraltal und es geht weiter in Richtung Südwesten. Abenteuerliche Straßen gehören zur Tagesordnung und hinterlassen bei jedem Reisenden ein unvergessliches Erlebnis.

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Am Südufer des Río Tarcoles befindet sich der Carara Nationalpark. Auf engstem Raum findet man hier verschiedene Ökosysteme. Galeriewald, Sekundär- und Primärwald, Sumpfgebiete und zahlreiche Wasserläufe durchfließen das Reservat, in denen man durchaus auch die bis zu 3m langen Krokodile finden kann.


 

Der größte Teil des Reservates mit seinen zum Teil sehr steilen Abhängen und Uferzonen ist von Primärwald bedeckt. Durch das feucht-heiße Klima in dieser Region findet man hier eine große Pflanzenvielfalt mit zahlreichen Kletterpflanzen und riesigen Bäumen wie der Kapokbaum oder der Feigenbaum.

Schon eine kleine Wanderung bietet hier dem Besucher einen guten Überblick der die Tier- und Pflanzenwelt des Reservates. Besonders die kleinen, oft leicht zu übersehenden Tiere kann man hier bestens studieren.

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Doch nicht nur die am Boden lebenden Tiere gilt es hier zu finden, denn in der Vogelwelt ist hier der Rote Ara ein ganz besonderer Bewohner. Mit etwas Glück und einem Fernglas ausgestattet kann man in den Morgen- und Abendstunden, am Rande des Reservates, diese einmalige Papageienart ausgiebig beobachten.

Mit seiner Größe von bis zu 90cm und der roten Kopf- und Schwanzfedern ist er früher als Schmuck und Haustier stark vom Menschen gejagt worden. Im pazifischen Raum ist er heute fast völlig verschwunden und vom Aussterben bedroht.

Das letzte Ziel unserer Reise ist der berühmte Manuel Antonio Nationalpark direkt am Pazifischen Ozean.

Ein Traumziel für jeden, der paradiesische Strände und Natur pur in seinem Urlaub erwartet.


 Hier kann man sich am Strand erholen, eine Wanderung entlang der Küste unternehmen, auf Tierbeobachtung gehen oder einfach nur den Klang des Meeres genießen.

109 Säugetierarten kommen im Park vor, darunter die hübschen Totenkopfäffchen, die nur noch an wenigen Orten der Pazifikküste vorkommen.

Brillenkaimane sind ebenfalls zu entdecken, die tote Flussarme oder sumpfiges Gebiet vorziehen und auch die äußerst drolligen Kapuzineraffen, denen man meist ohne Mühe im Park begegnet.

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Den Namen tragen sie wegen ihrer „Kapuzinerkutte“ die sie am Körper tragen. Schwarzes Fell mit einem weißen Gesicht, und einer weißen oberen Brustpartie.

Sie sind sehr gesellige Tiere, leben in großen sozialen Verbänden und so ist es nicht verwundernd, dass auch die Menschen im Park ihre Aufmerksamkeit erhalten.

Zuweilen können sie auch näher kommen, als man es erwartet. Doch füttern sollte man diese zutraulichen Tiere dennoch nicht.

Wegen seiner traumhaften Strände zählt Manuel Antonio zu den beliebtesten Nationalparks Costa Ricas. Die Strandvegetation wird meist geprägt von Kokospalmen, dem Meermandelbaum und dem giftigen Manzanillobaum unter den man sich möglichst nicht legen sollte.

Für Wanderer bietet der Nationalpark paradiesische Wanderwege entlang der Steilküste bis hin zu einsamen Buchten und Stränden. Unterwegs begegnet man immer wieder den typischen Bewohnern Costa Ricas, den Mantelbrüllaffen. Und mit etwas Glück bekommt man hier auch Faultiere zu Gesicht.

Diese gemütlichen Säugetiere leben ausschließlich in den Baumkronen, die sie nur sehr selten verlassen um ihr Geschäft zu verrichten.

Ihre namensgebene Langsamkeit dient nicht nur der Energieeinsparung, sondern stellt auch ein Schutz gegen Feinde dar, die sie oft, wie auch der Mensch, dadurch meist nicht wahrnehmen.

Costa Rica ist ein tropisches Paradies mit einer unermesslich reichen Flora und Fauna. Nirgendwo sonst auf der Erde findet man eine solche Artenvielfalt auf so engem Raum. Am Ende einer Reise durch dieses faszinierende Land, der reichen Küste, wird man sagen können,

Costa Rica ist Pura Vida- Costa Rica ist das pralle Leben!

Diese Reise wurde organisiert vom Reisebüro Colibri. Bestellen Sie den aktuellen Reisekatalog mit verschiedenen Costa Rica-Rundreisen: