Danach schließt sich ein Rundgang durch die Gassen der Altstadt an. Dort dürfen keine Fotos gemacht werden. Wahrscheinlich weil wir am Hafen oder einer Behörde vorbeikommen. Die Kashba ist recht sehenswert. Klar, die Häuser sind heruntergekommen, aber immerhin laufen wir zwischen Hühnern und verschleierten Menschen durch und bekommen ein Gefühl für das alte Mombasa. Die Insel selbst ist an dieser Stelle auch irgendwie dichter besiedelt, während an anderen Stellen durchaus noch Platz zu sein scheint. Baron Blixen hatte erwartet, dass die Insel komplett zugebaut ist. In den Häusern sind natürlich jede Menge Curio-Shops eingerichtet. Wir schauen einige an. Bei einer alten Inderin gibt es wirklich einmal etwas anderes zu günstigen Preisen. Unser Führer sitzt inzwischen mit Leidensmiene im Laden, so als ob er nichts abbekommt. Im Goldladen vorher hätte er wahrscheinlich mehr abgekriegt, nur wer kauft schon Gold in den Soukhs von Mombasa? Nun drehen wir noch eine Runde durch die Stadt. Vorbei an den Stoßzähnen der Moi-Avenue und durch die Haile - Selassi – Road zurück zum Nyali-Beach.

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Abendessen gehen wir diesmal im Seafood-Restaurant des Hotels. Dort müssen wir zwar bezahlen, wenn auch nur 50% des Preises, was dann wieder im Rahmen ist. Das Bufett haben wir erstmal satt. Und so essen wir wirklich leckeren Lobster und trinken Drostdy-Hof Weisswein dazu.

 
 

Donnerstag, 6. Oktober

 

 

Und wieder gibt es Frühstück im Hotel. Die Lunchpakete vom Kili sind vergessen, und stattdessen können wir das Hotelessen nicht mehr sehen. Nach dem Auschecken stoppen wir noch am Supermarkt und machen uns dann auf den Weg in den Tsavo. Die Straße hinaus aus Mombasa ist kein Problem, weil es nur eine Straße in Richtung Nairobi gibt. Allerdings sind die ersten einhundert Kilometer in einem üblen Zustand – genauso wie wir uns noch an die Straße erinnerten – Loch an Loch und wenn nicht, dann Speedhumps, damit es keinem zu wohl wird. Für den Fall, dass es weder Löcher noch Humps gibt, ist eine Polizeisperre aufgebaut mit Nagelbrett über der Straße. Über diesen Weg quälen sich die Trucks von Mombasa bis in den Kongo. Wir überholen einen Laster mit UNO - Minibussen und -Jeeps auf der Ladefläche. Wenigstens hat der Pajero ein Radio, so dass wir etwas Unterhaltung haben. Ganz plötzlich - so hinter dem Ort MacKinnon Road – ist die schlechte Straße vorbei und die neue, glatte beginnt. Nun sind auch 120 km / h drin, und wir heizen nur so dahin. In Voi wird kurz getankt, und weiter geht es am leerstehenden „Maneater“ Hotel vorbei zum Tsavo Gate. Gegenüber erhaschen wir noch einen Blick auf die berühmte Brücke über den Tsavo River.