Wir haben noch ein wenig Zeit bevor wir abgeholt werden und entschließen uns ein wenig die Straßen entlang zu bummeln um ein paar erste Eindrücke zu sammeln. Der Lärm der bunten Busse begleitet uns und hat weiter zugenommen. Schwarzen Wolken kommen beim Anfahren aus ihren riesigen verchromten  Auspuffrohren. Greenpeace scheint hier kein Büro zu haben oder sie sind pleite gegangen. Nicht nur die Busse auch die ganz normalen Autos lärmen und stinken. Ein Trabi dürfte sich hier einen Umweltengel auf die Scheibe kleben. Fußgängerampeln können wir nicht entdecken und entscheiden uns dagegen die Straße zu überqueren. Wir beobachten ein paar andere Fußgänger und müssen feststellen, dass hier keine Rücksicht genommen wird und alles mit lauten Hupen quittiert wird. Eine halbe Stunde später sind wir wieder zurück im Hotel, durchgeschwitzt und guter Laune.

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Unser Bus kommt auch die Auffahrt herauf gefahren und los geht es zur City Tour. Erste Überraschung, der Bus ist leer und wir sind die einzigen Gäste, zweite Überraschung keine deutsche Reiseleitung an Bord. Gleich einmal ein guter Test unser nichtvorhandenes Spanisch aufzufrischen. Trotz unserer gegenseitigen Verständigungsprobleme wird es eine angenehme und sehr interessante Tour. Wir erfahren dass die Amerikaner in zwei Jahren ihre Militärbasen räumen und das Land verlassen müssen, gleichzeitig bekommt Panama den Kanal zurück und wird diesen eigenständig verwalten. Wir bekommen die Brücke Punta Panamerica zu sehen, die über den Panama Kanal gebaut ist und somit die einzige Verbindung für den Autoverkehr zwischen Panama City und dem Rest von Panama ist. Genaugenommen verbindet diese Brücke Nord- mit Südamerika.