Inzwischen lassen wir uns auf dem Fußboden zum Abendessen nieder, das wieder sehr reichhaltig und lecker ist – u.a. Scampis, Fisch, viel Gemüse. Die Oma trägt jetzt ein anderes Wollmützchen, das auch wunderbar zu ihren wachen, lustigen Augen passt.


 

Später kommt der Rückruf aus Berlin: Alles klar, fahrt wohin ihr wollt, wir übernehmen die Kosten! – So viel zur Flexibilität unseres Reiseveranstalters. Das müssen andere erst einmal nachmachen!


 

Gemeinsam mit Tom erklären wir unserem Gastgeber die neue Situation. Er möge bitte nicht böse sein, dass wir nur 1 Nacht bleiben. Wir fühlen uns zwar sehr wohl in seinem Haus, möchten aber noch mehr von der Tierwelt Borneos kennen lernen.

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Tom hängt noch eine Weile am Handy, um mit seinem Chef die Neubuchung der Flüge zu arrangieren. Gen Mitternacht gehen Regine und ich zufrieden schlafen.


 

6. 4. 07 Freitag


 


 

Für die morgendliche Körperpflege wähle ich das Waschhaus, stelle mich einfach in die große Plastikschüssel und spritze wie ein Vogel um mich.


 

Das Frühstück bei unseren Gastgebern besteht aus Küchlein mit süßer Füllung und findet wohl ausnahmsweise mal am Tisch statt. Danach rüsten wir uns für einen langen Fahrtag.

Bis Miri können es 10 Stunden werden.


 

Stünde das von vornherein so auf dem Plan, würde ich es wohl als Zumutung empfinden. Aber eine selbst gewählte Strapaze überstehe ich offensichtlich leichter. Für Tom und Álong, die sich am Steuer abwechseln, ist es ja auch anstrengend. Zum Mittagessen machen wir halt in einer chinesischen Kneipe am Straßenrand. Die anderen können schon wieder reinhauen, aber ich bin noch satt und begnüge mich mit einer Ananas. Zur Schonung unserer beiden RL legen wir noch einige Pinkel- und Zigarettenpausen und kaufen auf einem Markt einen Obstvorrat: Melone, Girimoya (je 3 RM), Möhren und Bananen.