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Reiseberichte

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Heinz Schröder logo
Reiseberichte
13. November 2009
Zugriffe: 8899



Eine Reise nach West-Papua

Der Blick weitet sich in geheimnisvolle Ferne. Bizarre Höhenrücken begrenzen das Baliem-Tal im schwer zugänglichen Bergland von Neu-Guinea. Sicher war dies der Grund, weshalb das Tal und damit auch seine Bewohner erst vor ca. 70 Jahren entdeckt wurden.

 

Dr. Werner Weiglein, ein ruheloser Wanderer durch unbekannte Welten, hat es möglich gemacht, in stilvollem Ambiente zu wohnen. Das Baliem-Valley-Resort  liegt in der Mitte der gewaltigen Jayawijaya-Berge in 1900 Meter Höhe und bietet Rast und Erholung von den Touren mit dem Auto und auf Schusters Rappen durch wunderbare Landschaft und verträumte Dörfer.

 

Täglich sind wir unterwegs mit Fahrer, Guide und Träger. Die Straßen sind endlich, die besten Eindrücke und spannendsten Erlebnisse sammelt man zu Fuß. Wenn auch manchmal etwas mühsam. Bäche, mannshohe Einfriedungen der Dörfer und schaukelnde Hängebrücken über reißende Flüsse fordern uns.

 

Salz, das so gefragte Würzmittel, holen sich die Danis seit Jahrhunderten nach steilem und schweißtreibendem Aufstieg aus einer heiligen Quelle. Zusammen mit unserem Team und zwei Begleitern aus dem Dorf sind wir an diesem magischen Ort.

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Wir beobachten, wie Blätter und Pflanzenteile in das salzhaltige Wasser gelegt werden. Die Pflanzen saugen sich mit dem Salzwasser voll, werden ausgewrungen und dann mitgenommen. Nach dem Trocknen bleiben die Kristalle über und können zum Würzen der Speisen verwendet werden.

 

Die Danis sind ein indigenes Volk auf Neuguinea. Sie bauen vor allem Feldfrüchte an, deren Gärten sich teilweise an sehr steilen Hängen befinden. Man ernährt sich von Süßkartoffeln, Maniok und anderen Knollenfrüchten. Nur noch die alten Männer tragen das typische Penisfutteral, Koteka genannt, während praktisch alle Frauen die wunderbar geflochtenen Netze benutzen, um alles Erdenkliche damit zu transportieren. Kleine schlafende Kinder, Ferkelchen, Lebensmittel und alles, was man so oft stundenlang zum Markt und wieder zurückzubringen hat.


 

Den Status eines wichtigen Familienmitgliedes hat das Schwein. Es wird nur zu Kulthandlungen und besonderen Anlässen geschlachtet. Unser Fahrer hat auf dem Markt in Wamena ein fettes Exemplar erstanden und es der Danidorfgemeinschaft gestiftet.

 

Natürlich sind wir aus diesem Grunde am nächsten Tage sehr willkommene Gäste beim Schweinekochfest im Kral. Der Chief begrüßt und mit „Wah, Wah, Wah“, was soviel wie „Willkommen“ bedeuten soll. Alle Dorfbewohner haben sich schön gemacht. Paradiesvogelfedern schmücken die Köpfe und die Gesichter sind mit Ruß und Asche beschmiert.

 

Nachdem die Krieger ein wenig ihre Kampfeskunst vorgeführt und die Frauen uns singend begrüßt haben, wird es Ernst. Das arme Schweinchen, von zwei Männern schussgerecht präsentiert, wird mit gezieltem Bogenschuss getötet. Im inzwischen entfachten Feuer werden Steine heiß gemacht und die Frauen polstern die Kochgrube mit frischen Gräsern, Blättern und Kräutern aus.

 

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Die heißen Steine werden sorgfältig mit pinzettenartigen langen Stangen in dem Erdofen platziert. Dann folgen Süßkartoffeln, Gemüse und schließlich die inzwischen ausgenommene Hauptperson, das Schwein. Die Ofengrube wird wieder mit Gräsern und heißen Steinen sauber abgedeckt und mit Rotanglianen fest verpackt. Dann bleibt nur noch Warten. Die Frauen wenden sich ihren üblichen Tätigkeiten, wie der Körperpflege und dem Flechten der Stirnnetze zu, wobei die über allem schwebende Vorfreude auf die kommenden Leckerbissen fast zu greifen ist. Alle Bewohner des Dorfes sind so beschäftigt, dass wir beiden Besucher gar nicht mehr auffallen und so die Möglichkeit haben unsere Eindrücke in Ruhe und Gelassenheit zu sammeln.

 

Nach Stunden wird der Erdofen geöffnet, die Männer schließen sich zu einem Kreis zusammen und in gebührendem Abstand scharen sich die Frauen um die Kochgrube. Während die Frauen vorerst nur das Gemüse, die Gräser und die Kräuter verzehren, hat der Chief die Aufgabe die Verteilung des Fleisches unter den Männern vorzunehmen. Mit Bedacht und Übersicht wird jedes männliche Mitglied der Gemeinschaft versorgt. Unter lautem Schmatzen beim Genuss der Köstlichkeiten und Knabbern an den Knochen zieht eine ruhige und friedliche Stimmung ins Dorf.

 

Ein junger Mann wird zum Frauenkreis ausgeschickt, um pflanzliche Beilagen für die Männer zu erbitten. Im Gegenzug kommt der Clanchef persönlich und teilt den Frauen ebenfalls eine Portion des Fleisches zu. Wir aber wollen nicht länger stören und ziehen uns leise zurück, mit einem Erlebnis im Herzen, das wir sicher nicht so schnell vergessen werden.

 

Noch ein paar Tage auf Bali zum Abschluss. Kuta, ein Schlag mit der Keule nach spartanischem Baliemtal. Tosender Verkehr, schicke Restaurants, Dependancen aller Modelabels, Preisauszeichnung in Aussie-Dollars – wir fühlen uns im falschen Film. Aber, ein bisschen schön ist es auch. 

 

Heinz Schröder

 

                

Details
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Reiseberichte
21. April 2010
Zugriffe: 17880

www.chrisalt.com/worldtour 

 

Mein Leben als Art Directorin in Hamburger Werbe-, Design- und Internetagenturen hätte aufregender nicht sein können und trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - hatte ich irgendwann das Bedürfnis all das für eine Weile hinter mir zu lassen und die weite Welt zu erkunden! Mit meiner Freundin zusammen tüftelte ich eine 1-jährige "Weltreise" aus, die unsere Seele bereichern, unser Herz weiten und unser Bewusstsein verändern sollte ... 

 

hier einige Eindrücke aus verschiedenen Ländern:

 

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THAILAND  //  19.-25.06.

 

Bangkok, unser erster Stopp. Eine Stadt, die nie schläft. 24 Stunden Lärm, Menschenmassen, Smog, Jubel und Trubel. Perfekt organisiertes Chaos. Die Menschen hier scheinen sich an den nicht enden wollenden Verkehrsstrom, die Touristenmassen und an die dicke Luft, welche die ganze Stadt in eine Art Nebel hüllt, gewöhnt zu haben. Gelassenheit in der sechseinhalb Millionen Metropole.

 

Das bunte Treiben und die zahlreichen kleinen Strassenstände und Garküchen mit dem leckeren Essen, sowie die ersehnte Stille in einem Park lässt uns zumindest teilweise über die Ekelhaftigkeit des Sextourismus hinwegsehen, der leider allgegenwärtig ist.

 

Der Nordosten Thailands ist sehr ursprünglich und vom Tourismus bisher einigermaßen verschont. Hier offenbart sich uns der Ruf Thailands: "Das Land des Lächelns". Die Schönheit der Natur passt zu der Freundlichkeit der Menschen. Leben ohne Stress, ohne Machtdenken, mit viel Herzlichkeit und Freude.

 

Mit bunten Bussen reisen wir zwischen gut gelaunten Einheimischen und verständigen uns mit Händen und Füssen - für alle Beteiligten eine sehr belustigende Angelegenheit.

 

Auf einer zweitägigen Dschungeltour im Khao National Park genießen wir die vielfältige, immergrüne Natur und das Gefühl die Ersten und Einzigen dort zu sein.

 

In Nong Khai, einem kleinen Städtchen nahe der laotischen Grenze, schlendern wir gemütlich durch die Strassen und Gassen und nehmen Abschied von Thailand.


 

 

 

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LAOS  //  25.06.-03.07.

 

"Sabaidii" - die freundliche Begrüßung der Einheimischen schallt uns aus allen Mündern entgegen. Laos, eines der ärmsten Länder der Welt, ist erst seit wenigen Jahren für Touristen zugänglich. Dementsprechend sind die Laoten uns gegenüber sehr aufgeschlossen und neugierig.

 

Mit Vientiane besitzt das Land die wohl gemächlichste Hauptstadt Asiens. Direkt am Mekongfluss gelegen, mit Tempeln, weiten Alleen und einer interessanten Mischung aus einfachen Holzhäusern und prachtvollen Prunkbauten.

 

Mitten in einer märchenhaften Berglandschaft, am Ufer des Flusses Nam Song, liegt das Dorf Vang Vieng, Ein Paradies für Rucksackreisende und Naturliebhaber. Die tatsächliche Schönheit der Umgebung offenbart sich uns erst, als nach 4 Tagen Dauerregen (Monsunzeit!) endlich die Wolkendecke aufreist und sich der mystische

Dunst zwischen den Bergketten verzieht. Auf Fahrrädern und per Longtailboot erkunden wir abgelegene Landschaften und Dörfer, was bei den jeweiligen Bewohnern für große Aufregung und Begeisterung sorgt.

 

Wir schwimmen in Flüssen, lauschen den Vögeln, Grillen und Fröschen, beobachten Wasserbüffel beim Auf- und Abtauchen in ihren Schlammgruben, erkunden die sagenumwobenen Wasserhöhlen in den Bergen und genießen das reichliche Angebot an frischen, exotischen Früchten und vegetarischen Köstlichkeiten (wenngleich die Laoten mit Vorliebe jede Art Insekten, Ungeziefer und sonstiges verzehren, z.B. Heuschrecken, Frösche, Fledermäuse, Käfer, usw.). So lässt es sich aushalten  :-)


 

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VIETNAM  //  03.07.-15.08.

 

Sechs Wochen Vietnam. Kein Tag ohne Reis, kein Tag ohne Hitze, kein Tag ohne Überraschungen - mal Gute, mal Schlechte.

 

Für 100 Euro erhalten wir 1,6 Millionen Dong, kleine Scheine in einer großen Plastiktüte. Damit beginnen wir unsere Reise von Norden (Hanoi) nach Süden (Ho Chi Minh City). Vietnam ist sehr spannend und vielfältig, doch leider nicht so ursprünglich, wie wir es uns erhofft hatten. Die Vietnamesen mussten sich jahrhundertelang gegen ausländische Truppen und Kolonialherren wehren, heute erfreuen sie sich am wachsenden Tourismus und am steigenden Wohlstand.

 

Doch die Spuren der vergangenen Kriege sind allgegenwärtig: Bombenkratern, unterirdische Tunnelsysteme, verkrüppelte Menschen und Kriegsmuseen im ganzen Land. Unsere Reiseführer warnen vor dem Verlassen der Wege: Minengefahr!

 

Die bunte Mischung ist es, die Vietnam so interessant macht. Eine Mischung aus quirligen Städten und einsamen Stränden, französischen Kolonialbauten und einfachen Holzhütten, Abkühlung im bewaldeten Gebirge und Tropenhitze an der Küste, geschäftstüchtigen Grossstädtlern und einfachen Dorfbewohnern, lautstarkem Verkehrschaos und abgeschiedener Stille, westlichen Kaufhäusern und exotischen Märkten, ungenierter Dreistigkeit und herzlicher Freundlichkeit.

 

Vietnam ist anders als erwartet und gerade das macht es liebenswert.


 

 

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MALAYSIA  //  15.08.-14.09.

 

Perhentian Islands. Zwei kleine Tropeninseln vor der Ostküste Westmalaysias, die zum Meeresschutzpark erklärt wurden. Dicht bewachsener Dschungel, weiße Puderzuckerstrände, kristallklares Wasser. Gestrandet

im Paradies.

 

Das Meer schimmert in derart schönen Blau- und Türkistönen, dass man ständig reinspringen und nicht mehr herauskommen möchte. Wir Tauchen, Schnorcheln, Schwimmen und Planschen in der bunten Unterwasserwelt. Beobachten kleine Anemonenfischchen und große Meeresschildkröten, Schwimmen durch Korallengärten und Fischschwärme und erkunden einsame Buchten per Kanu oder Boot.

 

Abendessen am Strand, herrliche Sonnenuntergänge, Wetterleuchten, ein Blick in die Sterne und wir verschieben unsere Weiterreise von Tag zu Tag.

 

Kuala Lumur (Set 2 Bilder 6-11) ist eher ernüchternd und wir reisen schnellstmöglich weiter ...

 

 

 

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AUSTRALIEN  //  15.09.-31.03.

 

Western Australia (WA)

Die Westküste ist eine Wohltat für alle Sinne: Unendliche Weite, wunderbares Licht, ursprüngliche Landschaft, wildwachsende Blumen, einsame Strände mit herrlich klarem Wasser, bizzare Felsformationen ("pinnacles"), gigantische Sanddünen und jede Menge wilde Tiere.<br>

 

Northern Territory (NT)

Hier offenbart sich uns das "wahre Australien". Wir machen Ausflüge ins Landesinnere und in einige Nationalparks. Absolutes Highlight: der Kakadu Nationalpark, der sowohl Weltkultur- als auch Weltnaturerbe ist. Wir erfahren viel über die Aborigines, so wie deren Kultur und Lebensweise. Erklimmen bizarre Felsformationen mit Wandmalereien, fahren mit Motorbooten zwischen unzähligen Krokodilen auf dem Mary River, springen von Klippen in Wasserfall-Poole, schwimmen und tauchen in deren ausgewaschenen Becken, bewundern die Schönheit der vielfältigen Landschaft, beobachten jede Menge Tiere und spektakuläre Sonnenuntergänge, campen unter klarem Sternenhimmel und fühlen uns wunderbar wohl in der Wildnis. <br>


 

 

Queensland (QLD)

Wir kaufen ein Auto und genießen die Freiheit des unabhängigen Reisens auf unserem Weg von Norden nach Süden an der Ostküste Australiens entlang. Tolles Wetter, aktive und gut gelaunte Menschen, herrliche Strände! Wir beobachten Wale, schwimmen mit Delfinen, erkunden die Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs und surfen auf den Wellen des Pazifiks. Besonders gut gefällt uns Fraser Island - die größte Sandinsel der Welt. Hier wächst Regenwald auf feinem weißem Sand und inmitten riesiger Sanddünen liegen wunderschöne Trinkwasserseen aus denen wir gar nicht mehr heraus möchten ...<br>

 

New South Wales (NSW)

Herrliche Strände an der gesamten Ostküste von New South Wales. Mal wild und rau, mal ruhig und sanft, mal mit feinem Sand, mal mit steilen Klippen, meistens menschenleer und wunderschön. Byron Bay: Surfer-Paradies und perfektes Chillout-Städtchen. Jervis Bay: der weißeste Sandstrand der Welt (!), das sauberste Meerwasser Australiens und jede Menge Delfine  Dazwischen riesige Seelandschaften, etliche Nationalparks und unzählige Kängurus. In Sydney machen wir eine einmonatige Reisepause. Die 4 Milllionen Metropole zählt zurecht zu den schönsten Städten der Welt. Wir genießen die heißen Weihnachtstage an den unzähligen Stränden und das Silvesterspektakel an der Sydney Harbour Bridge. Happy New Year!

 

Victoria (VIC)

Der kleinste und südlichste Staat des australischen Festlandes ist landschaftlich besonders abwechslungsreich. Alpine Berglandschaften, trockene Steppen, Regenwälder. Auf der Great Ocean Road fahren wir zu den "Twelfe Apostles", riesige Kalksteinformationen im Meer. Am berühmten "Bells Beach" bewundern wir Australiens Surferelite und im schönen "Lorne" genießen wir die spontane Gastfreundschaft einer netten jungen Schauspielerin. 

 

Tasmanien (TAS)

Die grüne Insel des roten Kontinents ist ein Paradies für Naturliebhaber - ein riesiges Outdoor-Abenteuer in Landschaften wie aus dem Bilderbuch. Hier atmen wir die sauberste Luft der Welt, wandern durch märchenhafte Regenwälder, besteigen schneebedeckte Berge, umrunden riesige Kraterseen, entdecken einsame Traumbuchten und genießen die Ruhe und Abgeschiedenheit in der ursprünglichen Wildnis. 


 

 

New South Wales (NSW)

Wir wandern in den Blue Mountains durch riesige Canyons mit schroffen Felsklippen, dichtem Regenwald und malerischen Wasserfällen. Bei Port Stephens schwimme ich mehrfach mit wilden Delfinen und bin überglücklich :-)  In Sydney empfangen wir unsere Familien und einige Freunde aus der Heimat und trennen uns schweren Herzens von "Kylie", unserem Auto, mit dem wir in den letzten 5 Monaten sicher und bequem über 11.000 km zurückgelegt haben.

 

Northern Territory (NT)

Mit drei guten Freunden fliegen wir in das rote Zentrum Australiens und begeben uns auf eine Tour durch das Outback. Hier erscheint uns alles überdimensional - die Entfernungen, der Sternenhimmel, die Stille, das intensive Licht der Wüste. Wir durchwandern den gigantischen Kings Canyon und das "Valley of Winds" der Olgas (Kata Tjuta). Absolut überwältigt sind wir vom Ayers Rock (Uluru). Der spektakuläre Felsmonolith hat unglaubliche Dimensionen und strahlt eine ganz besondere Mystik und Schönheit aus.

 

 

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NEUSEELAND  //  31.03.-04.05.

 

Die Südinsel

 

In Christchurch, auf der Südinsel Neuseelands, erwarten uns meine Eltern mitsamt einem riesigen Camper und wir starten zu viert unsere Tour durch das "Land der langen weissen Wolke" - Aotaroa, wie die Maoris sagen.

 

Die beiden grünen Inseln in der Weite des Pazifiks sind ein Mikrokosmos der grossartigsten Landschaften der Welt.

 

Zunächst erkunden wir die mystische Fjordlandschaft im Südwesten: Berge mit Schnee, riesige Wasserfälle, türkisfarbenes Wasser, eisige Gletscher - von Palmen umgeben.

 

Im Norden der Südinsel entdecken wir per Boot herrliche Strände und urwaldbewachsene Küsten - wie in einem Südseeparadies, nur um einiges kälter. Aber die Sonne scheint und wir sind glücklich :-)


 

 

Die Nordinsel

 

Durch verschlafene Städtchen, grüne Berglandschaften und jede Menge Schafsherden bahnen wir uns den Weg ins Herz der Nordinsel.

 

Im vulkanischen Zentrum Neuseelands (Tongariro Nationalpark) fühlen wir uns wie auf einer Mondexpedition - umgeben von rauchenden Vulkanen, dampfender Erde, schwarzem Lavagestein, türkisfarbenen Kraterseen. 

 

Blubbernde Schlammtümpel, speiende Geysire, heiße Quellen: im Thermalgebiet werden wir ordentlich "vollgedampft" und aus den heißen Thermalbädern wollen wir gar nicht mehr heraus ... 

 

Im Norden: ein heiliger Berg, schönen Strände, und Surfer an der "Bay of Plenty". Subtropische Bilderbuchlandschaft mit kleinen und kleinsten Inselchen an der "Bay of Islands". Ich schwimme und tauche mit wilden Delfinen um die Wette  :-)

 

Dazwischen Auckland, Neuseelands einzige Millionenstadt. Die "City of Sails" ist von Wasser umgeben,  wird von Vulkankegeln überragt und strahlt kosmopolitisches Flair aus.

 

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FIJI  //  04.05.-16.06.

 

30°C, Sonnenschein und über 300 Inseln mitten in der Südsee - das fängt schon mal gut an! Zu unserer Überraschung sind 50 Prozent der Einheimischen Inder und wir denken schon, wir seien in Bombay gelandet ;-)

 

Mit öffentlichen Bussen erkunden wir die Hauptinsel Viti Levu - geniesen die Aussicht, den frischen Wind, der durch die Fenster strömt und die gute Laune der Fijianer. Wir sind überrascht und begeistert von der landschaftlichen Vielfalt und den schönen Bergen, die wir hier so gar nicht erwartet hätten.

 

Das wahre Südseefeeling mit weissen Stränden und türkisfarbenem Wasser finden wir auf kleinen Vulkan- und Koralleninseln, die in alle Himmelsrichtungen um Viti Levu verstreut liegen. Inseln ohne Strassen und Autos, ohne Lärm und Hektik. Fiji Time!


 

 

Wir besteigen Berge mit herrlichen Aussichten auf die umliegenden Inseln und bestaunen die bunte Unterwasserwelt, während wir mit Mantas, Schildkröten, Haien und unzähligen Fischchen schwimmen und tauchen. Im übrigen tun wir das, was man auf Fiji am besten kann: die Seele baumeln lassen und schon wieder von den nächsten Reisen träumen ...

 

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Zusammenfassend läßt sich sagen, daß diese "Weltreise" eine absolute Bereicherung in meinem Leben war und daß ich alle Reiselustigen dazu ermutigen möchte, sich irgendwann im Leben eine Auszeit dieser Art zu gönnen  

:-)

 

Fröhliche Reisegrüße, 

Chris Alt

 

www.chrisalt.com/worldtour 

 

 

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