Am späten Nachmittag schaue ich mich am Flughafen Schönefeld um. Schon die Geräusche der startenden Flugzeuge lassen meine Laune steigen. Hier am Airport gibt es ca. 25 verschiedene Last-Minute Anbieter,die so jede Richtung eines Urlaubsziels zu guten Preisen ermöglichen. Ich bin mir sicher auch heute etwas Gutes für uns zu finden, da ich nicht zum ersten Mal hier Geld gegen einem guten Sitz im Flieger eintausche. Einen Tauchurlaub bieten viele an, doch in Ländern, die dieses Mal nicht meine Aufmerksamkeit erhalten. Bei mehr als die Hälfte der Anbieter habe ich mich schon durchgefragt und bin noch nicht zufrieden mit den Angeboten, als ich zufällig an einen kleinen versteckten Verkaufsschalter vorbeilaufe und stehen bleibe. Neben den üblichen Fernreisen, die auf selbstgemalten Preistafeln angeboten werden, fallen mir ein paar exotische Ziele auf, die preislich zudem noch sehr interessant wirken. Der Vertreter macht einen sympathischen Eindruck und wirkt auf mich nicht wie ein normaler Verkäufer, sondern eher wie ein Typ der selber gerne reist und weiß wovon er spricht. Nichts ist für mich abschreckender als Verkäufer die selber nicht aus Deutschland rauskommen und sich nur an ihre Hochglanzkataloge klammern. Nachdem ich ihm erklärt habe was ich mir so vorstelle für unseren nächsten Urlaub, schlug er mir einen kleinen Reiseveranstalter vor, der als einziger in Deutschland Reisen zu einer kleinen Insel im Pazifik anbietet. Der Name der Insel ist Contadora und sie liegt im Golf von Panama. Er hätte vor 5 Wochen ein anderes Pärchen diese Reise verkauft und hätte einen sehr positiven Telefonanruf nach deren Rückkehr erhalten, daher könnte er das Angebot mit ruhigem Gewissen absolut empfehlen. Na, also doch ein guter Verkäufer. Panama?

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Mein Interesse ist geweckt, mehr noch, als er mir verspricht dass dort eine Tauchbasis vorhanden ist und unter deutscher Leitung geführt wird, gibt es für mich kein Zögern mehr. Ohne Kerstin zu informieren wandern 10 Minuten später zwei Tickets in meine Tasche. Kurz vor Ladenschluss um 19.00 Uhr, stehe ich mit einer Flasche Wein im Laden, wackle mit den Reiseunterlagen und berichte ihr, wo uns unser nächster Urlaub hinführt. Spontane Begeisterung greift auch nun auf sie über und wir können es kaum erwarten bis es los geht. Die Tage werden gezählt und vergehen schnell bis zur Abreise.