Sa 17.11. Letzter Zwischenstop vor Windhoek
 
Wegen der im lebhaften Wind flatternden Zeltplanen etwas unruhig geschlafen. Können von der Terrasse vor dem Eingang zwar den Sonnenaufgang beobachten, dieser ist aber leider wegen einer dicken Wolkenschicht unspektakulär. Trotzdem ist es im Zelt schon bald wieder heiß und wir packen schwitzend unser Zeug zusammen.
Unsere heutige Etappe ist nicht sehr weit, daher haben wir es nicht eilig, die Lodge zu verlassen. Und auch unterwegs fahren wir gemächlich, so daß wir neben der Straße Springböcke und Warzenschweine sehen. Machen um 10:00 Uhr Zwischenstop in Outjo, hier wollen wir das Museum besuchen. Dieses ist zwar bald gefunden, aber verschlossen. Kein Schild gibt die Öffnungszeiten bekannt, so fahren wir hinunter an die Hauptstraße und erkundigen uns im Souvenirshop mit Info. Dort bekommen wir auch nur die Antwort, daß offen ist, wenn jemand da ist, aber geregelte Zeiten gibt es nicht. Stöbern etwas herum und versuchen es eine halbe Stunde später nochmals - vergeblich.
 
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 Beim Verlassen des Ortes kommen wir bei ein paar Himba-Frauen vorbei, die am Straßenrand Souvenirs anbieten und gegen ein Trinkgeld lassen sich die mit einer roten Paste bedeckten Frauen auch fotografieren.
 Weiter geht die gemächliche Fahrt nach Otjiwarongo , wo wir allerdings leichte Probleme haben, die Krokodilfarm zu finden, denn auf unserem Plan ist sie falsch eingetragen. Aber schließlich haben wir Erfolg und bekommen von einem irgendwie deutsch sprechenden Farbigen seine Lieblinge und deren Nachwuchs gezeigt. Erst vor einer halben Stunde war die wöchentliche Fütterung und die bis zu 5 Meter langen Echsen sind davon noch aufgeregt und sehr aktiv, sie laufen, schnappen und kämpfen. Im angeschlossenen Restaurant halten wir Mittagsrast und fahren dann zum nahe gelegenen Museum, das laut unserem Führer um zwei aufmachen soll, aber noch geschlossen ist. Da sonst nichts Interessantes mehr zu sehen ist, wollen wir zu unserem Hotel fahren, landen aber zuerst bei einer falschen Adresse. Werden jedoch freundlich an das richtige "Out of Africa" verwiesen und können uns endlich frisch machen. Gerade überlegen wir uns, ob wir zuerst in den Pool oder zum Supermarkt gehen sollen, da nimmt uns ein heftiger Wolkenbruch die Entscheidung ab. Fahren daher einkaufen und füllen unsere Vorräte auf. Auf dem Rückweg zum Hotel versuchen wir es nochmal beim Museum, aber heute haben wir einfach kein Glück, denn wir stehen noch immer vor verschlossenen Türen. Im Zimmer machen wir dann das, was wir auch zuhause an einem regnerischen Samstagnachmittag machen, wir lesen.
Bis zum Abendessen klart es dann wieder auf und wir setzen uns auf die Terrasse des Hotelrestaurants . Füllen unsere Bäuche, sind aber nur wenig begeistert von der Küche, aber der Brandy zum Abschluß stimmt uns dann milde.